in Naher Osten

Vor einem Monat machte ich euch in „Fanfaren für neuen Krieg um die syrischen Nordostprovinzen“ mit einem Artikel eines Veteranen kolonial-imperialen Kriegsjournalismus, David Hirst, im Guardian bekannt, der unverblümt für einen Vernichtungskrieg gegen die PYD in Syrien warb, bzw. ihn anzukündigen schien. Einen Krieg gegen sozialrevolutionäre Kurden Syriens, die nach föderaler Selbstverwaltung in einem künftigen syrischen Staatswesen streben und deren Partei auch von Feinden, die sie eine „Tochter des PKK-Terrors“ nennen, die größte und einflussreichste Kurdenorganisation genannt wird.

Die syrische Armee hatte den Selbstverwaltungsorganen des Obersten Kurdischen Rates, einer Dachorganisation verschiedener Kurdenverbände, in der die  PYD bei weitem das Übergewicht hat, die Hoheit über die Orte in den überwiegend kurdisch bewohnten Landesteilen überlassen. Die YPG, Sammelbegriff für eine Reihe von Volksverteidigungsmilizen, die überwiegend der PYD nahe stehen oder von ihr gegründet wurden, hatte daraufhin die Funktionen einer territorialen Armee erhalten und versucht, die terroristische Infiltration aus der Türkei in eigener Regie zu unterbinden oder doch einzudämmen.

Zunächst bekam sie es jedoch mehrfach mit Abteilungen der syrischen Armee zu tun, die unwillig waren, der Direktive aus Damaskus zur Räumung der Orte zu folgen und sich auf die ländlichen Garnisonen oder in den Süden zurück zu ziehen. Etliche blutige Scharmützel der Armee mit der YPG bewiesen durch ihre Folgenlosigkeit, dass einige Kommandeure das Oberkommando unter Führung Assads austestete, und die Spaltung der Armee in dieser Frage eine gefährliche Tiefe erreichte.

Der offenkundig von der Türkei voran getriebene Plan, nach dem Abzug der Armee YPG und PYD durch einen weiteren Regionalkrieg zu eliminieren (1), bekam einen Dämpfer, als die NATO die Stationierungsorte der Patriots festgelegt hatte: Adana, Kahramanmaras und Gaziantep. Syrische Luftangriffe in den Provinzen östlich des Euphrat bleiben weit außer Reichweite der Patriots.
Und Ende Januar bekam der Plan von unerwarteter Seite Gegenwind.

Hassan Hassan, Kolumnist für The National, VAE, hatte sich im September ’12 dem einschlägig geneigten Publikum von „Foreign Policy“ mit brilliant vorgetragener Hetzpropaganda vorgestellt, die unter dem Titel „Assad’s Strategie der Massaker“ kein Gerücht, keinen Medien-Fake, keine False-Flag Operation und keine Kinderschlächterei im Namen Allahs ausließ, den Feind zur dämonischen Bestie zu stilisieren, gegen die man die Söldner und Gotteskrieger im Namen der Menschlichkeit mit allem aufzurüsten habe, was NATO-Arsenale für die asymmetrische Kriegführung hergeben.

Am 30.1. erschien ein Artikel Hassan’s unter dem Titel „Ein unnötiges Gefecht gegen die Kurden fällt den Syrern in ihrem Kampf in den Rücken„, der die Truppen und Hintermänner der syrischen Intervention dafür wirbt, kurdische Autonomiewünsche als „berechtigte Anliegen“ anzuerkennen und den Kampf gegen die kurdischen Milizen einzustellen.

