in Naher Osten

Ömer Özkizilcik ist Blogger und betreibt mit „Syrienwar“ eine der wichtigsten deutschsprachigen Informationsquellen über den syrischen Bürgerkrieg. Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf den Rebellengruppen der sunnitischen Opposition. Ali Özkök hat mit ihm gesprochen.

Ali Özkök: Sehr geehrter Herr Özkizilcik, Ihr Blog „Syrienwar“ ist seit August 2015 online. Hatten Sie auch schon zuvor eigene Medien genutzt, um ihre Einschätzungen und Analysen über den Syrienkrieg zu publizieren?

Ömer Özkizilcik: Nein. Bevor ich Syrienwar gegründet habe, hatte ich ein Jahr lang meine Quellen erarbeitet und ihre Verlässlichkeit überprüft anhand von Open-Source-Informationen. Zudem entwickelte ich in dieser Zeit eben die Fähigkeiten, die für diese Arbeit erforderlich sind.

Ali Özkök: Ihr Blog wird vor allem der stetig aktualisierten Karten über den Frontverlauf in Syrien und der Insiderinformationen über Entwicklungen innerhalb der syrischen Opposition wegen von zahlreichen Interessierten verfolgt. Wie groß ist ihr Netzwerk an Quellen, in welche Bereiche reicht es und wie kommunizieren Sie?

Ömer Özkizilcik: Syrienwar hat drei verschiedene Quellen: Zuerst kommen Open-Source-Informationen. Videos, Statements, Bilder, Maps wie Wikimapia usw. sind ein zentraler Bestandteil der Arbeit. Zudem verfügt Syrienwar über Informanten vor Ort. Mehrheitlich sind diese Informanten vor Ort Aktivisten und Funktionäre in den Rebellengebieten. Daneben gibt es aber auch Informanten aus den Regimegebieten, den YPG-Gebieten und sogar aus den IS-Gebieten. Die Kommunikation verläuft im Rahmen der Technik des 21. Jahrhunderts. Diese Ressourcen kombiniert mit der Fähigkeit, Details und die Verbindungen zwischen den Ereignissen zu erkennen, machen die Essenz der Arbeit aus. Die dritte Quelle ist die Arbeit von anderen Analysten, Mapmakern und Experten in diesem Gebiet.

Ali Özkök: Welche Checks nehmen Sie vor, um die Vertrauenswürdigkeit einer Quelle oder einer Information zu verifizieren?

Ömer Özkizilcik: Wie schon gesagt, kenne ich mittlerweile meine Quellen und kontrolliere trotzdem ihre Aussagen anhand der Aussagen der Gegenseite. Aber ein Vergleich der Aussagen der Kontrahenten ist meistens nicht gewinnbringend, da Verluste nur schwer eingestanden werden. Deswegen setzte ich viel Wert darauf, anhand von Videos, Fotos und Maps wie Wikimapia die Aussagen zu kontrollieren. Meistens aber helfen mir die Erfahrung und das Wissen um die Lage vor Ort, um Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt einzuschätzen. Nichtsdestotrotz bewegt sich Syrienwar in der Spanne zwischen Schnelligkeit und der Kontrolle des Wahrheitsgehaltes. Spätestens nach ein paar Stunden oder im Extremfall in einem Tag sind Beweise dahingehend vorhanden, ob die Meldung stimmte oder nicht. Eine solche Wartedauer ist in der heutigen Schnelllebigkeit von Nachteil. Deswegen kommt es manchmal dazu, dass eine Meldung korrigiert werden muss. Aber dies wird dann normalerweise auch den Followern berichtet.

Ali Özkök: Das Ziel der bewaffneten Opposition in Syrien, Assad zu stürzen, scheint gescheitert zu sein. War dieses Ergebnis das viele Leid und Blutvergießen wert?

