in Naher Osten

Christof Lehmann (nsnbc) Der syrische Ministerpräsident Wael Al Halaki und der Vertreter der National-initiative Syrischer Kurden Osmar Osi, gaben im syrischen TV bekannt, dass sie sich getroffen haben, um sich über das politische Programm zur Beendigung der Krise zu besprechen.

Sowohl die Kurden in Syrien und die Regierung sind sich darüber einig, dass die Krise nur durch Dialog gelöst werden kann. Während des Sommers 2012 unternahm die NATO mehrere Versuche, die Kurdistan-Karte zu spielen um erst Syrien, und danach die Türkei zu balkanisieren.

Abgeordnete der syrischen Regierung und mehr als 200 Vertreter der politischen, religiösen und ethnischen Organisationen, sowie Vertreter andrer Organisationen, wie Jugendorganisationen, Organisationen für Menschenrechte, trafen sich in den vergangenen Monaten zu mehrere Konferenzen in Syrien und im Iran. Die Konsultationen führten zu einem umfassenden Plan zur Beendigung der Gewalt, zur nationalen Aussöhnung und zur Bildung der Grundlage für umfassende Reformen.

Während des Treffens in Damaskus versicherte Al Halaki, Omar Osi und andren Vertretern der Kurden, dass die Kurden ein wesentlicher Bestandteil des nationalen Leben Syriens sind. Premierminister Al Halaki ist der Vorsitzende der Kommission der Ministerkonferenz, die für die Umsetzung der Friedensinitiative zuständig ist. Al Halaki erklärte, dass das Treffen ein Teil der vorbereitenden Phase des nationalen Dialogs und des Aussöhnungsprogrammes war. Al Halaki betonte, dass die syrischen Behörden alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte, die eine Einmischung des Auslandes ablehnen, aufgefordert haben sich daran zu beteiligen eine Konsensus zu bilden.  Unabhängig davon ob sie die Regierung unterstützen oder nicht.

Der  Vertreter der National-initiative syrischer Kurden, Omar Osi, betonte die Bedeutung des Treffen und lobte die Regierung für die Einrichtungen, die den nationalen Akteuren, einschließlich den Kurden, von der Regierung zur Verfügung gestellt werden. Osi betonte, dass die Kurdische National-initiative das Aussöhnungsprogramm vollends unterstützt.  Omar Osi betonte auch, dass die syrischen Kurden eine nationale Lösung in jedem Fall bevorzugen und dass sich diejenigen ausländischen Spieler, die geglaubt haben, dass die Kurden eine schwache Nordflanke Syriens seien, sehr schwer getäuscht hätten.

Der erfolgreiche Abschluss des Treffens zwischen Omar Osi und Al halaki ist ein weiterer Schlag gegen den Versuch der NATO, der Freiheit und Gerechtigkeits Partei und der Regierung von Premier R. Tayyip Erdogan, eine Teilrolle des „Greater Middle East Projekt“, dass 1996 von der RAND Corporation für das US-Verteidigungsministerium erstellt wurde durchzusetzen. Dem Vorsitzenden der türkischen Arbeiterpartei, Dr. Doğu Perinçek  und andren führenden Mitglieder der Partei zufolge, wurde Erdogan schon jahrelang von den USA für die Durchführung des Projekts in Stellung gebracht.

Das „ Greater Middle East Projekt“ wurde von der RAND Corporation im Jahr 1996 für das US-Verteidigungsministerium entwickelt. Der prominente pakistanische Sicherheits  und Energiesicherheits  Experte und Konsulent, Major. a. D  Agha H. Amin, erklärte in einem neueren Interview für nsnbc, dass sowohl die USA, die Erdogan Regierung und Israel die Einrichtung eines kurdischen Staates herbeiführen wollen. Ein Teil des Planes ist es, zuerst Syrien und dann die Türkei in kleinere Staaten aufzuteilen, um dann einen US-NATO Korridor entlang dem schwachen, ölreichen Unterleib von Russland und China, von der Türkei bis Indien zu kontrollieren.

Weiterführende Artikel:

The volatility of Gas, Geo-Politics and the Greater Middle East.  An Interview with Major Agha H. Amin an interview by Christof Lehmann

A ‘Kurdish Corridor’ to be set up by the US & Israel an article by Dr. Doğu Perinçek

Kurdish Fractions Fight NATO-led Free Syrian Army.

National Dialog in Syria continues making Progress.

Turkey – Triple Split over Syria.

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