Vor zwei Tagen meldete Cahîda Dêrsim für „dieKurden.de“ gewissermaßen Vollzug. Nach heftigen, mit Unterbrechungen ca. zwei Monate andauernden beiderseits verlustreichen Kämpfen in Ras al Ain (kurdisch: Serêkaniyê) zwischen YPG auf der einen, FSA-Brigaden, Gotteskriegern und umgeflaggten Türken auf der anderen Seite, wurde ein „Friedensvertrag“ unterzeichnet, der folgende kriegswichtige Vereinbarungen enthält:

1. Alle bewaffneten Banden müssen sich aus der Stadt zurückziehen.

2. Es wird auf beiden Seiten ein Ausschuss gegründet, welches die Einhaltung des Abkommens beobachten soll.

3. Es wird ein ziviler Rat gegründet, der aus Vertretern aller in Serêkaniyê lebenden Völker besteht.

4. Die Grenzübergänge stehen unter der Kontrolle des zivilen Rates.

5. Die zivile Organisation der Stadt wird von einem Rat geleitet. Militärisches Eingreifen ist strikt verboten.

6. YPG und FSA gründen gemeinsame Kontrollpunkte am Eingang der Stadt Serêkaniyê.

Unschwer erkennt man, dass die Vereinbarung alle Spielräume für ein Bündnis der Beteiligten zur Infiltration von Söldnern, Waffen und Ausrüstung für den Krieg gegen die syrische Zentralmacht bietet, die sich die FSA wünschen kann. Denn der „Friede“ beruht auf der Wehrlosigkeit der kurdischen Milizen gegenüber der türkischen Unterstützung für die Angreifer, die mehrfach die Gestalt von Artillerie- und Panzerangriffen von türkischem Territorium aus angenommen hatte. Ein Diktatfrieden für die Stadt Serêkaniyê, wie er im Buche steht. Er zwingt die PYD vermittels der in Serêkaniyê aktiven YPG zu einer bedingten Duldung der türkischen Syrienintervention, deren Umfang freilich unklar ist.

Die syrische Regierung aufs Höchste zu alarmieren reicht er allemal.
Wie kam es zu dieser Lage?

Zwei Schlaglichter auf den Vorgang werfen

Nach David Hirsts Guardien – Artikel und vor Hassans Plädoyer in „The National“ erschienen in amerikanischen Propagandaoutlets eine Reihe von Artikeln, in denen die Frontstellung gegen die PYD zumindest taktisch ins Zwielicht gestellt wurden. Der Deutlichste unter ihnen, der mir unter die Augen kam, erschien am 22.1. in der NYT unter dem Titel „Entgegen einer verbreiteten Ansicht kämpfen einige syrische Kurden sehr wohl gegen Assad„, von C. J. Chivers.

Chivers ist ein leitender Redakteur der NYT, ehemaliger MarineWaffennarr und Autor von The Gun, einer Pulitzer-Preisgekrönten Monographie über die Geschichte der russischen AK-47. Zwischen 2004 und 2008 war er NYT-Korrespondent in Moskau – mit allen patriotischen Rechten und Pflichten, dürfen wir vermuten.

Dieser Mann schrieb einen feuilletonistisch aufgebrezelten Boulevard-Artikel über tapfere, rechtschaffene und nicht zu vergessen rechtgläubige kurdische Kämpfer „gegen Assad“. Unter ihren „mehr als acht“ Banden nennt Chivers die wohlklingenden Namen: Islamische Kurdenfront, Pesh Merga Falken, nicht zu vergessen die Märtyrer von Mekka. Auch die Untergruppe Saladins Enkel durfte nicht fehlen, und wir erfahren, dass sie allesamt unter dem Oberkommando der Al Tawhid – Brigade stehen sollen, jener „größten FSA-Brigade“ in Aleppo, um deren Kommando sich der CIA seit dem letzten Frühjahr heftig bemüht, die jedoch zum Missvergnügen der Auftraggeber notorisch mit Exekutionen, Folterungen, Plünderungen, Vergewaltigungen und Bereicherung der Kommandeure von sich reden machte (2).

Die Lektüre des Artikels versetzte mich in Zeiten, da ich Abenteuerromane verschlang, die von Kara Ben Nemsi und einem liebenswert minderbemittelten, doch tapferen und zu Kriegslisten durchaus fähigen Begleiter handelten, mit Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah. Der mehrfach semantisch und mit Ortsangaben untermauerte Subtext des Artikels: Zigtausende Kurden, bestes Kanonenfutter, sind in einem nordöstlichen Halbkreis um Aleppo zu rekrutieren, und es wäre jammerschade, sie dem „Kampf gegen Assad“ mit einem Krieg gegen die Stammesbrüder von der PYD zu entfremden, so sehr die PYD auch stören mag.

