in D/A/CH

Nicht genug, dass Sparer ohnehin durch Null- und Minuszinsen schleichend enteignet werden, will Finanzminister Olaf Scholz die Menschen, die mit Aktien ihre Altersvorsorge aufbauen wollen, nun noch zusätzlich zur Kasse bitten. Scholz will den Besitz von Aktien und anderen Wertpapieren in Deutschland mit einer Aktiensteuer belegen. Zudem sollen Anleger von der teilweisen Abschaffung des Solidaritätszuschlags ausgenommen sein.

Anleger bezeichnen die Pläne von Scholz als Angriff auf die private Altersvorsorge. „Angesichts der voraussichtlich noch lange anhaltenden Niedrigzinsphase werde dies fatale Folgen für private Anlagen haben“, kritisiert Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in einem Bericht der „Welt“.

Die geplante Aktiensteuer werde „rechtlich höchst umstrittene Belastungen“ mit sich bringen und drohen jegliche private Altersvorsorge im Keim zu ersticken. Die DSW ziehe nun eine Klage gegen die Pläne von Scholz in Erwägung, da diese Pläne „Irrsinn“ seien, so Tüngler. Die Steuerquote ist in Deutschland mit 23,6 Prozent ohnehin so hoch, wie seit Jahrzehnten nicht. Doch der Finanzminister schaut, wo er noch mehr aus den Bürgern herausholen kann.

Ursprünglich sollten im Zuge der Finanzkrise Zocker riskanter Geldgeschäfte mit einer Steuer belegt werden. Hoch spekulative Wertpapiergeschäfte mit Finanzderivaten sollten eingedämmt werden, da diese wesentlich zur Eskalation der Finanzkrise 2008 beigetragen haben. Scholz, sollte er seine Idee durchsetzen können, will allerdings auch Privatanlegern in die Tasche greifen. Die Argumentation: Es gebe ohnehin nicht viele Anleger in Deutschland. Und wenn, dann seien es Reiche und Besserverdiener, die man schröpfen könne.

In Nullzinszeiten, in denen man keinerlei Zinsen mehr auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten bekommt, ist die Anlage von Wertpapieren die letzte verbliebene Möglichkeit, dem Schwund des eigenen Kapitals entgegenzuwirken. In Zeiten, in denen gesetzliche Renten nicht mehr zum Leben reichen, sind Wertpapieranlagen die einzige Möglichkeit, privat für das Alter vorzusorgen. Diese Möglichkeit will nun Finanzminister Scholz (SPD) den Sparern auch noch wegnehmen. Wie so vieles in Zeiten der Enteignung, wie Sie hier lesen….

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Kommentar

  1. Die Sozis können es einfach lassen, jetzt wollen sie sogar an die Renten-Aufbesserungen einiger weniger Bürger. „Hände weg“ von fremder Leute Eigentum, kann man da nur sagen. Die Sozis verstehen nichts vom Wirtschaften, deshalb versuchen sie, an das Geld der Bürger zu kommen, die durch Mehrleistung ihre Rente aufzubessern versuchen. Armes Deutschland. Statt die „selbsternannte Elite“ davon abzubringen, das Bargeld zu verbieten, aber dazu fehlt ihm die Größe.