in Naher Osten

Wir haben schon viele Storys, Analysen und Meinungen über die Anschläge von Paris und Kopenhagen gehört. Die meisten Stimmen scheinen sich im Wesentlichen in zwei Punkten einig zu sein: Täter waren jedesmal Muslime und jedesmal mit radikal-islamistischem Hintergrund. Über Zweck, Motive, Ziele oder Drahtzieher herrscht allerdings alles andere als Einigkeit.

Auch wenn die Möglichkeit einer sogenannten „False Flag Attacke“, also Angriff unter falscher Flagge, umgehend in die Schublade der konspirativen Theorie verbannt wurde, möchte ich diesen Erklärungsansatz dennoch aufgreifen weil es in der gar nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit ähnliche Vorfälle gab.

Israel braucht Arbeiter

Als im Dezember 1947 die ersten Angriffe der jüdischen Terroristen von Irgun und der Stern Gang gegen Palästinenser begannen, ahnten vermutlich die Wenigsten von ihnen, dass sie schon sehr bald ohne Heimat sein würden. Bis zur Unabhängigkeitserklärung vom 14. Mai 1948 und der damit verbundenen Ausrufung eines Staates Israel durch David Ben-Gurion und seinen Verbündeten, wurden bereits über 300`000 Palästinenser von ihrem Land vertrieben. Nur waren es nicht nur Terroristen die an der Vertreibung und Ermordung von hunderten Menschen teilnahmen, sondern auch die Haganah die als offizieller militärischer Arm des Yishuv (jüdische Gemeinde mit Staatsähnlichen Institutionen im britischen Mandatsgebiet Palästinas) galt. Neun Monate später betrug die Zahl all jener Palästinenser die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben und mitansehen mussten, wie der neue demokratische Staat Israel ihre Grundstücke, Häuser und Felder in Besitz nahm, 750`000.

Der erste Teil des Planes der zionistischen Führung, nämlich eine jüdische Mehrheit in dem Gebiet zu schaffen das von nun an der Staat Israel sein sollte, ging auf. Der zweite Teil allerdings ging gründlich daneben. Denn das ganze Land und landwirtschaftliche Produktion die jetzt brach lag nachdem die Palästinenser vertrieben wurden, sollte durch Juden ersetzt werden. Durch eine besondere „Art“ von Juden, den Ashkenazi (weisse, osteuropäische Juden) wie er selbst und die zionistische Elite in Palästina es war.
Doch das Problem das sich Ben-Gurion zeigte war, dass trotz nationalsozialistischer Verfolgung der Juden in Europa, trotz dem abartigen Holocaust und der anschliessenden DP-Camps (DP=Displaced Persons, also Menschen die ihre Heimat verloren haben und oftmals in ehemalige KZ-Camps der Nazis zusammengepfercht wurden) nur zum Teil nach Israel gehen wollten. Das gleiche Phänomen, oder besser gesagt die selbe Realität konnte man in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg und vor dem Aufstieg des Nationalsozialismus beobachten, als der grösste Teil der jüdischen Flüchtlinge aus Zentral- und Osteuropa zwar schon ins Gelobte Land wollten, aber das nun mal nicht Palästina war. Für den grössten Teil der Flüchtlinge war das Gelobte Land die USA. Selbst jene die dem zionistischen Ruf gefolgt sind oder einfach aus religiösen Gründen die Auswanderung – oder aliyah (was korrekt übersetzt nicht Auswanderung bedeutet, sondern „Aufstieg“ nach Zion) – nach Palästina unternahmen, zeigten sich bald desillusioniert und zogen schliesslich weiter nach Großbritannien, Kanada oder eben USA.

Nachdem sich Israel als „Heimat“ aller Juden verstand und wie gesagt ein grosser Teil der Ashkenazi-Juden nicht nach Israel kommen wollte, musste sich David Ben-Gurion den Juden in islamischen Ländern widmen, den Mizrahi.

Normalerweise müsste man meinen, dass Juden unabhängig ihrer Herkunft in Israel willkommen sein sollten. Leider war und ist das bis heute noch ein Wunschdenken.
Der zionistischen Führung in Palästina schwebte die Erschaffung eines neuen Typus des Juden vor: der Sabra. Dieser sollte nicht mehr die „Gettomentalität“ der jüdischen Diaspora haben, kein „physisch degenerierter Prolet“ mehr sein (so wurden alle nicht-zionistischen Juden von Zionisten beschrieben). Der Sabra sollte ein Spartaner werden der den Kampf nicht scheut, sein Land liebt und mit einem Gewehr in der einen Hand und Pflug in der anderen Hand sein Land bestellt. Europäisches Aussehen, braungebrannt, muskulös und selbstbewusst sollten die neuen Merkmale sein.

 

Die Realität war wie fast immer bei solchen Unterfangen eine ganz andere. Zwar gehörte der grösste Teil der eingewanderten Juden den osteuropäischstämmigen Ashkenazi an (bis 1948), doch die absolute Mehrheit von ihnen waren Kaufleute, Büroangestellte oder Unternehmer. Nur die Wenigsten waren mit der Landwirtschaft vertraut oder waren sich der schweren körperlichen Arbeit auf dem Land gewöhnt, auch wenn sie teilweise bereits in Europa in von zionistischen Organisationen eigens dafür eingerichteten Camps wochenlang geschult wurden.

