in Politik

Die Medien stehen weiterhin unter Druck. Die „Bild“ wie auch die „Welt“ sind nach den jüngsten IVW-Daten (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) zuletzt noch einmal massiv in die Abwärtsspirale geraten.

Bild verliert 10,4 %

Die „Bild“ hat demnach im Vergleich zum vergangenen Jahr einen Auflagenverlust in Höhe von 10,4 % hinnehmen müssen und kommt noch auf fast 1,37 Millionen verkaufter gedruckter Zeitungen. Die „Welt“, die ebenfalls aus dem Springer-Verlag kommt, musste im Vergleich zum Vorjahr einen Verlust von -12,4 % hinnehmen. Die Schwester-Zeitung „Welt am Sonntag“ ist mit dem Minus von -5,5 % demgegenüber fast noch gut aufgestellt.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat im vierten Quartal des vergangenen Jahres demgegenüber weniger verloren. Die Auflage sank um -4,3 %. Die „Zeit“ als Wochenzeitung hat demgegenüber einen Abschlag in Höhe von -0,3 % hinnehmen müssen.

Die Politik-Magazine in Deutschland wie der „Spiegel“ haben deutlich verloren. Der „Spiegel“ musste – erneut – gut 3 % Verlust hinnehmen. Immerhin, denn der „Stern“ als gleichfalls auch politisches Magazin hat einen Abschlag von -8,5 % verzeichnet. Der stärkste Verlust widerfuhr dem „Focus“. Das Magazin kam mit dem Minus von -15,3 % dramatisch vom Weg und hat nur noch eine Auflage von fast 350.000 Exemplaren. Die Zahlen sind in jeder Hinsicht erschütternd, denn die Magazine, Wochenzeitungen und Zeitungen verkörpern nach Meinung von Beobachtern und Kritikern den Mainstream, der offenbar den dramatischen Verfall der Kundschaft nicht mehr aufhalten kann.

Die Zeitungen, Magazine und Wochenzeitungen leben nicht nur von den Verkaufserlösen, sondern auch von der Werbung. Die Werbeeinnahmen dürften analog zu den Printauflagen deutlich verlieren. In diesem Sinne lässt sich feststellen: Die Leser und die Wirtschaft kehren den Print-Standardmedien zunehmend den Rücken. In wenigen Jahren dürften die ersten großen Titel endgültig vom Markt verschwinden. Alternative Medien gewinnen hinzu – klicken Sie hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Entgegen den Fake News in diesen Medien steigen die Einkommen der breiten Masse nicht, sinken eher. Das bedeutet Sparzwang, da wo man kann und keine Zwangsabgabe leisten muss. Diese Medien haben den neoliberalen Umbau der Gesellschaft beklatscht und nun fahren sie die Ernte ein. Eine Verarmung der breiten Masse, auf deren Geld sie eigentliche angewiesen wären. Dazu noch die ständig wiederholten Fake News von Fachkräftemangel und Vollbeschäftigung … Spätestens zu Beginn der Agenda 2010 war das sich abzeichnende Problem der systemrelevanten Medien nicht mehr zu übersehen.

    • Nicht nur das. Ab 2010 und besonders ab Sept. 2o15 wurde es richtig heiß. Trotz der Staatspropaganda wurden die Menschen immer hellhöriger. Und heute müssen bei Wahlen schon Fälschungen begangen werden, damit das Bild der Etablierten erhalten bleibt. Seit 2015 ging es rasant bergab. Unser Land ist in einem erbarmungswürdigen Zustand. Und die Zeitungsverlage hecheln ihren ehemaligen Auflagenstärken hinterher, weil sie systemrelevant und ohne Rückgrat sind.

  2. Wer will für dererlei Hetzblätter auch noch freiwillig Geld ausgeben wo einen für die Hetue der ÖRTV und Hörfunk schon haufenweise Geld abgezockt wird

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  • Print-Standardmedien am Ende? Abwärtstrend setzt sich fort – Die Welt 26. Januar 2020

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