in Naher Osten

Christof Lehmann (nsnbc). Am Montag den 14. Januar traf sich der innere Kreis des syrischen Kabinett, dem Oberkommando des Militärs, und Syriens Präsident Assad um die Folgen einer möglichen Ermordung des syrischen Präsidenten zu diskutieren.

Syrische wie auch iranische Geheimdienste habe vor kurzem davor gewarnt, dass die „Pro-Regime-Wechsel-Allianz“, die von den USA geführt wird, Spezialeinheiten und Mordkommandos Salafistischer Organisationen trainiert und eingesetzt haben, um die in Libyen gelungene Strategie der Ermordung des Staatschef Gaddafi und des daraus entstandenen Chaos auch in Syrien anzuwenden.  Um für alle Eventualitäten zu planen, hat Präsident Assad seine letzten Aufträge, die in dem Fall, dass ein Attentat gegen ihn erfolgreich durchgeführt wird, von der syrischen Regierung und dem Militär ausgeführt werden. Die Aufträge sind mit der Zusicherung vergleichbar, dass die Handschuhe, im Falle eines Attentates abgenommen werden.

Im Mai 2012 erklärte US-Präsident Barack Obama vor internationalen Medien, dass die USA es nicht versuchen werden Präsident Bashar Al-Assad zu ermorden. Das bedeutet aber nicht, dass die USA sich darüber beschweren würde falls es ihren Verbündeten, Saudi Arabien , Katar, oder von ihnen gesponserte Terrororganisationen gelingen sollte, den syrischen Staatschef zu ermorden.

Russische und syrische Geheimdienste warnten bereits Ende 2011, dass sie Internet-Kommunikationen abgefangen hätten, die stark darauf hinweisen, dass das Innenministerium Saudi Arabiens die Omar Brigade der Al Kaida in Syrien einsetzt. Die Omar Brigade ist dafür berüchtigt im Irak zahllose amerikanische Soldaten und hochkarätige Personen ermordet zu haben. Sie gilt allgemein als das Experten Team der Saudi Arabischen Al Kaida für Bomben – und Mordanschläge.

Nach zwei fehlgeschlagenen Feldzügen der Freien Syrischen Arme im Juni und Juli 2012 musste die vom Ausland unterstützte Opposition es aufgeben die Stadt Aleppo als Sitz einer provisorischen Regierung zu erobern. Eine in Aleppo anwesende provisorische Regierung hätte dann, quasi legitim, die Internationale Staatengemeinschaft um eine militärische Intervention bitten können. Die FSA erlitt entscheidende Verluste. Anschliessend begannen Saudi Arabien und Katar mit der massiven Finanzierung und Organisation des massiven Zustroms von Kämpfern Salafistischer und Wahabistischer Terrororganisationen, die den Umsturzversuch fortsetzen sollten.  Auch diese Strategie erwies sich jedoch in vielerlei Hinsicht als Fehlschlag.

Die radikal-islamistischen Söldner begehen täglich schwerste Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen. Es veranlasste viele Syrer den bewaffneten Kampf für den Umsturz aufzugeben und sich wieder der syrischen Regierung, dem Militär und der friedlichen Opposition anzuschließen.

Die Internationale Krisen Gruppe, ICC, bewertete die Präsenz der von Saudi Arabien unterstützten Radikalen das syrische Volk veranlasste sich hinter die syrische Regierung und dem Militär und gegen die Terroristen zu stellen.

Die Veröffentlichung eines als Verschlusssache eingestuften Dokuments der Saudi Arabischen Regierung bei nsnbc im Dezember 2012 zeigte, dass Saudi Arabien langsam damit ein Problem bekommt, Söldner für Syrien anzuwerben und dass ihr Potenzial an Extremisten stark abgereichert ist. Das Dokument enthält eine Liste mit den Namen von mehreren hundert Gefangenen, vor allem aus arabischen und afrikanischen Ländern, die in Saudi Arabien zum Tode verurteilt worden waren, und denen man die Wahl zwischen der Hinrichtung und dem „Heiligen Krieg“ und dem Einsatz in Syrien gegeben hat.

Nach dem Scheitern des jüngsten Versuches in Doha eine militärisch und politisch glaubwürdige Opposition zu vereinen, unter Berücksichtigung dessen, dass es immer schwieriger wird geeignete Söldner anzuwerben, und unter Berücksichtigung dessen, dass man wahrscheinlich auch für Mali hochkarätige Al Kaida Führungskräfte benötigt, und unter Berücksichtigung dessen, dass die internationalen Stimmen die ein Ende der Unterstützung terroristischer Organisationen fordern immer deutlicher werden, ist es mehr als nur wahrscheinlich dass die Strategie der Pro-Regime-Change Opposition geändert werden musste. Der englische Premier David Cameron jedoch beharrte noch vor wenigen Tagen auf „ Regierungswechsel, egal wie „.

Mit allen Optionen auf dem Tisch, ist die Option der Ermordung des syrischen Staatschef natürlich auch nicht ausgeschlossen, und es scheint zunehmend die einzige noch mögliche Option zu sein die praktikabel ist, wenn man eine direkte militärische Intervention, die Iran und Hisbollah, und letztendlich Russland mit in den Krieg ziehen würde vermeiden will.