Ömer Özkizilcik: Von einem Ergebnis kann nicht die Rede sein. Man kann höchstens von einer Situation sprechen, in der sich Syrien befindet. Der Krieg in Syrien ist weder entschieden noch ins Stocken geraten. Daher kann man auch nicht von einem Scheitern reden. Das Ziel der Opposition war der Sturz von Assad, um Freiheit zu erlangen. Wenn es nur um den Sturz von Assad gehen würde, würde die Lage anders aussehen, denn faktisch hat Assad nicht mehr viel in Syrien zu sagen. Die Regimegebiete und die Loyalistenmilizen werden vom Iran geleitet. Die Rebellen führen ihre Verhandlungen nicht mehr mit Assad, sondern mit dem Iran, wie beispielsweise die Vereinbarungen über Fua und Zabadani zeigen. Dazu verhandelten die Rebellen mit Vertretern des Irans und nicht mit Assad.

Aus militärischen Gesichtspunkten wurde die SAA – offizielle syrische Armee – schon längst von den Rebellen besiegt. Die SAA gibt es so gut wie nicht mehr. Die Rebellen kämpfen gegen die National Defence Forces, welche sich zwar aus Syrern rekrutiert, aber von iranischen Revolutionswächtern angeführt werden. Der Hauptgegner der Rebellen sind aber die ausländischen schiitischen Milizen, welche der Iran aus dem Libanon (Hizbullah), Irak, Iran, Afghanistan und Pakistan nach Syrien gebracht hat, um die Rebellen zu bekämpfen.

Dazu kommt die Frage auf, ob dieser Kampf es wert war. Nun diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten, was ihm die Freiheit und der Sturz eines Despoten wert sind. Anscheinend ist es dies den Syrern wert, ansonsten würden sie ja schon längst die Waffen niedergelegt haben. Meiner Einschätzung nach sind die Menschen bereit, sehr viel für ihre Freiheit und Unabhängigkeit aufzuopfern.

Man denke an den Vietnamkrieg gegen die USA und den unbeugsamen Willen der Vietnamesen, an den Afghanistankrieg gegen die Sowjetunion, an den Tschetschenienkrieg gegen die Sowjetunion oder den Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner gegen die englische Kolonialmacht. Die Dauer und das Leid für dieses Ziel sind meistens sehr lang und groß, aber die Menschen sind bereit, dies für ihre Freiheit zu opfern. Heute mittlerweile sehen die Syrer sich nicht mehr allein in einer Revolution gegen eine Diktatur, sondern sie sehen sich in einem Unabhängigkeitskrieg gegen den Iran und gegen Russland.

Ali Özkök: Gegenwärtig ist die Region um Aleppo in Nordsyrien heiß umkämpft. Welche Entwicklung werden die Kämpfe nehmen? Die al-Assad-Regierung und Iran haben mit Gegenoffensiven auf die Truppen der Opposition gestartet.

Ömer Özkizilcik: Nachdem die Loyalisten, also ausländische schiitische Milizen, zuletzt mit massiver russischer Luftunterstützung in Süd-Aleppo Gebiete erobert und im Zentrum von Aleppo die Enklaven Nubbl und Zahra erreicht hatten, haben sie keine weiteren Eroberungen mehr errungen. Das Blatt hat sich insbesondere mit der Abnahme der Intensität der russischen Luftangriffe zugunsten der Rebellen in Aleppo gedreht. Die Rebellen haben die strategisch wichtigen Gebiete auf dem Berg al-Eis und die Stadt al-Eis im Süden von Aleppo erobert. Die ausländischen schiitischen Milizen vor Ort haben es bei einer Gegenoffensive nicht geschafft, vorzurücken und haben an einem Tag über 70 Mann an Verlusten verzeichnet. Im Zentrum von Aleppo dagegen haben die ausländischen schiitischen Milizen eine Offensive auf die Mallah-Farmen und Handarat gestartet. Die Rebellen im Zentrum von Aleppo haben den Loyalisten einen Hinterhalt vorbereitet und auf einen Schlag über 30 Loyalisten getötet. Im weiteren Verlauf der Gefechte starben an diesen Tag bis zu 60 Loyalisten.

