in Naher Osten

Galindo Gaznate – Hunderte Kolumbianer kämpfen im Jemen für die Vereinigten Arabischen Emirate – die vermutlich vom Weltpolizisten Nr.1 vorgeschoben werden.

Laut New York Times befinden sich jetzt ca. 450 lateinamerikanische Söldner im Jemen, einige aus Panama, El Salvador und Chile. Bevorzugt wurden aber Kolumbianer, weil sie große Erfahrung in schmutzigen Bürgerkriegspraktiken haben. Der jahrelange Drohnen-Terrorkrieg Obamas soll nun mit brutalen Bodenkämpfen fortgesetzt werden -ein Vorspiel für Syrien?

Mehrere hundert Kolumbianer kämpfen seit Oktober im Jemen für die Vereinigten Arabischen Emirate -die vermutlich vom Weltpolizisten Nr.1 vorgeschoben werden. Das wird zwar nicht offiziell zugegeben, ist aber schon seit Wochen Gegenstand von Berichten: Danach befinden sich ca. 450 lateinamerikanische Söldner in dem Land, einige aus Panama, El Salvador und Chile. Bevorzugt wurden aber Kolumbianer, weil ihnen eine große Erfahrung in besonders brutalen und schmutzigen Bürgerkriegspraktiken zugeschrieben wird. Der jahrelange Drohnen-Terrorkrieg Obamas soll nun mit brutalen Bodenkämpfen fortgesetzt werden -ein Vorspiel für Syrien?

Die USA beteiligen sich am Krieg im Jemen seit dessen Beginn mit »logistischer Unterstützung« wie Nachschublieferungen und Auftanken von Kampfflugzeugen in der Luft sowie mit der Weitergabe von Daten der militärischen Aufklärung. Das Pentagon hat nach Angaben der New York Times ein Expertenteam nach Saudi-Arabien geschickt, das an der Zielauswahl für die Luftangriffe im Jemen mitwirkt. Am 16. November billigte die US-Regierung den Verkauf von 26.000 Bomben im Gesamtwert von 1,29 Milliarden Dollar an die Saudis. Das Geschäft wird gültig, wenn der Kongress nicht innerhalb von 30 Tagen Widerspruch einlegt. Die Lieferung soll die durch den Krieg reduzierten Vorräte wieder auffüllen.

Sogar die New York Times gab dies in einem ausführlichen Artikel zu. Seit März führt eine von der US-Marionetten-Diktatur Saudi-Arabien geführte Koalition im Jemen Krieg gegen die schiitische Ansarollah-Miliz – in den meisten Medien als »Huthis« bezeichnet. Die jetzt im Jemen kämpfenden 450 Söldner wurden, laut New York Times, aus 1.800 Lateinamerikanern ausgewählt, die von den Emiraten schon vor mehreren Jahren angeworben worden waren. Die Aufgaben dieser Truppe bestehen laut offizieller Beschreibung aus dem Jahre 2011 insbesondere in der Ausbildung einheimischer und jemenitischer Soldaten, in der Bekämpfung von »Al-Qaida« und in der Vorbereitung auf die Niederschlagung von Unruhen unter den überwiegend ausländischen Arbeitern. Neben den Latino­söldnern kämpfen im Jemen Hunderte von afrikanischen Mietsoldaten aus dem Senegal, dem Sudan, Somalia und, einem UN-Bericht zufolge, aus Eritrea. Ob sie jeweils im Dienst der Saudis oder der Emirate stehen, ist ungewiss.

Der von Saudi-Arabien geführte Söldnerkrieg im Jemen entspricht der Doktrin des US-Präsidenten Barack Obama: maximale Destabilisierung möglichst vieler Länder des Nahen und Mittleren Ostens bei minimalem Risiko für Angehörige der eigenen Streitkräfte. Verbündete wie die Saudis, die türkische Erdogan-Regierung oder Israels Premier Benjamin Netanjahu erhalten neben reichlich materieller Beihilfe weitgehend freie Hand für Alleingänge und Provokationen, ohne Kritik befürchten zu müssen. Diese Strategie sorgt dafür, dass in den USA das »öffentliche Interesse« an Obamas indirekten Kriegen gering bleibt und der Kongress gar nicht erst eingeschaltet werden muss.

