Große Eile beim Überfall auf Syrien, bevor entlastende Beweise auftauchen

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Damn Asskiss: Die Hektik bei der Planung zum Überfall auf Syrien ist kaum mehr zu übersehen. England verkündet vorsorglich, dass man ein UN-Mandat nicht benötige. Im brüderlichen Gleichklang erschallt aus Washington, dass man keinerlei Zweifel mehr am Einsatz von Giftgas durch Assad habe.

Nicht gesagt wurde hingegen, dass man ebenso viel Beweise hat wie Zweifel, nämlich „keinerlei”. Das spielt aber jetzt auch gar keine Rolle (mehr), denn das Wort der US-Regierung kommt ja einem Beweis gleich, wenigstens unter Freunden, dann wird es schon für eine gerechte „humanitäre Aktion“ gegen Assad und das syrische Volk reichen.

Sehen wir doch noch einmal in den Untiefen des Internets nach, weil wir ja wenigstens genauso dumm sind wie die englische und amerikanische Regierung zusammengenommen. Wir möchten nur etwas klarer herausarbeiten warum absolute Eile und Handlungsbedarf besteht, was derzeit nur wenigen Menschen bewusst ist. Es gibt tatsächlich allerhand Anzeichen, dass sich bei einem nicht rechtzeitigen Niederbomben Assads, sonst womöglich das Blatt noch einmal zu seinen Gunsten wenden könnte, was sehr unangenehm wäre für die Koalition der Willigen, mehr noch als peinlich. Deshalb „Krieg jetzt”.

Saringas Fund in der Türkei bei Kämpfern der al-Nusra Front

Nun, man ist versucht zu meinen, Saringas gehöre heute in jeden anständigen Haushalt. So wenig international erwähnenswert war dieser Fund, dass man hierzulande kein Wort darüber rausbrachte. Dazu muss man offenbar in anderen Medien nachlesen, wie beispielsweise bei Russia Today, die ausführlich darüber berichten. Kurz zusammengefasst: 2 Kilo dieses Nervengases wurden bei einer Hausdurchsuchung von festgesetzten „syrischen Freiheitskämpfern“ im Süden der Türkei aufgespürt. Die besagten Freiheitskämpfer scheinen regelmäßig nach Dienstschluss, aus Sicherheitsgründen, zum Schlafen in die Türkei zu reisen.

Weniger schön, dass Material war offenbar für einen Anschlag in der Türkei gedacht, oder auch nicht. Erinnert ein wenig an den Bombenanschlag von Reyhanlı, der dann übrigens auch Assads Getreuen zugerechnet werden sollte, obgleich auch eher al-Nusra (Tochterunternehmen von al-Qaida Terror Industries) für diesen Anschlag einzustehen hat. Schließlich muss man ja auch die Türkei für seine Ziele einspannen können. Wichtiger ist aber allein der Umstand, dass die al-Nusra Gruppe demzufolge über Saringas verfügt. Wir lassen die Spekulationen mal außen vor, woher diese Gruppe es bezogen haben könnte.

Dann hat da noch ein böser „Wer“ was von False-Flag plänen der USA in die Welt gesetzt

Nun, das ist natürlich nicht die feine Art, einfach so Dinge rauszulassen die niemand hören darf, könnte es doch ein schlechtes Licht auf den Weltpolizisten USA werfen. Ist so bösartig wie das Treiben von Snowden und Manning. Muss man doch verstehen, die höheren Interessen einer Supermacht, da kann man ja nicht einfach so massenhaft die Staatsgeheimnisse ausposaunen, dienen sie doch auch nur dem Wohl der Völker. Nun, da sich Mail-Online schon mal wieder nicht an die Spielregeln hielt, präsentieren wir einfach mal folgendes Zitat aus deren Artikel vom Januar 2013:

Leaked emails have allegedly proved that the White House gave the green light to a chemical weapons attack in Syria that could be blamed on Assad’s regime and in turn, spur international military action in the devastated country.

A report released on Monday contains an email exchange between two senior officials at British-based contractor Britam Defence where a scheme ‘approved by Washington’ is outlined explaining that Qatar would fund rebel forces in Syria to use chemical weapons.

Barack Obama made it clear to Syrian president Bashar al-Assad last month that the U.S. would not tolerate Syria using chemical weapons against its own people.

Ok, wenn man so gut im Bilde ist, dann wird gut verständlich warum und weshalb Barack Obama dem Assad schon so rechtzeitig und eindeutig den Marsch blasen konnte. Jetzt gilt Obama als großer Prophet, denn er hat das Böse vorhergesagt und Assad auch angekündigt was passiert, wenn die USA machen was sie wollen. Aber wahrscheinlich hat Assad den Obama nicht ernst genommen, sonst wäre er ja schließlich schon im Januar zurückgetreten, konnte er doch nicht ahnen wann er selbst nun Giftgas gegen seine Bevölkerung hätte einsetzen sollen, denn die Angriffspläne der USA wurden dabei ja nicht zeitlich von Obama terminiert. Natürlich ist das jetzt alles Phantasterei, weil wir ja jetzt dank der US-Regierung wissen, das Assad das Gift geschmissen hat … aus die Maus und vergessen ist dieses kleine „Leak“, welches ohnehin nur eine Lüge sein kann, gegen das getreue Wort eines Ehrenmannes, eines US-Präsidenten.