Ali Özkök: Die Regierung wollte doch Aleppo zu einem der Hauptschwerpunkte machen

Ömer Özkizilcik: Die angekündigte Großoffensive der Loyalisten in Aleppo war noch nicht zu sehen. Wenn man der Ankündigung glauben darf, dann ist eine Offensive im Zentrum von Aleppo geplant, um in den Ostteil des Stadtzentrums zu gelangen. Jedoch ist dies stark zu bezweifeln. Eine solche Offensive würde in einen Städtekampf münden, in dem das Regime seine Lufthoheit verliert und sehr große Verluste verzeichnen würde. Diese Verluste kann sich das Regime in Anbetracht seines Mangels an Soldaten nicht leisten. Seit Jahren traut sich das Regime nicht zu, solch eine Offensive zu starten und wird es auch ab jetzt nicht mehr tun. Falls doch, dann könnte diese Schlacht zum Verlust des gesamten Krieges für die Loyalisten führen.

Deswegen ist es wahrscheinlicher, dass die Offensive in Süd-Aleppo stattfinden wird oder bei Handarat hin zum Castillo-Weg, um 300 000 Zivilisten die Versorgung zu kappen und sie zu belagern. Die YPG in Sheikh Maqsoud hat in naher Vergangenheit oft versucht, den Castillo-Weg zu erobern, um die Versorgung von 300 000 Zivilisten zugunsten des Assad-Regimes abzuschneiden. Jedoch haben die Rebellen sehr hart und entschieden auf diese Versuche der YPG geantwortet. Bei einer Offensive der Loyalisten in Richtung Castillo-Weg würden die Rebellen all ihre Kapazitäten einsetzen und da die Gegend auch stark besiedelt ist, würde das Regime zu große Verluste verzeichnen. Im Endeffekt bleibt die Offensive in Süd-Aleppo die wahrscheinlichste von allen. Dort aber haben die Rebellen zurzeit die Oberhand.

Ali Özkök: Die Offensive der von der Türkei unterstützten Rebellen rund um Azez in Richtung al-Rai in Nord-Aleppo mündete unterdessen in ein Fiasko. Wird Ankara es dennoch vermögen, mit dem Segen der USA auf Dscharablus vorzurücken oder könnten sich die USA künftig für die Einheiten der kurdischen YPG entscheiden?

Ömer Özkizilcik: Von einem Fiasko kann die Rede nicht sein. Vielmehr könnte man von einem Rückschlag reden. Unter dem Strich kontrollieren die Rebellen mehr Gebiete in Nord-Aleppo als vor der Offensive. Außerdem befindet sich der wichtige Ort Dudyan immer noch in den Händen der Rebellen. Der Rückschlag dahingegen beruht auf verschiedenen Gründen. Einer der Gründe ist, dass die YPG aus dem Westen gleichzeitig mit dem IS die Rebellen in Nord-Aleppo attackiert.

Die Rebellen werden daher zwischen der YPG und dem IS aufgerieben. Ein weiterer Grund ist, dass die Loyalisten in Aleppo 80 Kilometer Front mit dem IS haben, aber sie sich gegenseitig, seit Beginn der Rebellenoffensive mit türkischer Artellerieunterstützung gegen den IS, dort nicht bekämpfen. Die YPG hat bei Harbul eine 6 Kilometer lange Front gegen den IS, aber auch dort gibt es keine Gefechte. Diese faktischen Waffenstillstände mit dem IS und den Loyalisten und der YPG ermöglichen es dem IS, seine ganzen Kräfte in Nord-Aleppo gegen die Rebellen zu einzusetzen. Dahingegen müssen die Rebellen ihre Kräfte wegen der Angriffe der YPG aufteilen.

