in Naher Osten

Wenn man die Geschichte und die Aktuellen Geschehnisse in der Welt betrachtet kann man feststellen das es immer um einen Konflikt zwischen Ost und West geht. Was der Westen ist, ist eigentlich klar mit den Vertretern EU und USA ist fast alles abgedeckt. Doch das Problem liegt im Osten was ist der Osten? Kann man Russland und China als Vertreter des gesamten Ostens sehen? Was ist mit dem Nahen Osten?

Wenn man von Osten spricht fällt einem als wirkliche Macht auf Anhieb Russland und China ein. Sie sind auch in der UN als Vetomacht Vertreter des Ostens. Doch repräsentieren diese beiden Mächte den gesamten Osten oder bzw. können sie das Überhaupt? Wenn man den sogenannten Osten betrachtet, dass ja ein sehr großes Gebiet ist, können sie das nicht. Das geht deshalb nicht das der nahe Osten bzw. die Islamische Welt ein eigenständiges Gebiet ist und nicht durch diese beiden vertreten werden kann. In der heutigen Welt werden Entscheidungen einfach über die Islamische Welt hinweg getroffen, die Islamische Welt ist in keine wichtige Entscheidung was die gesamte Welt betrifft mit integriert aber immer wird erwartet das sie sich fügen. Es gibt keine Repräsentanten aus diesem Gebiet, andere Entscheiden mit Hilfe von sogenannten „Experten“ für ein riesiges Gebiet.

Das der Westen in ihrer Arroganz den Anspruch erhebt, für alles verantwortlich zu sein und alles besser zu wissen ist ein Zeugnis dieser Situation. Woher kommt dieses Denken das die Menschen im nahen Osten nichts können und hinbekommen?

Das Problem mit der Literatur

Wenn man in eine Bücherei geht und ein Buch über die geistige Produktivität der Chinesischen Literatur und Philosophie findet man sofort einige übersetzte Bücher Lao-Tse, Konfuzius usw. genau so auch Russland Dostojoewski, Tolstoi zahlreich übersetzt. Doch kennen sie ein übersetztes Buch von einem Denker aus dem nahen Osten? aus dem Iran, Türkei, Saudi-Arabien, Libyen oder ein anderes Land? ja auch die Menschen dort waren geistig Produktiv haben über viel nachgedacht, viel hervorgebracht, viel geschaffen und entwickelt von dem sehr dem man viel lernen kann so wie der Westen das gemacht hat. Es gab große Denker, Wissenschaftler, Menschen die es Wert sind gelesen oder gekannt zu werden. Wenn man heute irgendwas über den nahen Osten erfahren will, findet man ganz schwer und vergleichsweise wenig original Literatur, jedoch findet man sehr viel von Menschen die aus dem Westen kommen sich als Experten bezeichnen und versuchen über den nahen Osten zu berichten. Kann man eine Religion, Kultur, Menschen verstehen in dem man nur die verzerrte Sicht von Experten zur Hand hat wo die Objektivität niemals 100% gegeben sein kann? Sollte man nicht mal versuchen zu wissen was diese Menschen Dort eigentlich geistiges geleistet haben, was diese Menschen wirklich durchgemacht haben und was oder wer sie geprägt hat um diese Menschen besser zu verstehen um ein besseres miteinander zu fördern? Es gibt auch Original Literatur, doch die zu finden ist eine mühsame Aufgabe.

Die Medien

Die Medien spielen auch hier wie in anderen wichtigen Dingen eine sehr große Rolle. Die einseitige Berichterstattung macht es für viele Menschen schwer zu wissen was richtig oder falsch ist. Die Objektivität und die Unabhängigkeit der großen Medien ist fraglich. Doch irgendwie haben die Medien Trotzdem Einfluss auf die Gesellschaft und verzerren das Bild. Wer verschieden Kulturkreise kennt, weiß das oft über das selbe Thema was zum Beispiel den nahen Osten betrifft, dort andere Tatsachen berichtet werden als im Westen. Allgemein herrscht dort über das selbe Thema ein anderes wissen, wie denn auch nicht im Endeffekt leben die Menschen dort.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Hallo,

    Wen man diesen Artikel ließt kann man leicht zur Annahme kommen, dass der islamische Kulturkreis phylosophisch und intelektuell gleichwertig mit der westlichen Welt aber unterdrückt ist. Ich kenne aus diesem Raim tatsächlich nur den Koran, der wohl kaum als kulturelles Glanzstück bezeichnet werden kann. Von welchen vergessenen Phylosophen und Denkern aus der islamischen welt reden Sie hier?

    Betrachtet man zum Beispiel die Verteilung der Nobelpreise, so fällt auf, das es fast keine Moslems gibt, die einen bekommen haben. Höchstens für Frieden ( Arafat ;) ) und Literatur.

    Ich denke es gibt ein echtes defizit in diesem Bereich der Erde, verutsacht durch den Wissenschaftsfeindlichen Islam und heirat in der eigenen Familie.

  2. @ Andreas

    Ohne die islamische Welt gäbe es die heutige moderne Medizin und die moderne Astronomie und folglich die Luft und Raumfahrt nicht. Der islam ist nicht Wissenschsftsfeindlich sondern genau das Gegenteil. Gott hat die Welt, das Universum und das Leben erschaffen. Es obliegt den Menschen diese zu erforschen. Dass der Islam mit der Wissenschaft nicht vereinbar ist, ist nachgeplapper von islamfeindlichen/religionfeindlichen Wissenschaftlern.

    Den Nobelpreis gibt es erst seid 100 Jahren und die islamische Welt wird seid ca. 100 Jahre in zaum gehalten. Nach dem Fall des osmanischen Reiches.

    Der Koran stammt nicht von irgendeinem Philosophen sondern von Gott. Und ist keine philosophische schrift.

    • @Mehmet.
      Ja, dass stimmt wohl, aus der arabischen Welt KAHMEN einst wundervolle wissenschaftliche Ansätze und Entwicklungen ohne die wir heute ziemlich alt aussähen.
      Leider geriet das irgendwann ins Stocken. Besonders in der Soziologie sind wahrlich Defizite anzumerken, wobei hier die Religion als reales Hindernis zur Weiterentwicklung genannt werden muss. Und ob nun der Glaube an einen Gott jedweder Couleur, einer geistigen oder wissenschaftlichen Entwicklung überhaupt zuträglich ist, müssten dann aber ganz bestimmt, die Philosophen ermitteln. – vor allem aber die Psychologen !

    • Ich bezweifel ernsthaft, dass irgendeine Leistung aus dem arabischen Raum nicht gleichwertig auch im Westen geleistet worden wäre.
      Ich würde ausserdem sagen, dass die europäische Entwicklung ohne die orientalischen Religionsimporte wesentlich entspannter abgelaufen wäre.
      Wenn es in Europa eine Leitkultur gibt, dann ist dies nicht das Christentum, sondern die griechische Antike.
      Eine Gesellschaft, die sich absolut im Klaren darüber war, dass all die Göttergeschichten Erfindungen der Menschen sind.