Den entscheidenden Hinweis auf eine militärische Absicht des Artikels liefert eine Auslassung. Seit Beginn des „Sturms auf Aleppo“ vor 6 Monaten gibt es einen immer wieder schwierigen Burgfrieden zwischen YPG’s und Armee in verschiedenen Stadteilen, die auf eine Arbeitsteilung unter vermutlich recht begrenzter Zusammenarbeit hinaus läuft. Chivers Artikel stellte die beworbenen Kurdenbanden zwar direkt gegen die Selbstverteidigungsmilizen Aleppos, die gegen die Tawid-Brigaden kämpfen, stellte die Lage allerdings dar, als wären diese bereits eliminiert, der Bruderkrieg also nicht nötig. „Unnötig“, erinnern wir uns, nannte acht Tage später auch Hassan Hassen die Konfrontation der PYD zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Das zweite Schlaglicht wirft eine Affäre, die in der Öffentlichkeit mit einem Luftangriff der syrischen Armee am 31.1. begann, einen Tag nach Veröffentlichung des Artikels von Hassan Hassan in „The National“:

Die syrische Luftwaffe hat am Donnerstag 14 Zivilisten in einem Kurdenviertel von Aleppo getötet. Kurdische Nachrichtenagenturen berichten des Weiteren von 42 verletzten Zivilisten. Ersten Angaben zufolge  befinden sich die Zivilisten mit den Namen Xelîl Hisên Cefer, Celal Mihemed Heftaro und Mihemed Dîbo unter den Opfern. Emde Rengin, Mitglied des Volkshauses von Aleppo, sei auch unter den Schwerverletzten. In der Nähe von Ashrafiye liefern sich derzeit die syrische Armee und FSA-Einheiten schwere Kämpfe.

Wie später aus unterschiedlichen Quellen verlautete (3), sollte es sich um einen wohlgezielten Angriff auf zwei Verteidigungsstellungen der YPG in Al Safir (kurdisch Ashrafiye, ein entfernter Vorort Aleppos) gegen vorrückende Kräfte der FSA gehandelt haben. Zwei Wochen lang eskalierten daraufhin Kämpfe zwischen der örtlichen YPG, syrischer Armee und angeblich in großer Zahl beteiligte regierungstreue Milizen, sog. Shabiha. Zählt man die Angaben zusammen, hätten sie über hundert Tote gefordert, zuzüglich zahlreichen Verletzten und knapp hundert von Regierungstreuen Entführte, die angeblich verschwunden blieben. Die Ähnlichkeit der Angaben einander feindlicher, aber um Seriosität immerhin bemühter kurdischer Quellen, schienen sie zumindest grob zu untermauern. Die Fortschritte der syrischen Armee bei der Rückeroberung infiltrierter oder besetzter Stadtteile Aleppos machten solche Feindseligkeiten zusätzlich plausibel, ich erinnere an die eingangs erwähnten Insubordinationen der Armee beim Rückzug aus den Kurdengebieten. Für patriotische Syrier, die sich spätestens seit der Rede Assads vom 6. Jan. Mühe geben, dem Feind jede Blutrünstigkeit zu wechseln, ist ein Aktivist der PYD ohnehin ein „Verräter“ und eine „Ratte“, die „zertreten“ gehört.

Civaka-Aazad.org, die Plattform des Kurdischen Zentrums für Öffentlichkeitsarbeit e.V., die man wohl als offiziöses Medium des Kurdish Supreme Council betrachten darf, ignorierte die Meldungen allerdings. Doch das blieb mit politischer Rücksichtnahme erklärlich. Skeptisch wurde ich erst, als ich bemerkte, daß schon 10 Tage zuvor eine Kampagne in Medien begonnen hatte, die auf Massaker-Pornos spezialisiert sind. Deren übelste Spitze vielleicht ein Video vom 21.1. war, das verletzte Kinder nach einem „Raketenangriff der Regierung auf einen Kindergarten in Al Safira“ zeigen sollte. Seit Kriegsbeginn ist es ein probates Mittel investigativen Journalismus, aktuelle Nachrichten gegen vorproduzierte und nicht selten zu früh publizierte Kriegspornos auf Übereinstimmungen oder starke Ähnlichkeiten zu überprüfen.