Ein weiterer Grund für den Rückschlag ist, dass die türkische Artillerie nicht intensiv genug und regelmäßig den IS gebombt hat. Insbesondere in der Nacht stoppen die türkischen Bombardierungen, was der IS erfolgreich ausnutzt, um die Rebellen anzugreifen. Ein weiterer Grund zeigt sich im Vergleich der Luftunterstützung der internationalen Koalition an die Rebellen gegen den IS und der Luftunterstützung an die YPG gegen den IS. Während die int. Koalition bei Kobane täglich 20-30 Luftangriffe flog, mittlerweile mit der YPG koordiniert Luftangriffe fliegt und die YPG Angriffskoordinaten an die int. Koalition weitergibt, bekommen die Rebellen gegen den IS nur unkoordinierte Luftunterstützung gegen den IS und die Anzahl der Luftschläge ist sehr gering.

Ein weiterer Grund für den Rückschlag ist, dass die Rebellen von der Türkei und der USA sehr gute leichte Waffen, Mörser und Geländewagen bekommen, aber keine schweren Waffen. Außerdem fehlt es den Rebellen an effektiven Waffen, um die SVBIED-Angriffe des IS zu stoppen. Der IS dahingegen verfügt über schwere Waffen. Aber all diese Gründe sind zweitrangig. Der Hauptgrund für den Rückschlag war die militärische Unerfahrenheit der Rebellenbrigaden vor Ort.

Ali Özkök: Wie setzen die sich denn zusammen?

Ömer Özkizilcik: Die Rebellenbrigaden in Nord-Aleppo sind alle meistens neu gegründete Brigaden der FSA. Erfahrene Brigaden vor Ort sind Ahrar al Sham und Feylaq us Sham. Ahrar al Sham ist nur sehr sporadisch vertreten und Feylaq us Sham allein reicht nicht aus gegen den militärischen Verstand des IS. Es hat sich gezeigt, dass die unerfahrenen Rebellenbrigaden keine oder wenige Verteidigungsanlagen aufgebaut haben. Daher war es ein Leichtes für den IS, seine SVBIED-Angriffe auszuführen und somit eine Ortschaft auf einen Schlag zu erobern. Die Ausnahme dabei war Feylaq us Sham. Die erfahrene Brigade nahm sich Zeit zum Aufbau von Verteidigungsanlagen bei Dudyan und konnte zwei SVBIED-Angriffe abwehren und 25 IS-Kämpfer töten.

Ankara wird an ihrer Idee der Sicherheitszone festhalten und sie wie bisher trotz der USA vorantreiben. Die USA dagegen hat sich klar für die YPG in Syrien entschieden. Jedoch gibt sie auf Drängen der Türkei, Saudi-Arabiens und Katars auch den Rebellen in Nord-Aleppo Unterstützung und Waffen. Diese Hilfe ist aber halbherzig. Wenn aber die Rebellen in Nord-Aleppo erfolgslos werden sollten, ist es durchaus möglich, dass die USA den YPG den Vormarsch in Nord-Aleppo ermöglicht und sie dabei unterstützt. Bei Kritik aus Ankara würden die USA dann auf die Alternativlosigkeit und den Misserfolg der türkischen Strategie verweisen.

Ali Özkök: Welche Optionen hat die Opposition jetzt im Rahmen des Verhandlungsprozesses, Veränderungen im syrischen Staatswesen durchzusetzen und zumindest Minimalziele umzusetzen?

Ömer Özkizilcik: Die Verhandlungen sind nicht wirklich effektiv. Wozu die Verhandlungen geführt haben ist, dass die massive Bombardierung von Wohnvierteln, Märkten, Krankenhäuser, Schulen und weiteren öffentlichen Einrichtungen in ihrer Intensität abgenommen hat. Aber dies nimmt wieder langsam zu. Außerdem haben die Verhandlungen dazu geführt, dass Russland im Nachhinein seinen Rückzug angekündigt hat, was sich faktisch allerdings nur in der Minderung der russischen Luftangriffe zeigt. Die Fragen der ganzen Folterkeller, die Belieferung von belagerten Gebieten mit Nahrungsmittel usw. wurden nicht beantwortet. Die UNO hat letztens eine Beobachtergruppe ins von Loyalisten belagerte Darayya geschickt ohne jegliche Hilfsmittel für die Zivilisten vor Ort. Der Sprecher der Südfront (FSA), Issam al Reis, merkte an: „Die UNO ist nicht mal in der Lage, einen Keks nach Darayya zu bringen, wie sollen sie da eine Lösung des Krieges erreichen?“

