in D/A/CH

Obwohl mehr als 20.000 Mitarbeiter in den 14 Bundesministerien und im Kanzleramt arbeiten, hat die Regierung in den vergangenen fünf Jahren rund 4.000 Mal externe Berater hinzugezogen. Das hat den Steuerzahler 700 Millionen Euro gekostet. Seit 2014 hat die Bundesregierung jährlich mehr als 700 Beraterverträge abgeschlossen. Jeder Vertrag kostet durchschnittlich gesehen rund 188.000 Euro.

Kritiker sind der Ansicht, dass ein derart hohes Engagement externer Berater umstritten ist. Angesichts der über 20.000 Mitarbeiter in der Bundesregierung ist es mehr als fraglich, weshalb die Bundesregierung so viele externe Berater „kaufen“ muss, die den Steuerzahler jährlich 140 Millionen Euro kosten. Außerdem, wie im Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen gesehen, ist ein zu großer Einfluss von außen zu befürchten.

Linken-Politiker Höhn verurteilte das Verhalten der Bundesregierung. Die große Zahl der Berater würde inzwischen in „alle Ressorts hineinregieren“. Die Unabhängigkeit sowie die Neutralität der Bundesregierung seien so nicht mehr gegeben. Deshalb müssten externe Berater aus allen Ministerien wieder raus, so Höhn.

Jüngst kritisierte der Bundesrechnungshof das Verhalten der Verteidigungsministerin. Von der Leyen hatte Beratungsleistungen rechtswidrig ausgegeben. Zudem steht der Verdacht der Vetternwirtschaft im Raum. Von der Leyen hatte die rechtswidrigen Millionenaufträge an das Beratungsunternehmen McKinsey vergeben. Von der Leyens Sohn David arbeitet jedoch in leitender Stellung bei McKinsey.

Zudem fanden Wirtschaftsprüfer von Deloitte nach internen Hinweisen bereits im Frühjahr 2018 heraus, dass die Bundeswehr-Tochter BWI millionenschwere Budgets für externe Unternehmensberater rechtswidrig ausgegeben hat.

Am Mittwoch wird sich der Verteidigungsausschuss des Bundestags mit den Vorwürfen des Bundesrechnungshofes befassen. Dort muss von der Leyen erneut Stellung beziehen. Der Vorwurf der Verschwendung sowie der Vetternwirtschaft steht im Raum. Immer mehr Oppositionspolitiker fordern inzwischen die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses.

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Kommentar

  1. Fundsache (heute bei der „Hupenpost“ zum „Hammelsprung“ im Bundestag):
    „Die Grünen-Politikerin Renate Künast postete ein Bild der leeren AfD-Reihen und schrieb dazu: “So könnte es immer sein: Bundestag ohne die AfD.”
    Umgekehrt wird ein Schuh draus‘: ‚Bundestag ohne das Schmierentheater der Altparteien!‘ wäre eine Schlagzeile wert!
    Wie viele Millionen (inzwischen wohl Milliarden) ließen sich einsparen! Und wie viele unsinnige, unnütze, überflüssige „Entscheidungen“ würden entfallen! (An die sich Frau „Hochwohlgeboren Kanzlerin von Gottes des Allmächtigen Gnaden“ ja sowieso nicht hält, wenn sie ihr nicht in ihren schmutzigen Kram passen!)
    700 Mio Euro für Externe Berater? Ist doch für Merkel-Lakeien ein Fliegenschiss. Ist doch nicht ihr Geld!

  2. Deutschlands Bananen Verkoster:

    CDU wählen, um sich danach links beraten zu lassen.
    Gibt es eigentlich größere politische Klugsch……
    im ganzen Land?
    Das C im Logo und dann von einer Antichristin angeführt werden.