Privatanleger horten mehr Gold als je zuvor

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Bereits im Jahr 2019, noch bevor jemand etwas von der Corona-Krise ahnte, haben Privatanleger zunehmend in Edelmetalle, vor allem in Gold investiert. Das Damoklesschwert eines möglichen Banken- oder Systemcrashs hing schon damals bedrohlich über den Euroländern: Seit Jahren Nullzinspolitik, ungebremste Anleihenkäufe durch die EZB und explodierende Immobilienpreise – Finanzexperten warnten schon lange vor einem neuen Crash.

Gold: Wichtiger Schutz

Medienberichten zufolge sollen Privatanleger in Deutschland mittlerweile über mehr als 9000 Tonnen Gold verfügen.  Der Beginn der Corona-Krise im März 2020 löste einen neuen Run auf Edelmetalle aus. Privatanleger sollen inzwischen mehr Gold besitzen als die Deutsche Bundesbank. Das geht aus einer Goldstudie hervor, die von der Reisebank und dem Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin erstellt wurde.

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Privatanleger sollen 1,7-mal so viel Gold wie die Deutsche Bundesbank besitzen. Privathaushalte und Bundesbank zusammengenommen halten demnach 6,2 Prozent der (bekannten) Goldvorräte der Welt – ein Gegenwert von über 616 Milliarden Euro. 93,2 Prozent der Anleger sollen mit ihrer Anlage zufrieden sein. Die Bereitschaft, das Gold behalten zu wollen, ist hoch. Goldanlagen werden offenbar als sichere, langfristige Wertanlage angesehen.

Im Durchschnitt hat der deutsche Privat-Goldanleger deutlich über 100 Milliarden Euro mehr als noch vor einem Jahr gehortet. Der Anstieg der Goldanlagen ist bemerkenswert. Der Anteil von Gold am Gesamtvermögen beträgt derzeit 3,9 Prozent. In diesem Jahr konnten Goldanleger einen guten Schnitt machen. In Dollar gerechnet stieg der Preis für die Feinunze um 9,3 Prozent. Der Höchstkurs lag bei 1.795 Dollar, der Tiefstkurs bei 1,527 Dollar.

Laut Steinbeis-Schule sollen etwa 69 Prozent der Deutschen Gold besitzen. Mehr als die Hälfte davon verfügt jedoch ausschließlich über Goldschmuck. Knapp 30 Prozent der Deutschen besitzen Goldmünzen- oder Barren. Das Hauptargument für den Goldkauf ist der Studie zufolge Sicherheit in Krisenzeiten. Kurzfristige Spekulationen spielen kaum eine Rolle. Goldkunden stehen den Maßnahmen der Europäischen Zentralbank sowie dem Geschehen auf den Kapitalmärkten zunehmen skeptisch gegenüber und möchten ihr Erspartes langfristig durch Gold absichern.

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