Jedoch zeigte sich bei den Verhandlungen eine interessante Strategie der Rebellen. Das Verhandlungskomitee (HNC) der Rebellen, auf das sich die Rebellen in Riyad geeinigt hatten, verhandelte in Genf. Der entscheidende Schlüsselspieler der Rebellen Ahrar al Sham dagegen war kein Teil des Komitees und lehnte eine Teilnahme an den Verhandlungen ab. Damit konnten sich die Rebellen eine strategische Position erarbeiten. Schon fast so ähnlich wie die strategische Position von Sigmar Gabriel in den Koalitionsverhandlungen mit dem Verweis auf die Basisbefragung. Das Verhandlungskomitee entsandte als Chefverhandler Muhammed Alloush von Jaysh al Islam.

Jaysh al Islam und Ahrar al Sham arbeiten unter dem Dach der Islamischen Front zusammen. Ihre Kontakte untereinander sind sehr eng. Daher ist es unvorstellbar, dass das HNC und Ahrar al Sham nicht jedes Detail der Verhandlungsstrategie absprechen. Dies zeigte sich auch daran, dass Ahrar al Sham ein Statement veröffentlichte, dass sie zwar nicht an den Verhandlungen teilnehmen, aber mit dem Verhandlungsstand nicht zufrieden sind. Einen Tag später kündigte das HNC eine Pause in den Verhandlungen an und trat zurück. Diese Konstellation erlaubt es den Rebellen, am Verhandlungstisch ihre Interessen zu wahren. Dies ist umso mehr für die Rebellen wichtig, weil es einige Anzeichen für eine geheime Einigung zwischen Russland und den USA gibt. Manche sprechen auch von einer Kerry-Lawrow-Vereinbarung in Anspielung auf das Sykes-Picot-Abkommen. Die Verhandlungen in Genf sind maßgeblich von der militärischen Lage in Syrien abhängig.

Ali Özkök: Welche Rolle werden der IS und Al-Nusra perspektivisch in Syrien spielen? Werden sie noch Landstriche kontrollieren, ihre Terrortaktiken verändern oder ihr Tätigkeitsfeld nach außerhalb Syriens verlegen?

Ömer Özkizilcik: Man muss klar zwischen IS und Nusra unterscheiden und beide einzeln analysieren.

Der IS wird sich langfristig, so weit es keine unerwartete Entwicklung gibt, nicht halten können. Dies hat mehrere Gründe. Der IS wurde in seinem Eroberungszug gestoppt und verbucht immer mehr Rückschläge. Die ganzen Gebietsverluste führen dazu, dass immer mehr Durchhalteparolen in den IS-Medien zum Vorschein kommen. Selbst Abu Bakr al Baghdadi formulierte in seiner Audio-Botschaft einige Durchhalteparolen. Dies steht im starken Kontrast zu den vorherigen Siegesfeiern des IS und ihrem Anschein der Unbesiegbarkeit.

Ein weiterer Grund dafür, dass der IS sich in Syrien nicht halten werden kann, ist, dass 80% der Kämpfer des IS in Syrien keine Syrer sind, sondern Ausländer. Die Zahl der neuen Rekruten aus dem Ausland des IS hat jedoch stark abgenommen. Einerseits gab es erfolgreiche Gegenpropaganda der Al-Kaida, der Rebellen und der islamischen Meinungsführer, andererseits verlor der IS große Teile seiner Grenzregion zur Türkei an die YPG. Der restliche überschaubare Bereich der Grenzregion des IS zur Türkei wird von den türkischen Sicherheitsbehörden erfolgreich überwacht, wodurch ein Zustrom zum IS sehr erschwert wurde. Ein weiterer Grund ist, dass der IS unter den Syrern verhasst ist und als eine ausländische Besatzung wahrgenommen wird.

