Türkei ermordet erneut Kurden – Rund 70 Tote

Bei Bombardierungen der türkischen Luftwaffe von Camps der sogenannten „Kurdischen Arbeiterpartei“, kurz PKK, am neunten März im Nordirak sind 67 Kämpfer der Organisation getötet worden. Dies geht aus einer Stellungnahme des türkischen Militärs hervor.

Das Militär der Türkei gab an, die Luftwaffe nahm die Regionen Qandil, Avashin und Metina, Hochburgen der PKK, unter schweren Beschuss. Bei diesen Operationen seien 67 Mitglieder der kurdisch geprägten Organisation getötet worden.

Der mehrheitlich kurdisch geprägte Südosten der Türkei wird beinahe täglich durch Zusammenstöße zwischen PKK-Kämpfern und Sicherheitskräften erschüttert, seitdem der Waffenstillstand im Juli aufgekündigt wurde.

Ankara reagierte mit einer Luftkampagne gegen PKK-Stellungen im Nordirak, was als Rückszugs- und Aufmarschgebiet der Organisation gilt.

Die PKK wird wegen ihrer umstrittenen politischen Ziele und fragwürdigen militärischen Praktiken von den USA, der EU, den Vereinten Nationen und der Türkei als terroristische Vereinigung gelistet.