Israel behandelt verwundete ISIS-Terroristen

Bilder und Zeitungsberichte offenbaren, dass nicht nur die Türkei, Saudi-Arabien und Katar als direkte Unterstützerstaaten des syrisch-irakischen Dschihads auftreten, sondern auch Israel. Im Ziv Medical Center werden bis zu 500 verwundete Terroristen behandelt – und anschließend unbehelligt zurück in den Krieg geschickt.

Auf Initiative der Australia/Israel und der Jewish Affairs Council (AIJAC) reisten mehrere Journalisten nach Israel, und besuchten dort unter anderem das Ziv Medical Center im Norden Israels.

Das Krankenhaus ist kein rein zivile Versorgungsstation, da es einen Spezialabteil für Kriegsverwundete und -Verletzte besitzt. In diesem Kontext steht es in einem Vertragsverhältnis mit der israelischen Armee [IDF] und befasst sich auch mit syrischen Kriegsflüchtlingen.

Das Recherchenetzwerk „Voltairenet.org“ berichtet: „Während der Rest der Gruppe […] den Organisatoren folgte, blieb eine berühmte Journalistin von News Corp, Sharri Markson, mit Patienten, um deren Zeugenaussagen aufzunehmen. Sie konnte so feststellen, dass mehr als 500 von ihnen Al-Qaida [und ISIS]-Mitglieder waren, die während der Kämpfe in Syrien verletzt wurden. Sie war gerade dabei Details über die Art und Weise zu notieren, wie sie nach Israel transportiert wurden, um dort behandelt zu werden, und wieder zum Dschihad nach Syrien zurückgeschickt wurden, als sie durch Sicherheitsoffiziere gestoppt wurde.“

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu war bereits im September 2014 in diesem Krankenhaus zu Besuch und soll laut Markson dort auch mehreren Terroristen die Hände geschüttelt haben. Ob wissentlich oder unwissentlich, ist nicht bekannt.