Papst Franziskus: „Wir befinden uns vielleicht bald im dritten Weltkrieg“

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Papst Franziskus, der römisch-katholischen Kirche, hat seine Rede auf einer Gedenkfeier zum Ausbruch des 1. Weltkrieges genutzt um vor dem Schrecken des Krieges zu warnen. Franziskus sprach von einem „dritten Weltkrieg in Abschnitten“ der bereits ausgefochten wird.

„Kann man vielleicht von einem dritten Krieg sprechen“

Der Papst hielt am Samstag den 13. September 2014 bei der Gedenkfeier zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs  eine eindringliche Rede. Im Gelände der militärischen Gedenkstätte Redipuglia ging es auch um einen möglichen dritten Weltkrieg. In einer offiziellen Übersetzung heißt es:

Habgier, Intoleranz, Machstreben – das sind Motive, welche die Kriegsentscheidung vorantreiben, und diese Motive werden häufig durch eine Ideologie gerechtfertigt; zuerst aber ist da die Leidenschaft, der verkehrte Antrieb. Die Ideologie ist eine Rechtfertigung, und wenn keine Ideologie vorhanden ist, dann gibt es die Antwort des Kain: „Was geht mich das an?“, »Bin ich der Hüter meines Bruders?« (Gen 4,9). Der Krieg schaut niemandem ins Gesicht: Alte, Kinder, Mütter, Väter… „Was geht mich das an?“

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Über dem Eingang dieses Friedhofs schwebt das höhnische Motto des Krieges: „Was geht mich das an?“ Alle diese Menschen, deren Gebeine hier ruhen, hatten ihre Pläne, ihre Träume…, doch Ihr Leben ist zerschlagen worden. Die Menschheit hat gesagt: „Was geht mich das an?“
Auch heute, nach dem zweiten Scheitern eines weiteren Weltkriegs kann man vielleicht von einem dritten Krieg reden, der „in Abschnitten“ ausgefochten wird, mit Verbrechen, Massakern, Zerstörungen…
Um ehrlich zu sein, müsste auf den Titelseiten der Tageszeitungen die Schlagzeile stehen: „Was geht mich das an?“

Imperialismus als Auslöser?

Seine Warnungen decken sich mit seinen Äußerungen zu Waffengeschäften, Imperialismus und Kapitalismus. „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben“, sagte Franziskus vor einigen Wochen in einem Interview der spanischen Zeitung La Vanguardia. „Die führenden Volkswirtschaften in der Welt sanierten ihre Bilanzen mit der Produktion und dem Verkauf von Waffen. Sie opferten den Menschen dem Idol des Geldes. Wenn man Fotos von unterernährten Kindern aus verschiedenen Teilen der Welt sieht, kratzt man sich am Kopf. Das versteht man nicht“, sagte der Papst. „Das Wirtschaftssystem sollte im Dienst des Menschen stehen. Aber wir haben das Geld in den Mittelpunkt gerückt, das Geld als Gott.“

QUELLEN:

Radio Vatikan, „Rede des Papstes“
Zeit, Kapitalismuskritik des Papstes

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