Wie bereits weiter oben erwähnt, musste sich die zionistische Führung mit David Ben-Gurion an der Spitze an die Mizrahi wenden, die über Erfahrung und physischer Konstitution für die ihnen zugedachte Rolle in der Landwirtschaft verfügten. Man kann nicht wirklich behaupten dass Ben-Gurion und seine Leute diesen Schritt gerne getan haben. Sie betrachteten die Juden aus den islamischen Ländern als „avaki-adam“, als Untermenschen!

Aber jemand musste nun mal die Arbeit auf den Feldern verrichten und nachdem die Palästinenser vertrieben wurden, blieben dafür nur noch die Mizrahi „übrig“. Auf gar keinen Fall gestanden ihnen die Ashkenazi irgendeine grössere Rolle in den formativen Jahren Israels zu und behandelten sie als „Juden zweiter Klasse„. Leider hat sich daran bis heute nicht viel geändert.

Der Mangel an Arbeitskräften auf dem Land in Israel war so gewaltig, dass David Ben-Gurion seine Emissäre in arabische Länder entsandte um mit den Herrschern und Politikern vor Ort einen Weg zu finden, die Juden aus ihren Ländern zur aliyah zu „motivieren“. Und das obwohl sich Israel offiziell im Kriegszustand mit einigen dieser Ländern befand. Im Irak lebten etwa 135`000 Juden, in Ägypten 75`000 und Marokko sogar 265`000. Eine Möglichkeit war es, den Juden mit Gesetzen ähnlich den Nürnberger Gesetzen das Leben in ihren Heimatländern so zu erschweren, dass sie „freiwillig“ das Land verlassen (im Übrigen genau das was Israel mit den Palästinensern noch heute macht!).

Die als Reaktion auf die Anerkennung Israels durch die USA und UdSSR gegründete Arabische Liga, erliess ebenfalls solch eine Resolution als Empfehlung für die Mitgliedsstaaten der Liga.
Doch weder Ägypten, noch der Irak oder Marokko erliessen nach dieser Resolution der Arabischen Liga anti-jüdische Gesetze. Natürlich kochten die Gemüter über die Gründung Israels überall über und führte zu teilweisen Übergriffen gegen Juden, aber die wirkliche Wut und Hass der Menschen in Ägypten und Irak richtete sich gegen die Fremdherrschaft der Briten und deren Marionettenmonarchien in Kairo und Bagdad. Die ersten tödlichen Angriffe auf Juden in Kairo erfolgten am 2. November 1945, nachdem die zionistischen Terroristen der Stern Gang den britischen Hochkommissar Lord Moyne in Kairo ermordet haben. Anschliessend gingen britische Soldaten mithilfe der ägyptischen Polizei hart gegen jedwede Opposition durch, was die Wut gegen die Zionisten nur noch weiter steigerte weil die Ägypter sie für diese Misere verantwortlich machten.

Wie in den meisten arabischen Ländern mit jüdischer Bevölkerung, waren mit Ausnahme des Jemen die Juden überall in guten und hohen Positionen im Land verankert. In Ägypten war sogar die grösste Sportorganisation jüdisch, der Maccabi Sports Club in Kairo.
1947 erliess Ägypten das sogenannte „Company Law„-Gesetz, welches einerseits gegen die sehr hohe Arbeitslosigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg gedacht war, und andererseits aber auch zum Schutz gegen die Bevormundung durch die Briten in der Geschäftswelt. Das Gesetz sah vor, dass 90% der handwerklichen Arbeitnehmer Ägypter sein mussten, 75% in den Büros und 40% in der Chefetage von Unternehmen.

Da von den ägyptischen Juden aber nur etwa 30% die ägyptische Staatsbürgerschaft hatten, weitere 30% eine ausländische Staatsbürgerschaft und 40% staatenlos waren, traf sie dieses Gesetz natürlich sehr hart. Das führte dazu dass ca. 35`000 Juden bis 1950 Ägypten verlassen haben, fast alle nach Israel weil sie als Staatenlose nirgendwo sonst hätten hingehen können.

Im Irak sah das Bild ziemlich ähnlich aus wie in Ägypten. Auch dort lebten die irakischen Juden seit Jahrtausenden unter verschiedensten Herrschaften sehr gut. Natürlich gab es im Verlauf der Geschichte immer wieder schlimme Zeiten, aber sie wären nie auf die Idee gekommen ihr Land zu verlassen und schon gar nicht nach Palästina. Wie Kairo auch, weigerte sich Bagdad anti-jüdische Gesetze nach der Resolution der Arabischen Liga auszustellen, stattdessen suchte man das Gespräch mit Vertretern der Jewish Agency um eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden.