Bereits seit Mitte August operieren US Kräfte in Syrien

Der Figaro (Frankreich), wie auch DEBKA-Files (Israel), berichten recht freizügig über den bereits erfolgten Einmarsch von US-ausgebildeten Söldnern nach Syrien, rund 500 Mann an der Zahl, die in Jordanien ausgebildet wurden, zur Verstärkung der „Freiheitskämpfer“ in Syrien, damit der Bürgerkrieg dort nicht vorzeitig versiegt, bevor nicht die USA ihre Chance bekommt das Großgerät auszupacken. Diese Söldner marschierten dort in zwei Schüben ein, am 17. und am 19. August. So wie es aussieht, stehen diese Söldner unter einem direkten amerikanischen Kommando, was eindeutig deren fortwährende Neutralität eindrucksvoll unter Beweis stellt. Man müht sich (noch), dass kein amerikanischer Soldat Syrien betreten muss, solange man noch andere Irren für seine Interessen sterben lassen kann. Das Operationsgebiet dieser Truppen, oh Wunder, lag dann auch unmittelbar in der Nähe von Damaskus.

Natürlich sind das alles reine Zufälligkeiten und alles dient nur dem Frieden und der Hilfe der syrischen Bevölkerung, die zuweilen eben auch von den religiösen Fanatikern massakriert werden, wenn sie nicht den Vorstellungen der ausländischen Freiheitskämpfer entsprechen. Und wenn ab und an mal einige syrische LKW-Fahrer sich nicht so recht mit der syrischen Opposition-Verkehrsregeln halten möchten, na gut, dann müssen sie eben im Namen Allahs und Amerikas standrechtlich erschossen werden (wer schwache Nerven hat, sollte diesen Beitrag unbedingt auslassen).

So stellt sich also die „Opposition“ von Amerikas Gnaden das neue Regime in Syrien vor, sprich die Befreiung. Von außen her ist da wahrlich keine Verbesserung für das syrische Volk erkennbar, man möchte vermuten, dass es unter Assad schon noch etwas gemäßigter hergeht und aus religiösen Gründen sind unter seinem Diktat wohl auch noch keine Menschen umgekommen. Übrigens, die Mehrheit der syrischen Bevölkerung steht hinter Assad, weil ihnen Ruhe mehr wert ist, als für besagte „Freunde Syriens“ zu verrecken oder gar von denen umgebracht zu werden. Solche Fakten werden auch gerne vom Mainstream verschluckt, weil sonst die „Opposition“ in Syrien doch unglaubwürdig erschiene.

Wichtig ist nur, dass es sich bei diesen „Freunden” auch um unsere Freunde handelt (handeln muss), weil es doch auch die Freunde der amerikanischen Politik sind (die Amerikaner wohlweislich ausgespart). Wir wissen nicht wann die Bundesregierung eine Ehrendelegation dieser „syrischen Freiheitskämpfer“ empfangen wird, aber bestimmt werden wir auch mit ein paar Steuergroschen deren Wohl finanzieren. Vielleicht sollten wir denen auch noch vermehrt Munition schicken, um mit renitenten LKW Fahrern schneller fertig zu werden, oder ihnen beibringen, dass man selbst bei so einer Aktion noch Munition sparen kann (wie das Video beweist), wenn man es richtig macht. Diese Ausfälligkeit musste jetzt einmal sein, weil wir uns, wie es scheint, unsere Besatzer Freunde auch nicht aussuchen können, sie sind einfach da und wollen für ihre freundlichen Dienste am Nächsten akzeptiert und geliebt werden.

Ab nächste Woche begrenzte militärische Aktionen gegen Syrien

Bleiben wir bei unserer israelischen Nachrichtenquelle, den DEBKA-Files, mit einem Bericht vom 26. August diesen Jahres. Dieser israelische Verein ist für gewöhnlich mit einigen Einschätzungen und Informationen immer ziemlich dicht dran an den Ereignissen, wir zitieren mal:

Notwithstanding the official statements coming out of Washington that President Barack Obama has still not decided on his military options against Syria’s chemical attack, debkafile’s sources confirm that limited, targeted Western military action is scheduled for the coming week.

The position of the Gulf emirates and Saudi Arabia is less cut and dried. Riyadh doesn’t want a targeted strike but an early all-out offensive for overthrowing the Assad regime once and for all.

