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Der selbsternannte Hoffnungsträger Frankreichs, Emmanuel Macron, hat vor wenigen Tagen erneut für eine Blamage des Präsidentenamtes gesorgt. Macron befand sich auf einem Besuch der Karibik-Insel Saint-Martin. Dabei ist ein Foto entstanden, dass Macrons Gegner als „unverzeihlich“ bezeichneten. Der französische Präsident war darauf mit einem am Oberkörper unbekleideten jungen Mann zu sehen, der den „Mittelfinger“ in die Kamera hielt.

Macron hatte sich mit Einheimischen der Insel getroffen, um über die Entwicklungen seit der Hurrikan-Katastrophe von vor einem Jahr zu sprechen. Die Insel gehört teilweise zu Frankreich und der Hurrikan „Irma“ hatte dort vor rund einem Jahr schwere Zerstörungen angerichtet. Die französische oppositionelle Marine Le Pen bezeichnete das Foto als „Unverzeihlich. Frankreich sei sprachlos vor Empörung“, schrieb sie auf Twitter. „Das habe Frankreich nicht verdient“.

Auch Politiker der größten französischen Oppositionspartei, die Republikaner, geizten nicht mit Kritik. Auf Twitter schrieb der Pariser Stadtrat Giannesini, dass damit die Würde des Präsidentenamtes endgültig zunichtegemacht worden sei. Er schrieb: „Sie ist schön, diese neue Welt“. Auch in den sozialen Netzwerken blieben zahlreiche Reaktionen nicht aus. Dort hieß es, Macron habe sein Amt und damit die ganze französische Republik blamiert. Derlei Bilder seien eines französischen Präsidenten unwürdig, hieß es. Das Amt des Präsidenten sei ein Ehrenamt, welches eines gewissen Maßes an Würde bedürfe. Dies einzuhalten gelte sowohl für den Präsidenten, als auch für seine Gäste. Macron habe mit diesen Fotos belegt, dass er sich seines Amtes unwürdig verhalten habe.

In Kommentaren in den französischen Medien war die Rede von einer „Schande für Frankreich“ und einem „unwürdigen Schauspiel für Frankreich“. Macron müsse schleunigst abgesetzt werden, hieß es in französischen Tageszeitungen. Macron versuchte, die Blamage zu relativieren und sagte, er „liebe jedes Kind der Republik, egal welche Dummheiten es begehe“. Er wolle der Jugend helfen. Die beiden Männer, die mit Macron auf dem Foto posierten, seien erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden. Es sei „seine Rolle, in jedem Jugendlichen der Republik das zu suchen, was er Gutes zu bieten habe“, sagte Macron.

Französische Medien gehen nicht zimperlich mit ihren Politikern um, wenn sich diese unangemessen verhalten. In Deutschland sind die Medien noch immer regierungstreue Sprachrohre des Berliner Schmierentheaters. Es hat ganze 13 Jahre gedauert, bis die deutschen, sogenannten „Qualitätsmedien“ endlich angefangen haben, ihren Job zu machen: Merkel und ihre Desaster-Politik zu kritisieren.

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