1945 wurde in Bagdad sogar eine anti-zionistische Organisationen von jungen jüdischen Studenten gegründet, die Osbat Mukaphahat Al-Sahyonia (Liga zur Bekämpfung des Zionismus), die das gefährliche Spiel der plötzlich überall im Land aufgetauchten zionistischen Gruppierungen durchschaut haben. In den grossen Städten des Landes wurden zionistische Geschichtsbücher verteilt die eine ganz andere Geschichte erzählten als es die gebildeten irakische Juden kannten. Flugblätter wurden verteilt die zur aliyah aufforderten, zionistische Lieder wurden den Kindern beigebracht. Diese zionistische Aktivität ging so weit, dass im Juli 1948 schon allein das Wort „Zionismus“ als kriminelle Handlung in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde. Was nicht weiter schlimm war weil die irakische Juden ohnehin nichts vom Zionismus hielten.

Im Frühling 1950 erliess die irakische Regierung eine Gesetzesänderung die für ein Jahr gültig sein sollte und explizit die irakischen Juden betraf. Mit diesem Gesetz „erlaubte“ es die Regierung all jenen Juden die das Land verlassen möchten, ihre irakische Staatsbürgerschaft abzugeben. Zuvor wurden, wie Naeim Giladi in seinem Buch „Ben-Gurion`s Skandale“ eindrucksvoll beschrieb, auf Anraten von zionistischen Agenten in Bagdad Juden aus führenden öffentlichen Positionen gekündigt um ihnen das Leben schwer zu machen. Mit dieser Praktik sollten sich die Juden für das neue Gesetz besser erwärmen können als wenn sie nach wie vor ihrem gewohnten Alltag nachgehen können.

Doch sämtliche Versuche schienen fehl zu schlagen. Bis zum Ablauf der einjährigen Frist des Gesetzes registrierten sich gerade mal 126 jüdische Personen bei den zionistischen Stellen, die ihre Staatsbürgerschaft abgegeben haben und zur Ausreise bereit waren.

Zionistische Bomben gegen Juden

Auch in Marokko, wo die grösste jüdische Gemeinde in einem islamischen Land lebte, sah es ähnlich wie in Kairo und Bagdad aus. Nur wenige marokkanische Juden waren bereit ihre Heimat zu verlassen um in die Ungewissheit eines neuen Lebens in Palästina, später Israel zu ziehen.

Für David Ben-Gurion war die Tatsache dass trotz riesiger Propaganda-Anstrengungen nur so wenige Juden ihre Heimat verlassen wollten völlig unverständlich und zugleich ein Schock. Konnten sie denn nicht verstehen dass der Staat Israel, das Gelobte Land, sie für Arbeiten brauchte die sonst keiner wirklich wollte oder ausführen konnte? Die ungeheuren Opferleistungen der Zionisten wurden doch auf für sie getan …

Nein, davon wollte der Grossteil der Mizrahi in der Tat nichts wissen. Das war der Moment wo sich David Ben-Gurion entschied, sie notfalls auch mit Gewalt nach Israel zu bringen. Plötzlich wurden jüdische Synagogen und Cafés in Bagdad im April und Mai 1950 mit Handgranaten angegriffen. Wieder tauchten unmittelbar nach den Anschlägen zionistische Flugblätter auf und forderten die Juden auf, ihre irakische Staatsbürgerschaft abzugeben und nach Israel zu kommen. Anfang 1951 wurden nochmal Anschläge auf jüdische Einrichtungen verübt nachdem sich nach einer kurzen Erhöhung der Zahlen die Lage wieder beruhigt hatte.

Diese Anschläge erfüllten ihren geplanten Zweck. Ohne scheinbare Aussicht auf wirtschaftliche Besserung ging nun auch die Angst um das eigene Leben um. Die israelische Einwanderungsbehörde kam mit dem plötzlichen Ansturm nicht mehr nach und verlangte eine Verlangsamung der Einwanderungswelle. Doch die zionistischen Drahtzieher in Bagdad, Mordechai Ben-Porat und der ehemalige Militärgouverneur von Akko, Yehuda Taggar, dachten gar nicht daran einen Gang runter zu schalten. Sie organisierten mehr Flüge als eigentlich vorgesehen war und zwangen so alle beteiligten Fehler zu machen, was für Yehuda Taggar und einigen anderen zum Verhängnis werden sollte und das ganze Ausmass des zionistischen Wirkens erst aufdeckte. Nichtsdestotrotz freute sich die israelische Regierung über die „erfolgreiche Rettung“ der irakischen Juden.

Das selbe ereignete sich in Marokko 1951. Erst nachdem Bombenanschläge gegen jüdische Einrichtungen stattfanden, fing die erste Auswanderungswelle nach Israel an. Zwischen 1951 und 1960 wanderten fast 96`000 Juden nach Israel aus, was bis 1959 kein grösseres Problem darstellte. Erst als 1959 jegliche „zionistische Aktivität“ in Marokko verboten wurde, erfolgte die Auswanderung illegal aber mit stiller Billigung des königlichen Hofes.

Wiederholung der Geschichte?

Auch wenn die israelischen Bombenanschläge von 1954 in Ägypten nichts mit der Auswanderung der Juden zu tun hatte, zeigen diese doch wozu eine entschlossene zionistische Führung in der Lage ist. Die Anschläge von 1954 wurden gegen amerikanische Einrichtungen verübt um es den Ägyptern in die Schuhe zu schieben, so dass die USA zum Einschreiten gegen Ägypten gezwungen werden. Es handelte sich wieder um eine israelische False Flag Attacke.