Laut Berichten aus Raqqa ist die Bevölkerung sehr negativ zum IS eingestellt, was selbst von IS-Kämpfern bestätigt wird. Dies zeigte sich auch bei der Offensive der Rebellen in Nord-Aleppo gegen den IS. Mit der Eroberung neuer Ortschaften schafften es tausende Zivilisten in den IS-Gebieten, zu den Rebellen zu fliehen. Selbst sechs Kämpfer des IS, darunter ein General, versuchten, zu den Rebellen zu fliehen. Dabei wurden sie aber vom IS verhaftet und in Dscharablus geköpft. Eine weitere Entwicklung ist, dass viele IS-Kämpfer vom IS enttäuscht sind und die Nusra Front kontaktieren, um zu ihr überzuwechseln. Andere dagegen flüchten vom IS zurück in ihre Heimat.

Die größte Gefahr jedoch ist, dass sich der IS mit zunehmenden Gebietsverlusten wieder mehr auf Anschläge konzentriert. Sollte der IS nur militärisch besiegt und ideologisch nicht entmachtet werden, dann wird sich der IS im Untergrund organisieren und vermehrt Anschläge verüben. Eine Verlagerung des IS hin zu Libyen und eine Restrukturierung des IS dort erscheint mir als unwahrscheinlich, da die Situation in Libyen eine ganz andere ist als im Irak und in Syrien. Daher wird sich der IS wahrscheinlich versuchen, im Untergrund zu organisieren, wie er es schon zuvor gemacht hatte im Irak. Um dies zu verhindern, muss darüber diskutiert werden, inwieweit ein sunnitischer islamischer Staat in Syrien und im Irak als Alternative zum IS sinnvoll ist.

Ali Özkök: Trifft das auch auf Nusra zu?

Ömer Özkizilcik: Wenn man über die Nusra Front redet, muss man klar trennen zwischen der Nusra Front vor der Ausrufung des „Kalifats“ des IS und nach dessen Ausrufung. Die ganzen extrem-radikalen Kämpfer in der Nusra Front sind damals zum IS gegangen, mehrheitlich Ausländer. Dies hat dazu geführt, dass die Nusra Front heute zu 80% syrische Kämpfer hat. Die Nusra Front hat sich mittlerweile einen feste Basis in der syrischen Bevölkerung geschaffen. Viele Syrer sympathisieren mit der Nusra Front und sehen sie nicht als Besatzer, sondern als Helfer an, die ihnen geholfen haben, als die internationale Gemeinschaft tatenlos weggeschaut hat. Außerdem zeigt sich die Nusra Front sehr pragmatisch und kompromissbereit. Zudem ist sie im Gegensatz zum IS kooperationswillig.

Im Laufe der Entwicklungen könnte man sogar die Nusra Front als Al-Kaida 3.0 bezeichnen. Diese Entwicklungen innerhalb der Nusra Front beruhen auf die neue Einstellung der neuen Generation innerhalb der Al-Kaida. Diese sehen die Zusammenarbeit mit den Zivilisten und Brigaden vor Ort als essenziellen Bestandteil ihrer Strategie. Auch der Vorsitzende der Nusra Front, al-Jolani, ist von der neuen Generation. Sie betrachten die Zivilisten als das Wasser, in dem sie schwimmen, wie es Muslim Shishani im Nusra Magazin erklärte.

Diese Entwicklung wird dadurch verstärkt, dass Sheikh Muheisini in Syrien sehr einflussreich ist und von der Nusra Front hochgeachtet wird. Sheikh Muheisini macht sich sehr stark für die Zusammenarbeit unter allen Rebellenbrigaden. Wegen all dieser und weiterer Gründe ist zu beobachten, dass die Nusra Front sich teilweise mainstreamt. Außerdem hat die Nusra Front keine internationale Agenda. Dies bedeutet aber nicht, dass die Nusra Front zur „normalen“ islamistischen Brigade wurde. Vielmehr hat dies es ihr ermöglicht, sich in Syrien zu verfestigen.

