in Naher Osten

Bei der Eröffnung der Konferenz Future Investment Initiative erklärte der Kronprinz von Saudi-Arabien, Mohamed Ben Salmane, seine Absicht, die saudische Gesellschaft ändern zu wollen, um sie „normal, tolerant und gut“ zu machen.

In den vergangenen Monaten hat der Prinz autokratische politische Maßnahmen (Inhaftierung von Oppositionsführern) mit offenen gesellschaftlichen Maßnahmen (z. B. Frauen ermöglicht, ihre Auto zu fahren) abgewechselt.

Das Engagement des Prinzen ist der logische Schritt in der Entwicklung seines Landes nach der Rede des Präsidenten Trump in Riad, am 21. Mai 2017. Saudi-Arabien hat aufgehört dschihadistischen Gruppen zu unterstützen und hat sich militärisch aus Syrien zurückgezogen.

Das Land plant nun die Wahhabiten-Ideologie aufzugeben, die für die Muslim-Bruderschaft der Nährboden des Dschihadismus war. Der dritte Schritt sollte die globale Transformation der moslemischen Liga sein. Die Schwierigkeit liegt in der historischen Allianz zwischen dem Gründer der Dynastie der Saud und dem Gründer des Wahhabismus, Mohammed Ben Abdelwahhab.

Quelle: voltairenet.org – Übersetzung: Horst Frohlich

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Wenn die Saudis den Wahhabismus ablegen dann doch nur weil sie in den Zionismus abrutschen, denn der Jemen wird nach wie vor bombardiert und ausgehungert.
    Olaf Opelt
    Bundvfd.de

  2. Ob er das überlebt? Warten wir ab. Könnte für unseren Obermuslim und ausgewiesenen Muslimbruder Mazyek bitter werden, wenn es so kommt.