Angesichts der Tatsache, dass Israel in der Geschichte immer wieder zu solchen kriminellen Handlungen griff, wäre es geradezu fahrlässig diese Möglichkeit nicht einmal wenigstens in der Theorie in Betracht zu ziehen und kurz zu hinterfragen.

Beginnen wir einfach mit den Fakten. Es gab zwei Anschläge innerhalb von 5 Wochen, wobei das offensichtliche Ziel Personen und Institutionen waren, die den Islam in irgendeiner Art und Weise ins Lächerliche gezogen haben. Bei beiden Anschlägen gab es auch noch jüdische Opfer die wahllos nach dem „ersten“ Anschlag getötet wurden. Ich bin zwar kein Kriminologe, aber ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass die jüdischen Opfer in keinem direkten Verhältnis zu den Anschlagszielen standen. Nachfragen bei der Polizei in Paris ergaben aufgrund der noch laufenden Ermittlungen logischerweise keine Ergebnisse.
Während aber insbesondere zionistische Medien und Organisationen den Fokus auf die jüdischen Opfer legen und die Anschläge als primär antisemitisch motiviert darstellen, ist man anderswo deutlich vorsichtiger mit solcher Betrachtungsweise.

US-Präsident Barack Obama wies sogar über seinen Sprecher diesen Standpunkt ab, und bezeichnete den Angriff auf einen jüdischen Lebensmittelladen Paris als „zufällig“. Man kann sich vorstellen wie in Israel die Hölle ausbrach nach diesem Satz. Sämtliche Medien, von links bis rechts, überschlugen sich mit Beschuldigungen und Anfeindungen gegen Barack Obama. Die Zionist Organisation of America (ZOA) verlangte sogar eine Entschuldigung der Obama-Administration und eine Anerkennung, dass es sich um einen antisemitischen Anschlag gehandelt hat. Mit Sicherheit wird auch der Staat Israel ähnliche Schritte über die diplomatischen Kanäle unternommen haben.

Man merkt also was für ein enorm grosser Druck aufgebaut wird um die Anschläge von Paris und Kopenhagen als primär Anschläge gegen Juden darzustellen, auch wenn die Opferzahlen und das Vorgehen eine andere Sprache sprechen. Ich habe im Artikel „Netanyahu nutzt Charlie Hebdo aus“ bereits geschrieben wie der israelische Ministerpräsident Binyamin Netanyahu diese Tragödie sofort nutzte, um die jüdischen Franzosen aufzufordern nach Israel auszuwandern. Das gleiche hat er sofort nach dem Anschlag in Kopenhagen getan. Nur kurz nach den Pariser Anschlägen legte der der Jewish Agency nahestehende Think Tank The Jewish Policy Institute Ministerpräsident Netanyahu einen Plan vor, um 120`000 jüdische Franzosen innerhalb der nächsten vier Jahre nach Israel zu bringen. Und nur zwei Wochen später billigte das Kabinett von Netanyahu bereits diesen Plan und stattet ihn mit 180 Millionen Shekel (ca. 41,1 Millionen Euro) aus. „Zielländer“ sind hauptsächlich Frankreich, Belgien und Ukraine. Und das soll gemäss Netanyahu nur der Anfang sein.

Allerdings scheinen die jüdischen Gemeinden überall dort wo Israel sie nun aktiv „anwerben“ möchte alles andere als einverstanden zu sein mit diesen Plänen. Der ukrainische Oberrabiner sagte sogar, es „gibt gar keinen Grund die Ukraine in diese Liste aufzunehmen“. Selbst die europäischen Regierungen sehen sich gezwungen diesen israelischen Plänen entgegenzuwirken, um nicht den Eindruck in der Welt erwecken zu lassen dass ihr Land nicht sicher oder sogar antisemitisch ist.

Israel steckt heute in einer ähnlichen Lage wie zur Gründungszeit was die eigene jüdische Bevölkerung betrifft. Wie ich immer wieder geschrieben habe benötigt der Zionismus – und Israel ist ein zionistischer Staat wie die eigenen Politiker nicht müde werden zu betonen – eine jüdische Mehrheit um demokratisch bleiben zu können. Zwar hat es Israel bis 1949 geschafft fast die ganze palästinensische Bevölkerung zu vertreiben um diese Mehrheit zu erreichen, aber durch den Junikrieg von 1967 und der Eroberung der West Bank, Gaza und Golan Höhen (sowie Sinai) hat sich Israel sozusagen die Palästinenser wieder zurückgeholt. Nur konnte Israel das was von 1947-1949 geklappt hat nicht wiederholen und mit den endlosen Erniedrigungen und Zerstörungen im Laufe der Jahre hat sich dieses demographische Problem auch nicht lösen können.

Ein weiteres Problem das Israel plagt ist der sogenannte brain-drain, also sehr gut ausgebildete Fachkräfte die das Land verlassen. Überraschenderweise und für viele zionistischen Hardliner schon fast ein Kriminaldelikt, zieht es viele junge Israelis nach Deutschland und insbesondere nach Berlin. Auf etwa 15`000 Mann soll die israelische Gemeinde gewachsen sein. Ganze 30% in Israel sagen sie würden das Land verlassen wenn sie könnten.

