in Naher Osten

Die OPCW hat jüngsten Berichten nach mutmaßlich einen wichtigen, da kritischen Zusatz zur Analyse des vorgeblichen Giftgas-Angriffs auf das syrische Duma 2018 wegfallen lassen. Damit ist der Bericht insgesamt „geschönt“.  Auf Basis dieses Berichtes aber sind die (medialen und realen) Angriffe gegen Syrien konstruiert worden. Das Dokument wurde, wie es neudeutsch heißt: Geleakt. Es ist also bis dato versteckt und nun veröffentlicht worden.

Bericht der OPCW „in Zweifel gezogen“

Der Bericht der OPCW bestätige den Giftgas-Angriff durch die Regierung Syriens auf das eigene Volk. Damit begründete die NATO ihren Eingriff und Angriff gegen Syrien. Der Zusatz wiederum bezweifelt ausdrücklich die die zentrale Aussage des OPCW-Berichtes.

Aktuell berichtet darüber der britische „Independent“. Unter anderem wird in dem Zusatz erwähnt, dass die in Duma aufgefundenen Gas-Zylinder nicht wie behauptet aus der Luft auf den Boden hinabgeworfen seien, sondern vielmehr gleich am Boden belassen worden waren. Darauf lassen die Fundstücke und deren Form sowie sonstige Eigenschaften offenbar schließen. Umgekehrt lassen sich die Eigenschaften nur dadurch erklären, das sie „manuell“ platziert, also nicht etwa abgeworfen worden seien. Dies wiederum könnte die Regierung Syriens deutlich entlasten. Belastet würde beispielsweise die Gruppierung Jaysh-Al-Islam.

Fraglich ist bislang, ob das Dokument auch echt sei. Vom OPCW jedenfalls werden die Vorwürfe deutlich zurückgewiesen. Dennoch herrschen große Zweifel an der Darstellung der Organisation. Damit würden auch alle sonstigen Berichte, die vom OPCW kommen, zweifelhaft seien. Die Berichterstattung in Deutschland zum Thema gilt daher als mangelhaft. Die Medien haben zum einen einen Chlorgas-Einsatz behauptet, der stark bezweifelt wurde. Zum anderen sind sie in der jüngsten Entwicklung, der vermuteten Unterdrückung eines wichtigen, da entlastenden Zusatzberichtes, absolut schweigsam.

Hier der entscheidende Satz aus der Antwort des OPCW: „(…) Gemäß seinen festgelegten Richtlinien und Praktiken führt das Technische Sekretariat der OPCW eine interne Untersuchung über die unbefugte Freigabe des betreffenden Dokuments durch.“ Damit wird die Existenz des Zusatzberichtes deutlich wahrscheinlicher.

Ein Skandal, den wir hier für Sie weiterverfolgen!

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