Letzter Absatz deutet darauf hin, dass auch Saudi-Arabien bei diesem „Wünsch dir was Konzert“ schon seine Wünsche angemeldet hat. Sie möchten Assad gerne einmalig und für immer verschwinden sehen. Bestimmt werden sie als Ehrengast auch reichlich dafür zahlen. Und als „richtig gute Freunde“ wird man ihnen ihren frommen Wunsch bestimmt auch nicht abschlagen. Bruderliebe unter Arabern geht wohl doch seltsame Wege.

Sofern bei diesen Quellen von begrenzten Aktionen die Rede ist, wird man sich erst ein wenig einschießen müssen und mal nachsehen wie dann Russland, China und der Iran auf die ersten Einschläge in Syrien reagieren, bevor man dann das ganze Arsenal abfeuert. Natürlich muss man auch für den Iran noch was in Reserve halten.

Amerikas Not mit dem Tourneeplan

Es ist keine Neuigkeit, das Syrien und der Iran auf dem Kriegs-Tournee-Plan der USA noch als offene Posten geführt werden, deren Planung sich durchaus heikel gestaltet. Diese beiden Flecken Erde gelten als unzureichend amerikanisiert und die Zeit drängt fürchterlich, man ist bereits schwer in Verzug und muss aktuell wieder richtige Kriege vom Zaun brechen, damit die Wirtschaft in den USA nicht einbricht. Mit einem anständigen Kriegs-Hype kann man sich vielleicht durch die nächste Flaute rudern und auch das Scheitern des Dollars noch umschiffen. Das die Amerikaner schon zu mehr als 60% kriegsmüde sind, interessiert die Kriegs-Entscheider wenig, sie haben höhere Interessen. Erstens gehen die nicht hin und zweitens geht es um deren Profite, da kann einem die eigene Bevölkerung schon mal am Allerwertesten vorbeigehen und ihre Stimme haben die eh gerade vor einem Jahr abgegeben. Es reicht, wenn sich die jungen Leute einfinden, um unter Einsatz ihres Lebens in fernen Landen die amerikanischen Werte hoch sterben zu lassen.

Im Falle Syrien ist der Handlungsdruck besonders groß, denn das eröffnete Giftgas-Zeit-Fenster kann nicht übergebührlich lange offen gehalten werden, ohne dass dies auffiele. Noch steht der Weltöffentlichkeit der Mund weit offen und eben dieses Loch muss unbedingt genutzt werden. Vor allem wäre es sehr peinlich, sollten sonst noch Beweise gebracht werden, dass Assad eben doch kein Selbstmord plante und andere Gruppen für diesen einzigen giftigen Kriegsgrund Amerikas einstehen müssten. Dazu nochmals der Hinweis auf den ersten Abschnitt des Artikels, in welchen Haushalten man heutzutage überall Saringas vorfinden kann.

Sicher muss man Assad allein schon deshalb platt machen, weil sich immer mehr Dreck in den Hinterzimmern der USA stapelt, wie die eben beschriebenen Aktionen und insbesondere die Unterstützung der ganzen ausländischen Söldner doch belegt. Auch das Doppelspiel mit den Jungs von al-Nusra, wäre geeignet, bei einer endlosen Fortsetzung, den guten Ruf Amerikas auf Dauer zu beschädigen. Statt der guten Zusammenarbeit mit al-Qaida (wie hier mit al-Nusra), sind die USA gezwungen wieder auf Bekämpfungskurs zu diesen Schurken zu gehen, weil sonst das gesamte Konzept des Krieges gegen den Terror unter diesem Intermezzo leiden könnte. Besagter Krieg soll nach Angaben des Pentagons aber noch 20 Jahre andauern. Ein vorzeitiges Ende des Krieges gegen den Terror könnte auch das endgültige Ende der Implementation eines weltweiten Überwachungsstaates einläuten. Wir sehen also glasklar die Risiken, weshalb hier der Handlungsdruck besonders stark ist.

Weniger Sorgen müssen wir uns in Deutschland machen, dass die Systempresse hierzulande mürrisch wird. Sie ist durchgängig gut geführt und wird uns schon keine Wahrheiten verkaufen, die nicht für uns geeignet wären. Hier dürfen wir uns ganz und gar auf unsere Freunde und den „Embedded Journalism“ verlassen. Würde heute nach einer Maischberger oder Jauche Show eine TED-Umfrage gestartet, ob die Leute ein „WK-II“ Revival haben wollten, würden die garantiert sofort begeistert dafür stimmen, sicherte man ihnen zu, dass es nur im Fernsehen stattfinden würde, als Live-Ballerspiel, wie die letzten Kriege, Afghanistan, Irak und Libyen auch. Bedauerlicherweise werden sie sich darauf bei den Syrien und Iran-Festspielen der Vereinigten Staaten nicht mehr verlassen können. Es könnte in der Folge auch für uns ein Live-Happening werden, weil sich die Zahl der Mitspieler diesmal nennenswert zu vergrößern droht.

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