Israel unterhält nach wie vor ein Apartheidsystem in der West Bank, diskriminiert die palästinensischen Bürger in Israel gegenüber den jüdischen, sieht sich mit einer demographischen Gefahr konfrontiert und zusätzlich verlassen tausende Israelis das Land. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für Netanyahu & Co.

Genauso wie Israel Anfang der 1950er Jahre auf die Einwanderung von Juden aus islamischen Ländern angewiesen war um den Staat aufbauen zu können, ist Israel heute auf die Einwanderung von Juden angewiesen um als zionistischer Staat bestehen bleiben zu können. Mit einer Massenauswanderung von jüdischen Franzosen würde Israel gleich zwei Fliegen mit einer Klappe lösen können: abgesehen vom demographischen Aspekt, werben nämlich die illegalen Siedlungen in der West Bank aktiv um die Franzosen um sie dort unterzubringen. Dieser Ansatz zeigt überdeutlich, dass Israel nie die Absicht hatte und auch nach wie vor nicht hat, den Palästinensern ihr Land zurückzugeben um einen Staat zu erschaffen. Es läuft nicht nicht nur auf eine de facto Annektierung von palästinensischem Territorium aus, sondern eben auch auf de jure in den besetzten Gebieten (Grossteil von Areal C). Dort wo es kein wirtschaftliches Interesse gibt (Areal A + B) und die Mehrheit palästinensisch ist, wird Israel die Finger davon lassen (wie in Gaza mit dem Rückzug 2005).

Braun: Area C unter israelischer Kontrolle

Nur steht Israel nicht nur vor ähnlichen Problemen in puncto „Bevölkerungswachstum“ wie damals, sondern auch vor der gleichen Frage wie eine Massenimmigration, oder viel mehr ein Exodus der Juden aus Europa bewerkstelligt werden soll. Denn die jüdischen Bürger Europas haben zum grössten Teil genauso wenig Interesse ihre Heimatländer zu verlassen wie die jüdischen Bürger in den 1950er Jahren in den islamischen Ländern.

Solange es aber eine selbstbewusste jüdische Diaspora gibt die unabhängig vom Zionismus gedeiht und natürlich sehr gut informiert über die Zustände in Israel ist, nicht zuletzt durch die tausenden Emigranten die jedes Jahr Israel verlassen, dürfte jeglicher legale Plan zum Scheitern verurteilt sein. Selbst wenn in einem Land tatsächlich solche Probleme entstehen würden, dass sich die jüdische Gemeinde gezwungen sieht im grösseren Stil auszuwandern, stehen ihnen als EU-Bürger viele andere Türen offen wohin sie gehen könnten ohne zwangsläufig nach Israel zu gehen wie es der Fall bei den staatenlosen Juden in den islamischen Länder der 1940er-1950er Jahre war. Das heisst die Hürde ist in dieser Hinsicht noch grösser geworden. Das hat auch Natan Sharansky erkannt, der berühmte sowjetische Dissident und aktueller Vorsitzende der Jewish Agency. Auf seiner Facebook Seite schrieb er:

„Noch immer keine langfristige Aliya Strategie? Wir haben eine historische Möglichkeit die eine breite, langfristige Berücksichtigung in der Form eines nationalen Planes für die zehntausende potentiellen Immigranten benötigt, die Europa verlassen möchten. … Ohne langfristige Lösungen für diese Angelegenheit, werden Juden die Europa verlassen möglicherweise woanders hingehen. Es liegt an uns sicherzustellen, dass jene Juden die ihre Zukunft ausserhalb Europas aufbauen möchten, es in Israel tun.“

Der selbe Natan Sharansky der von einer „historischen Möglichkeit“ sprach die Juden nach Israel zu holen, holte noch weiter aus als er meinte dass es „in Europa keine Zukunft für Juden“ gibt. (Stellen Sie sich nur mal vor was es für einen Aufschrei gegeben hätte wenn das ein Nicht-Jude gesagt hätte.)

Oder wie es der Vize-Parlamentssprecher Moshe Feiglin erst jüngst formuliert hat:

„Die Erschaffung einer israelischen Nation die die jüdische Nation ersetzt ist das Ziel des Zionismus.“

Darum ging es von Anfang an in der Essenz des Zionismus: die Zerstörung der jüdischen Diaspora und Schaffung einer neuen israelisch-zionistischen Nation. Das war und ist nach wie vor das oberste Gebot des Zionismus und somit Israels. Alles andere, ob Demokratie oder das Wohlergehen des Judentums, muss hinten angestellt werden. Jedes Mittel das diesem Zweck dient ist das richtige Mittel.

Zuguterletzt möchte ich nur nochmal kurz in Erinnerung rufen was die Massenauswanderung der Juden aus den islamischen Ländern nach Israel hauptsächlich ausgelöst hat. Natürlich spielten wirtschaftliche wie rechtliche Umstände eine ernstzunehmende Rolle. Im Wesentlichen aber war es vor allem eins was tatsächlich die Zahlen in die Höhe schnellen lies: Angst gepaart mit leeren Versprechungen.