Ali Özkök: Hat Nusra eine dauerhafte Perspektive?

Ömer Özkizilcik: Der Maqdisi-Flügel in der Nusra Front ist genauso radikal wie früher. Dieser Flügel richtet sich nach Sheikh Maqdisi, der für seine radikalen Ansichten bekannt ist. Die Schüler von Maqdisi gründeten zu jener Zeit den IS (damals ISI) im Irak. Er distanzierte sich aber mittlerweile vom IS und befindet sich ideologisch gesehen zwischen der Nusra Front und dem IS. Insgesamt gesehen, zeigt sich, dass die Nusra Front langfristig gesehen viel erfolgreicher ist als der IS und sich in Syrien etabliert hat.

Es erscheint nahezu unmöglich, die Nusra Front aus Syrien zu „entfernen“. Deswegen wäre es vielleicht schlauer, die Nusra Front zu mainstreamen und den Maqdisi-Flügel innerhalb der Organisation zu minimieren. Genau dafür arbeitet Ahrar al Sham und versucht, seine Beziehungen zur Nusra Front auszunutzen, um diesen Effekt zu erreichen. Ob dies realistisch ist oder nur träumerisch, wird die Zukunft zeigen. Aber einen solchen Präsenzfall konnte Ahrar al Sham in zwei Bereichen in Idlib erreichen. Nachdem Idlib erobert worden war, gründete die Eroberungsarmee (Bündnis aus islamistischen Rebellen) die Regierung der Stadt. Die Nusra Front verlangte die Verpflichtung zur Vollverschleierung (Niqap) der Frauen und den Verbot des Rauchens.

Ahrar al Shams Idlib-Verantwortlicher hatte selbst eine Frau, die keine Vollverschleierung trug. Nach längeren Diskussionen konnten sich die Kontrahenten mit dem Eingreifen von Sheikh Muheisini darauf einigen, dass es keine Pflicht zur Vollverschleierung geben wird und dass das Rauchen nicht verboten wird. Begründet wurde dies damit, dass man den Menschen nicht die Rechtsauslegung der Nusra Front aufzwingen kann und andere islamische Rechtsauslegungen akzeptieren muss.

Zurzeit zwingt auch die Übermacht von Ahrar al Sham die Nusra Front dazu, auf den Versuch der gewaltsamen Durchsetzung ihrer Ideologie zu verzichten. Wenn man in diesem Zusammenhang an Afghanistan denkt, ist dies für die Al-Kaida ein großer Schritt. Diese Ausführungen sollen aber nicht die Nusra Front verherrlichen, sondern lediglich die Entwicklungen innerhalb der Nusra Front aufzeigen und die Lage in Syrien aus der Perspektive der Syrer wiedergeben. Für viele Zeitgenossen ist die Nusra Front immer noch nicht gerade sympathisch, um es milde auszudrücken.

Ali Özkök: Wo wird Syrien in zehn Jahren stehen?

Ömer Özkizilcik: Im Krieg.

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Kommentar

  1. In 10 Jahren soll in Syrien immer noch Krieg sein? Nicht gerade optimistisch????
    Weiss ehrlich nicht so recht was ich von diesem Interview halten soll?
    Einerseits hat er sehr viel Hintergrundwissen andererseits ist er selbst ein quasi Rebell da er die Regierung Assads als Regime bezeichnet und nicht mehr als voll Regierungsfähig. ..!

  2. Nach der Hälfte des Interviews aufgehört weiterzulesen. Jeder der sich auch nur bisschen mit Syrien beschäftigt, bekommt ein gänzlich anderes Bild als dieser Herr da versucht darzustellen. Klassische Oppositionspropaganda, die gefüllt ist mit Verdrehungen der Tatsachen und Lügen und nebenbei mit solchen Aussagen die Proxy-Terroristen unterstützt. Würde man eigentlich in den MSM erwarten und nicht hier, traurig.

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