Die völkerrechtswidrig kriegführenden Mächte kämpfen auch gegen Einheiten der regulären Streitkräfte, die loyal zum früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh stehen. Die Hauptmittel dieser Allianz sind Luftangriffe, oft gegen zivile Ziele wie Fabriken, Hafenanlagen und Krankenhäuser, und eine fast totale Blockade. In deren Folge leiden rund sechs Millionen Jemeniten, ein Viertel der Bevölkerung, unter Unterernährung, Mangel an sauberem Wasser, dem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung und der Zunahme ansteckender Krankheiten. 2,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht, bisher fast ausschließlich im eigenen Land.

Seit einigen Monaten sind in wachsender Zahl auch Bodentruppen aus Saudi-Arabien, den Emiraten, Katar und Bahrain im Jemen aktiv. Alle diese Staaten beschäftigen traditionell einen hohen Anteil ausländischer Söldner, etwa als Piloten bei der Luftwaffe. Die Emirate zum Beispiel haben erst im Juni 2014 die Wehrpflicht eingeführt und stützten sich jahrzehntelang auf eine Fremdenlegion aus Jemeniten und Bürgern des benachbarten Oman. Kommandiert wurden sie von britischen, pakistanischen und jordanischen Offizieren, so die Junge Welt.

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  1. Aus gegebenem Anlass u. der Dringlichkeit wegen, möcht ich hier auf eine neue Schweinerei der Bundesregierung in Sachen Demokratie-Abbau hinweisen. Sie wollen der AfD das Wasser abgraben mit einer Änderung des Parteiengesetzes, dass so kurzfristig greift, dass kaum ein Zeitfenster bleibt, die Partei über Wasser zu halten. Zudem haben die Antifa-Gruppen eine fiese Aktion im Netz gestartet um der Partei zu schaden. Ich bin zwar kein Parteimitglied, finde aber, man muss der Sauerei Grenzen setzen. Habe ganz spontan entschieden die alten Winterstiefel aufzutragen und 100,- € an die AfD gespendet. Wenn viele von euch auch nur 5,- € spenden, können wir der Mischpoke mal zeigen, wie Solidarität geht ! AfD Startseite – googeln !!!

    • die AfD.

      Führen wir die D-Mark wieder ein. Diese schöne, runde, makellose D-Mark. Überlegen sie nur, wer so einen Euro schon alles angefasst hat. Er riecht auch ganz streng.

      Nur mit uns ist Deutschland zu retten.

      Wir, von der AfD, sind nicht mehr zu retten. Deutschland vielleicht schon.

      Und jetzt entschuldigen sie mich bitte, ich, Bernd Lucke, gehe jetzt erstmal einen heben, von ihrem Spendenbetrag, bevor ich heute Nacht wieder Goldmark im Internet an Unterblichtete reaktionäre Individuen verkaufe, um dadurch zu ermöglichen, dass meine Partei, ihnen, verehrte Internetnutzer, noch ein paar weitere Monate auf die Eier geht.

      Guten, Tag.

      Und danke.

      • BiCo, deine Kommentare sind öfter mal zynisch u. von einer gewissen Schadenfreude geprägt, aber für diesen Text hast Du dir besonders viel Mühe gegeben. Leider hast Du das Thema verfehlt ! Es ging primär nicht um die AfD, sondern um die Machenschaften der Blockparteien und wie man diesen Einhalt gebieten kann. Ich denke, die einfache Anwendung der Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen – falls man korrigierend eingreifen will, was bei dir, wenn ich dich richtig interpretiere, auszuschließen ist. Ferner denke ich, dass der, um die Notstände in unserem Land wissende Leser, durchaus in der intellektuellen Lage ist, deine Intervention von der inhaltlichen Absicht meines Beitrags, zu unterscheiden weiß.

  2. Was diese dämlichen Despoten nie begreifen, daß sie Knechte der USA sind und nach vollbrachter Tat immer den eigenen Kopf verlieren.
    Saddam wurde aus einem Erdloch gegraben und dann erhängt, Gaddafi auf offener Straße erschossen.

    In Deutschland machen wir alle paar Jahrzehnte eine Erfahrung, die wie in ein Sprichwort gegossen haben: Reich dem Despoten den kleinen Finger, dann nimmt er die ganze Hand.