Nur eine breite Welle der Angst wird es schaffen die jüdischen Bürger aus den Zielländern Frankreich, Belgien und Ukraine aus ihrer Heimat zu locken. Und diese Länder sind gerade eimal der Anfang wie es uns Netanyahu wissen lies. Die leeren Versprechungen liefert Netanyahu am Laufband:

„In Israel seid ihr endlich Zuhause. Nur hier seid ihr in Sicherheit.“

Zionistische Medien werden dieses Leitmotiv nur zu gerne weiter transportieren, wie zum Beispiel der in Berlin ansässige Europa Korrespondent der Jerusalem Post, Benjamin Weinthal, und natürlich eine ganze Menge anderer Journalisten. Den „letzten Beweis“ über die angeblich antisemitische Stimmung in Europa, insbesondere aber in Frankreich, erbrachte Zvika Klein der israelischen Zeitung NRG als er einen Selbstversuch in Paris unternahm. Er lief zehn Stunden lang hauptsächlich durch muslimische Viertel mit der typisch jüdischen Kopfbedeckung, der Kipah, und liess dabei verdeckt die Reaktionen der Menschen aufnehmen. NRG  veröffentlichte auf YouTube das Video mit den nach eigenen Angaben schlimmsten Ereignissen die zeigen soll wie untolerant und gefährlich die Lage in Frankreich ist. Von insgesamt zehn Stunden gibt es also insgesamt 96 Sekunden die Zvika Klein als „Beweis“ der antisemitischen Stimmung einstuft, wovon tatsächlich ungefähr 1/3 Belästigungen in Form von Pöbeleien zeigen. Am Ende des Videos beruft sich dann NRG auf die Statistik der Anti-Defamation League (ADL) von antisemitischen Vorfällen 2014 in Frankreich (mehr zum Thema ADL-Statistiken hier). Das aber letztes Jahr 150 Jugendliche und Männer der rechtsextremen Jüdischen Verteidigungsliga marodierend und mit Gaskanistern, Eisenstäben und Pfefferspray bewaffnet eine Demo gegen den Gazakrieg aufmischten und dabei einen pro-Palästina Aktivisten verprügelten, wird natürlich nicht erwähnt.

Es scheint aber niemand von ihnen dabei zu merken dass sie sich mit solchen Parolen selbst in die Enge treiben: denn wie kann Israel der sicherste Ort auf der Welt für die europäischen Juden sein, wenn doch Netanyahu der ganzen Welt versucht weiszumachen dass Israel unter ständiger existentieller Bedrohung steht?

Wie dem auch sei, es bleibt dabei dass nur eine tiefe und breite Angst die jüdischen Bürger Europas zur Auswanderung nach Israel „überzeugen“ könnte, und die Überzeugung dass es in keinem europäischen Land sicher für sie ist.
Paris und Kopenhagen waren die ersten solche Angstmacher. Ich würde mich nicht wundern wenn es in den nächsten Monaten noch weitere geben wird. Oder war es doch einfach nur „Zufall“ wie es Obama sagte?

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26 Kommentare

  1. die geschichte wiederholt sich seit der flucht der sklaven vorm pharao immer wieder. das ist ja das erschrekende. manche haben sich deshalb folgende logik zurechtgelegt : “ Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

  2. Wieso ist das keine False Flag-Aktion, die Anzeige gegen den Polizeipräsidenten und den Geheimdienstchef steht. Und auch der Chefermittler wurde selbstgemordet. Das war eindeutig eine Fals Flag Aktion umd das Teile-und-Herrsche-Spiel zu spielen, nicht mehr und nicht weniger.
    Die Täter wurden, wie bei jeder Geheimdienstveranstaltungen sofort zur Strecke gebracht, damit niemand irgendetwas aussagen konnte.

    • natürlich werden in Regionen mit hoher muslimischem Bevölkerungsanteil immer wieder Juden angegriffen, beleidigt etc. – ich wurde z.B. vor einigen Monaten hier in Nürnberg von einem arabischen oder türkischen Jugendlichen im Vorbeigehen angespuckt, als er den David Magen entdeckte, den ich trug. –
      Mehrfach habe ich Berichte gelesen, daß hier in Deutschland Juden mit Kippa attackiert wurden – siehe:
      http://www.sueddeutsche.de/panorama/antisemitische-gewalttat-in-berlin-jugendliche-attackieren-rabbiner-1.1453499
      übrigens innerhalb von 10 Stunden nur etwa 1,5 Min. angegangen zu werden, wegen des Tragens einer Kippa ist schon viel zu viel. Es wäre schon viel zu viel, wenn nur ein einzige Attacke deswegen in 1000 Stunden geschähe ..

  3. Könnte natürlich sein, dass dahinter der Mossad steckt.

    Was könnten wir daraus schließen?

    Es stellte sich die Frage, ob der Staat Israel langfristig eine Zukunft hat, oder implodieren wird. Abwanderung bzw. demographische Entwicklung.

    Die Zionisten werden ihr Konstrukt vermutlich so lange verteidigen wie es nur irgend geht – aber irgendwann ist dann schluß. Das kann aber noch lange dauern. Vielleicht 70 Jahre?