Den letzten Hinweis, dass es in Al Safira nicht mit rechten Dingen zugegangen war, gab ein gewisser Wladimir van Wilgenburg.
Der offenbar noch recht junge Mann erwarb angeblich erst 2011 einen Magister Artium an einem Institut der Universität Utrecht für „Conflict Studies and Human Rights program“. Gleichwohl führt ihn die Jamestown Foundation, ein Institut, das aus seiner Zugehörigkeit zum CIA keinen Hehl macht, als „political analyst“. In den Tagen, die den Angriffen auf Homs im Januar / Februar voraus gingen, veröffentlichte auch Wilgenburg einen Artikel im Geiste von „Durchs wilde Kurdistan“, über tapfere Rebellen aus Afrika und anderswo, die unter „ständiger Todesgefahr“ über die türkische Grenze nach Syrien einsickerten. Dazu einige weniger blumige, als martialische Kampfschriften für „Now Lebanon“, ein Soros- Outlet.

Wladimir van Wilgemburg wird mir also bei einigem Sportsgeist, den wir ihm trotz seines Blogspot-Profilphotos unterstellen wollen, zubilligen, dass ich ihn einen CIA-Stipendiaten aus dem Bilderbuch nenne. Und er war es, der praktisch alle Artikel des vielzitierten Rudaw.net zu realen oder fiktiven syrischen Angriffen auf Kurdenmilizen in Al Safira verfasst hatte. Zeigen kann ich das nicht mehr – ein Teil von ihnen ist schon wieder gelöscht.

Macht nichts, denn an seiner „Agenda“ läßt Wladimir keinen Zweifel. Zum Beispiel veröffentlichte er kürzlich auf seinem mit Zwitschern und Facebook – Schnippseln gefütterten Weblog ein Foto, das ein mehr oder auch weniger bekanntes Mitglied der irakischen Kurdistan Islamic Union vor einem Öcalan-Poster redend zeigt. Die Versammlung macht den Eindruck eines Teahouse – Colloquiums. Überschrift: „Die KIU ist mit der PKK im Bunde“. Das ist doch mal starker Enthüllungsjournalismus, nicht wahr?

Oder dies. Einen Tag vor der o.zit. „Friedensvereinbarung“ zwischen FSA und YPG in Serêkaniyê veröffentlichte er einen Schnipsel zu Kämpfen zwischen beiden Gruppen in Tiltemir, auf halbem Wege zwischen Serêkaniyê und Hasaka, der zeigt, was die Vereinbarung der FSA taugt. Dazu noch die einsilbige Mitteilung, ein „Sniper der Regierung“ hätte eine kurdische Frau abgeschossen, die sich „mit ihren beiden Söhnen“ auf dem Weg zurück nach Al Safira befunden habe.

Und zum Ersatz für die verschwundenen Rudaw-Berichte:

YPG erbittet Verstärkung aus Efrin und Kobani für ihren Kampf in Aleppo – Stadt gegen das syrische Regime und ruft weitere kurdische Gruppierungen zur Unterstützung auf.“

Folgt man dem Link, gelangt man zu einer arabischsprachigen Kurzmeldung deren Google-Übersetzung verrät: Zitiert werden „Kurden“ aus dem „Kreis“ der YPG die lieber anonym zu bleiben wünschen. Ist er nicht nett, unser Waladimir?