Aktuelle Berichte aus geheimdienstlichen Quellen Irans und Syriens zeigen, dass die „Pro-Regime-Change Allianz“ Spezialeinheiten und speziell ausgebildete Terroristen Teams eingesetzt hat, die an einem koordinierten Angriff gegen die syrische Hauptstadt Damaskus teilnehmen sollen, und die speziell darauf angesetzt sind Präsident Assad, gleich wie, zu ermorden.

Im Anschluss an die Sitzung des inneren Kreises des syrischen Kabinett, dem militärischen Oberkommando und Präsident Assad informierte die syrische Regierung die Syrischen und internationale Medien darüber, dass Notfallpläne für den Fall der Ermordung des Präsidenten gemacht worden sind, die von der Regierung und dem Militär ausgeführt werden sollen. Die Aufträge dienen nicht nur der Sicherung der legitimen Nachfolge der Regierung. Die Aufträge sind auch darauf angelegt, der Strategie der Ermordung des Präsidenten um eine militärische Intervention zu vermeiden, entgegenzuwirken.

Man kann die Aufträge des Präsidenten, der Regierung und des Militärs sehr wohl als eine Zusicherung verstehen, die es den subversiven Staaten verdeutlicht dass Syrien die Handschuhe abnehmen wird, wenn der Regierungschef Syriens von ihnen ermordet werden sollte. In diesem Fall wird das syrische Militär legitime militärische Ziele in Israel, Jordanien, der Türkei, und andren Ländern die sich aktiv an der Unterstützung der bewaffneten Subversion beteiligen, angreifen. Diese Angriffe würden höchstwahrscheinlich zu einem regionalen Krieg mit der Beteiligung des Iran, der Hisbollah und eventuell Russlands führen.

2013.01.16

In Verbindung stehende Artikel:

Syria: False Flag designed to discredit Russia.

Saudi Arabia commits War Crime by Forced Use of Prisoners in Syria Insurgency.

The Dynamics of the Crisis in Syria. Conflict Versus Conflict Resolution. (Part 1)

NATO Special Forces in Syria now Official.

East-West Standoff over Syria and Iran: Explosive Diplomacy and Brinkmanship at the Brink of World War III.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Hinterlasse eine Antwort für Steffen Antwort Abbrechen

Dein Kommentar

Kommentar

  1. selbstverständlich werden die usa vor einer ermordung assads – ob durch eigene oder fremde kräfte – nicht zurückschrecken, bzw diese anstreben. da kann man den herrn assad nur loben, wenn er entsprechende vorkehrungen trifft oder getroffen hat, um syrien das los libyens oder des irak zu ersparen.

  2. Die Frage ist doch wozu das ganze. Sollte es wie in Ägypten zu einer Regierung der Islamisten mit der Scharia kommen, was ja sehr wahrscheinlich ist, haben die USA und andere keinen Gewinn erzielt. Was kommt also danach? Wird es den Krieg gegen die Islamisten geben? Je mehr islamistische Regierungen in dieser Gegend entstehen, um so größer werden die Gefahren für den Rest der Welt.(siehe Mali)Dagegen muss und wird angegangen werden. Also wird die Region weiter mit Krieg überzogen werden. Das ist für mich der einzige Grund für die Aktionen im nahen Osten, ansonsten wäre der Westen zu schnell erpressbar! Na, ich bin gespannt!

  3. Gegen Islamisten muß angegangen werden, wo immer diese auch auftauchen in der Welt!

    Sonst werden diese einfältigen gewalttätigen Primitivlinge unsere moderne und freie Welt in ein orientalisches Sklavenhaus verwandeln.

    • Nun dazu muss man dann aber bedenken, woher diese Terroristen kommen und wer dahinter steht; eben wie der Name sagt „Al-CIAda“.
      Wie war das jetzt wieder in Algerien?
      Ich fand das von Freeman:
      „Die Medien erzählen uns, der Erdgaskomplex Ain Amenas liegt „1300 Kilometer südlich der Hauptstadt Algiers tief in der Sahara-Wüste“. Das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich ist die libysche Grenze unmittelbar daneben und bei den Terroristen handelt es sich um Angestellte der CIA, die von dem durch die NATO „befreiten“ Land Libyen eingedrungen sind. … “
      – Ja sicher sind die nicht alle auf der Gehaltsliste der CIA, nur rekrutiert, aber das begann doch in Afghanistan gegen die UdSSR. Und somit Ruth, gegen wen muss man zugleich…

  4. Die Hauptursache für den Arabischen Frühling und Syrien ist die PARS Gas Pipeline und die Geo-Politischen und Global-Ökonomischen Konsequenzen – alles zu komplex um es in einen Kommentar zu reduzieren. Aber mit Menschenrechten und Demokratie hat es nichts zu tun. Vielen Dank für Eure Teilnahme und Kommentare. Freut mich für NeoPresse und für Euch zu schreiben.