    Es würde mich freuen noch zu erleben, wie die jüdischen Rechtsradikalen mit ihrem völkerrechtswidrigem Konstrukt auf dem Abfallhaufen der Geschichte enden.

    • Das Werkzeug dabei ist egal, ein Geheimdienst oder ein der Mörderfirmen, wie z.B. Permindex, die nach Gerücheten auch auf höchster Ebene tätig ist. Bekannt ist Major Bloomfield der 1968 aus dem Firmenkopf der Firma gestrichen wurde, nachdem er angeblich ein Attentat auf de Gaulle gemacht hatte. Ihm, dem englischen und amerikanischen Geheimdienstattentat werden auch die Todesschützen auf den amerikanischen Präsidenten Kennedy zugeordnet. Von den 5 trainierenden Teams waren drei ausgewählt worden.

  4. Danke Zlatko. Genialer Artikel. Die ganzen Links und Querverweise muss ich mir noch mal genau ansehen. Auch ein Thema an das sich fast niemand heran wagt, wenn auch Einiges bekannt ist. Zionismus ist das eine Judentum das andere. Das sehen auch Rabbis vielfach so oder Intellektuelle wie ein Leibowitz.

    Das ist immer schwer, aber die Anschläge lassen sich auf jeden Fall instrumentalisieren und naja, die Abstimmung pro Palästinaanerkennung im franz. Parlament, Dänemark Planspiele lassen es noch mehr in diesem Licht erscheinen.

  5. Eine sehr interessante Betrachtungsweise, sehr gut recherchiert und ausgeführt.

    Aber um die Entstehung des Radikalen Zionismus zu verstehen, muss man viel weiter in der Geschichte zurück. Israel und Palästina war schon immer Jüdisches Land. Im verlauf des Zweiten Jahrhunderts wurden dir Juden von den Arabern vertrieben und auch während der Islamischen Expansion weiter forciert. Die Christlichen Kreuzzüge haben schlussendlich fast dazu geführt, daß die Jüdische Population ausgerottet wurde.

    Das die Juden sich im 16ten Jahrhundert in Europa angesiedelt haben, liegt daran das die strikt Christlich-Calvinistisch Gläubigen Puritaner das Ansiedlungsverbot aufgehoben haben. Juden wurden gar mit Geldgeschenken und Ländereien massiv…

    • Wenn Sie schon von „wir“ reden, sollten Sie Ihre eigene Geschichte ja besser kennen…Die Osmanen kamen erst im 5. Jahrhundert, also, was reden Sie vom 2. Jahrhundert? Dass die Osmanen zum Großteil gegen christliche Milizen und christlich römische Heere und nicht gegen Juden kämpften, die seinerzeit bereits eins Minderheit waren ist bekannt. Die ganzen zionistischen Geschichtchen kenne ich natürlich. Ende 19 Jhd. lebten ca. nur 3% Juden in Palästina. Überhaupt waren ganze 1400 Jahre dazwischen. Einen jüdischen Nationalstaat im Sinne von Israel gab es vor 1948 nie. Das Land wurde künstlich von außen besiedelt. Hauptsächlich Ashkenazi Juden aus Europa, was der Grund ist, weshalb sehr häufig europäisch aussehen.

      • Die örtliche Bevölkerung (Palästinenser) wurde von den Zugereisten brutal vertrieben. Ihnen wurde das Land geraubt und ihre Lebensgrundlage entzogen. Das nennt sich „Al Nakba“. Israelisch terroristische Organisationen wie Lehi, die sogar auf Seiten des 3. Reichs kämpften (gegen die Briten) sorgten für Terroranschläge und ethnischen Säuberungen gegen die Palästinenser. Mit Palästina verband 95% der Juden vor dem nationalistisch zionistischen Projekt (Herzl) so viel wie einen Christen mit diesem Land. Nämlich nur der Glaube. Oder was hatte ein iranischer Jude seinerzeit mit einem europäischen gemein? So viel wie ein Europäer heute mit einem Mexikaner! Beide sind Christen.

        • Die Zugereisten aus Europa die die örtliche Bevölkerung vertrieben konnten meistens nicht einmal hebräisch und mussten das erst wieder lernen. Im Falle der deutschen Juden sprachen sie Jiddisch. Mit viel Brimborium schafften die Zionisten Legenden um ihr Existenzrecht zu rechtfertigen. Ich hab kein Problem dass die Juden jetzt in Israel einen Staat haben und den sollen sie auch haben. Da ich Juden kenne, sogar einen Rabbi, weiß ich, dass Zionisten unter den Juden selbst teils sehr gehasst sind. Und viele fordern, dass endlich die Wahrheit über die Gründung Israels erzählt wird, der Rassismus der dort herrscht aufgedeckt wird und erkennen selbst das zionistische Gebilde nicht als einen jüdischen Staat an

          • Viele Juden leiden sehr unter den Zionisten. Zionisten sind Menschenfeinde!

          • Zionisten ist auch nur eine Schublade, man sollte die Leute direkt nennen.

