in Politik

US-Präsident Barack Obama hat angeordnet, die  amerikanischen Nordkorea-Sanktionen zu verschärfen. Es geht um eine Cyberattacke gegen das Sony-Filmstudio. Nordkorea soll diesen Anschlag wegen des Films “The Interview“ verübt haben. Der Film handelt von einem Mordkomplott der CIA gegen Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-un im Rahmen eines Interviews durch einen US-amerikanischen Showmaster. Washington verhängte nach Angaben des Finanzministeriums Strafmaßnahmen gegen zehn Vertreter der Regierung in Pjöngjang sowie gegen drei Organisationen und Unternehmen. Damit werde Nordkorea für sein „destruktives und destabilisierendes Verhalten“ zur Verantwortung gezogen, erklärte Finanzminister Jacob Lew.

Die neuen Sanktionsschritte seien eine Antwort auf die Cyberangriffe, aber auch auf anhaltende Provokationen, die Destabilisierungspolitik und repressive Handlungen Nordkoreas, sagte Josh Earnest, Sprecher im Weißen Haus. Man nehme die Hackerangriffe ernst, die einem US-Unternehmen finanziell schaden sollten. Zudem habe Nordkorea die Meinungsfreiheit in den USA bedroht. Es gibt jedoch keine Beweise für Hackerangriffe seitens Nordkorea

Die Geheimdienste haben bisher keinerlei Beweise vorgelegt, im Gegenteil: US-Sicherheitsexperten haben dem FBI Dokumente übergeben, denen zufolge ein ehemaliger Mitarbeiter von Sony hinter dem Angriff stecken soll.

Präsident Barack Obama könnte sich mit seinen Anschuldigungen gegen Nordkorea etwas zu schnell exponiert haben: Die gewöhnlich gut informierte US-Nachrichtenwebsite Politico berichtet, dass hinter der Cyber-Attacke gegen Sony nicht Nordkorea stecken dürfte. Die Sicherheitsfirma Norse soll dem FBI das Ergebnis einer Untersuchung vorgelegt haben, derzufolge ein frustrierter Mitarbeiter von Sony zusammen mit einer kleinen Hacker-Gruppe hinter der Aktion stecken soll.

Kurt Stammberger sagte Politico, dass sein Unternehmen alle möglichen Überprüfungen angestellt habe und keine einzige Spur gefunden habe, die nach Nordkorea führe. Der Geheimdienst habe die Daten “dankbar” übernommen und prüfe nun die Ergebnisse. Allerdings sagte das FBI, es beharre auf seiner Darstellung, dass Nordkorea hinter der Attacke stecke.  Nach der Cyber-Attake  hatte Sony den für den ersten Weihnachtsfeiertag geplanten Kinostart von „The Interview“ zunächst abgeblasen.  Nicht zuletzt auf Druck von US-Präsident Barack Obamas lief der Film dann doch in rund 300 meist kleineren Kinosälen in den USA an.

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19 Kommentare

  1. der will mit aller gewalt erreichen das dem osten der kragen platzt.ich denke aber das der osten hart bleiben wird,was im endeffekt dafür sorgt das den provokateueren der kragen platzt. eins steht fest,knallen wird es auf jeden fall

  2. Das befürchte ich auch…erschreckend in welcher vielfältigen Form dieser Krieg geführt wird…3 malaysische Flugzeuge „fallen vom Himmel“, der „Inselstreit“ zwischen China & Japan (Natomitgliedsstaat) droht zu eskalieren, in Hongkong werden Regenschirme aufgespannt, die Sanktionspolitik gegen Nordkorea wird verschärft, Kriegspropaganda gegen Russland der Nahe Osten brennt lichterloh, Argentinien fällt 2 Hedgefonds zum Opfer, Venezuela wird maßiv bedroht, Afrika sucht Ebola heim (Monsanto Patent)…

  3. „Die Geheimdienste haben bisher keinerlei Beweise vorgelegt, im Gegenteil: US-Sicherheitsexperten haben dem FBI Dokumente übergeben, denen zufolge ein ehemaliger Mitarbeiter von Sony hinter dem Angriff stecken soll.“ Die USA brauchen doch keine Beweise vorlegen, wo kämen wie denn dahin? Wie antwortete vor ein paar Monaten die US-Regierungssprecherin Jen Psaki, auf die Frage eines Reporters nach Beweisen von russischen Truppen in der Ukraine: „Es reicht wenn das die Regierung sagt!“ Hier erlebt man Hybris pur.

  4. Japan und die Nato haben eine gemeinsame Sicherheitspolitik seit 2001 und gerade im Inselstreit mit China ist Japan der Handlanger der Nato…ich wollte eigentlich NatoLakai schreiben, T9 hat mich verbessert…

  5. Japan ist kein Mitglied der Nato sondern der SEATO
    ( South East Atlantic Tactical Organisation ) Nato im Südpazifik.
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