Damit schließe ich einen Kreis, denn eben jener Herr van Wilgenburg diente Hassan Hassan in „The National“ am 31.1. als Kronzeuge dafür, daß die Kämpfe zwischen FSA und YPG bitte „ganz unnötig“ seien:

„Sogar die schärfsten Rivalen der PYD rufen jetzt dazu auf, sog. „Terrorgruppen“ aus Ras Al Ayn (Serêkaniyê) zu vertreiben und rufen die FSA und die islamistischen Gruppen dazu auf, sich auf Damaskus zu konzentrieren.“ sagt Wladimir van Wilgenburg, „Abdulhakim Bashar, der die Kurdistan Democratic Party of Syria anführt, den stärksten Rivalen der PYD, rief dazu auf, obwohl er die PYD und YPG oft beschuldigt hat, mit [Bashar Al] Assad zusammenzuarbeiten.“

Die Bluthunde im Westen, ihre Presseagenten und deren Schlächter vor Ort haben es mal wieder überzogen. Die Verbündeten im Land, ohne die sie nach dem großen Schlachten kein Bein an die Erde kriegen, distanzieren sich. Warum? Das erfahren wir nur indirekt von Hassan Hassan.

Er ernennt einen arabischen Sheik, der aus Westkurdistan stammt, in Istanbul residiert und den kopfstarken Stamm der Baggara vertreten soll, zum Verantwortlichen für das „Sponsoring“ der Angriffe auf die syrischen Kurden aus der Türkei – die türkische Regierungsstellen nur geduldet hätten. Weniger die Türken (oder Franzosen, Amerikaner, Deutsche, Israeli, Engländer, Qatari und Saudis) sind es gewesen, „bloß“ ein irregeleiteter arabischer Scheich aus Kurdistan.

Der Hass auf die Türken scheint also mehr und mehr überhand zu nehmen in Westkurdistan, Hasaka und Raqqah, eine Entwicklung parallel zur Radikalisierung der syrischen Restauration gegenüber der imperialen Taktik, mit der zionistischen Methode bestialischer Metzeleien an Frauen, Kindern und Honoratioren ein ganzes Volk in die Demut schlachten zu wollen (5). Türkenhass bringt auch den Plan, die irakischen Kurden – insbesondere diejenigen, die den Muslimbrüdern nahe stehen – an der Seite der Türkei die Sozialrevolutionäre der PYD ausmerzen zu lassen, ins Strudeln, wie der „Fotobericht“ von Herrn Wilgenburg wohl anzeigen soll.

So kam der syrische Luftangriff in Al Safira einen Tag nach der Veröffentlichung Hassans wie bestellt. Ich halte die Vermutung für stark begründet, dass die YPG in Al Safira in eine Falle gelockt wurde. Ein Scheinangriff der FSA, gefolgt von einem Rückzug von jenen Stützpunkten die von der syrischen Luftwaffe bombardiert wurden, als die YPG sie besetzt hatte. Zusätzlich ein paar Sniperangriffe auf die Zivilbevölkerung und Racheakte kurdischer Kollaborateure der FSA und die Sache nahm 14 Tage lang ihren Lauf.

Hassan und Wilgenburg werden einander nach dem „Vertrag“ von Serêkaniyê beglückwünscht haben. Die Komplikationen des Krieges gegen die PYD sind vorerst vermieden. Darum kümmert man sich, hat man „Assad“ erst erlegt .

(1) Der Versuch nähme einen weiteren Massenmord, der angesichts der geringen Urbanisierung der Nordostprovinzen Syriens einem partiellen Völkermord gleichkommen könnte, zumindest billigend in Kauf.

(2) Das dokumentiere ich nicht. Mich auf den Propagandakampf derart einzulassen, fräße, wie es nebenher beabsichtig ist, meine Zeit auf.

(3) Für diese und folgende Angaben verweise ich summarisch auf die Westkurdistan-Seite in Kurden.de, die sich vorwiegend auf die Nachrichtenagentur Firat stützt. Wie auch andere Quellen, auf die ich mich beziehe, sind diese Nachrichten nur mit Crosschecks gegen die Propaganda der Gegenseite halbwegs auf Plausibilität zu überprüfen.

(4) Ich erwähne summarisch „Uruknet“. Die Video-Seiten bringen jeden alten Rechner (einen neuen und einen tauglichen Internetanschluß kann ich nicht bezahlen) zum Absturz, deshalb kein Link.

(5) Dazu paßt, daß pünktlich nach dem Vertragsschluß in Serêkaniyê ein von Kurden organisierter Hilfskonvoi mit Nahrungsmitteln, Zelten und anderen Nothilfegütern die türkische Grenze in Qamishli unbehindert überqueren konnte.

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