          • Nethanjau zum Beispiel:

            NIKOLAI KARASEW, Graue Eminenz des Kremls unter JELZIN =JELZMAN und ehemaliger Präsident der Akademie der Wissenschaften RUSSLANDs

            zeigt eher eine durchgängige Weltregierung mit wechselnden Marionetten.

  6. Das taten die Puritaner aber nicht aus nächstenliebe. Viel mehr wollte man dadurch erreichen, das die Juden zum Calvinismus konvertieren und Jesus Christus huldigen, was im Calvinismus die Vorstufe zur Endzeit auslösen würde.

    Der eigentliche Zionismus hat sich im späten 1800 Jahrhundert gebildet. Begründet dadurch, daß bei der Deutschen Reichsgründung 1871 Überkonfessionell der Römische Katholizismus einzug erhielt. Viele Orthodoxe Juden konvertierten zum Katholizismus, was für andere Juden eine Bedrohung Ihrer Existenz darstellte. Dadurch hatte sich der Zionismus etabliert der darauf begründet zum Berg Zion und dem Geburtsort des Judentums zurück zu kehren

  7. Was die Betrachtungsweise im Artikel bestärken könnte ist, das die USA und die NATO nicht mehr im Bündnis mit Israel stellen. Barack Obama stand seid Amtsantritt im regen Kontakt mit Netanjahu, um diesen zu einer Deeskalation der Lage in Palestina zu bewegen. Zu letzt im August 2014 wo Obama Netanjahu ein Ultimatum gestellt hatte, mit dem Beschuss von Palestina auf zu hören und mittels Ägypten und der Türkei als Vermittler Friedensgespräche aufzunehmen. Netanjahu beantwortete dies mit der Bombardierung von 2 UN Kinderschulen. Darauf hin hat die USA die zusammen Arbeit der Geheim- und Nachrichtendiensten abgebrochen, US Intelligence Officials gab Israel den Status ‚TopSpy“, das Aussenministerium sagte damit hat man endgültig die rote…

  8. … überschritten. Visa für die USA werden nur noch unter strengen Voraussetzungen erteilt. Ein treffen mit Netanjahu im Weißen Haus was vor 3 Wochen stattfinden sollte, wurde von Obama abgelehnt. England und Spanien liefern als NATO Vollmitgliedsstaaten keine Rüstungsteile mehr an Israel, die für den Bau von Boden-Boden Raketen in Israel benötigt werden. Der UN-Sicherheitsrat hat die Israelische „Knock Knock“ Methode als Warnung vor einem Raketenbeschuss, als Menschenrechtswiedrig anerkannt.

    Scheint so das den Zionisten bzgl. des IS der Arsch auf Grundeis geht, wenn man sich schon Jordanien anbietet um gegen den IS zu kämpfen.

  9. Ich frage mich nur wie ein Mensch Kinder masakrieren und schänden kann und sich dennoch in der Gesellschaft als normaler Mensch ausgegen kann. Die Frage muss ich einfach einem Juden oder Zionisten stellen. ich bitte um rege Statments.

    • Sie dürfen die Zionisten nicht mit den Juden gleichsetzen. Es gibt sehr viele Juden, vor allem auch Rabbis die offen gegen die Zionisten und Israel protestieren und zwar weltweit http://www.nkusa.org/

      Einfach einmal informieren…Falls Sie Deutscher sind haben Sie die Arschkarte. Jede kritische Information zu Israel wird unterdrückt, aufgrund der Geschichte soll der Deutsche den Bückling machen. Meiner Meinung nach fördert dies regelrecht Antisemitismus. Da viele Menschen einfach nicht mehr nachvollziehen können weshalb man einem rassistischen Staat wie Israel die Füße küsst. Sie sollen jetzt endlich den Palis Staatsrechte einräumen und diese nicht in einer Art KZ-Ghetto halten. Dann haben die keinen Grund so radikal zu sein.

      • Sie rauben den Eltern (Palis) minderjährige Kinder um diese auszuhorchen, sperren sie in Gefängnisse und foltern diese. Sie betreiben Rassentrennung in Kindergärten und Schulen. Politiker_innen wie Ayelet Shaked und Liebermann rufen offen zum Genozid auf!
        Es ist unglaublich. „Five Broken Kameras“, eine Doku,
        kann ich empfehlen https://www.youtube.com/watch?v=pJCLtgPEwwM

        • Die Geburt der Zionisten kommt daher, weil sie von Gott, am Berg-Gottes im Stich gelassen wurden (wenn isch Gott wäre, dann hötte isch die uch im Stich gelasse…). Sie haben den Judentum abgedankt und haben ihren eigenen Glauben erfunden „Zionismus!“.

          Zionisten sehen Juden als ihr Eigentum. Jeder Jude auf der Welt muss gehorchen, wenn Zion eine Entscheidung trifft „ihr müsst sofort nach Isreal zurückkehren, wir müsse die besetzten Gebiete besiedeln“. Wenn Juden nischt dat tun wat Zion befiehlt, dann passiert wat… rischtisch “ 2. Weltkrieg, Charlie usw…“.

          Deutschland scheint sicher zu sein (Rothschild und DE arbeiten wieder zusammen, wie im 2. Weltkrieg….). Aber seid vorsichtig in Europa, überall dort wo es Synagogen…