in D/A/CH

Die Bundeswehr hatte im Emsland im September 2018 durch oder bei Raketentests einen Moorbrand ausgelöst, der die Öffentlichkeit wochenlang in den Bann zog. Wer verantwortlich war, wie diese Situation entstehen konnte oder welche Belastungen sich ergeben würden, blieb bis heute (fast) unklar. Nun hat der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Peter Tauber, die Schäden auf 8 Millionen Euro beziffert. Allerdings seien die Angaben vorläufig.

Es gibt keine „einzige Ursache“

Zudem ließ der Staatssekretär wissen, dass es keine „einzelne Ursache“ geben würde, wie „augengeradeaus.net“ jetzt zitiert. Die Ereignisse seien vielmehr „vielschichtig“. Es habe Defizite beim Material gegeben, bei der Organisation, in der Formulierung der Vorschriften sowie auch bei der „zivil-militärischen Zusammenarbeit“.
Auch die Windstärke und die Windrichtung seien falsch eingeschätzt worden, so der Staatssekretär. Persönliche Verantwortlichkeiten festzustellen obliege nun den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Die hat die Ermittlungen wegen des „Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung“ aufgenommen.

Immerhin würde die Bundeswehr-Feuerwehr in Meppen nun „besser ausgestattet“. Gemeint sind etwa Drohnen, die bei Bränden zur Aufklärung eingesetzt werden könnten. Zudem würden die „Alarm- und Notfallpläne“ überarbeitet.
Kritiker sind der Meinung, die vorgelegten Berichte und Erkenntnisse seien enttäuschend. Nach mehr als einem Vierteljahr hinsichtlich der Verantwortlichkeiten für einen unfreiwilligen Moorbrand, der zudem einen Monat lang nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, keine Auskunft geben zu können, sei ausgesprochen dünn. Dass die Alarm- und Notfallpläne überarbeitet werden, dürfte oder sollte gängige Reaktion sein. Alarmierend ist indes, dass es offenbar in der gesamten Spannweite möglicher Probleme Defizite gegeben hat. Materialschäden, Bestimmung der Windstärke etc. sind aus Sicht von Beobachtern fast schon unglaubwürdig, da die Bundeswehr bei allen festgestellten Defiziten ja immer noch zur Verteidigung eines ganzen Landes eingesetzt werden solle.

Ob die politisch Verantwortliche Verteidigungsministerin sich hier nicht hinreichend hat beraten lassen? Diese zynische Frage mit Verweis auf die teuren Beraterstäbe sei erlaubt.

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Kommentar

  1. Ach was, so ein Geheule wegen läppischer 8 Millionen und das klein wenig CO2, was das Klima wieder erwärmen wird. Na ja, das bisschen Feinstaub kann dabei völlig vergessen werden. Denn ein solch großes brachliegendes Stück Land ist nun einmal dazu besonders gut für Übungen zur Verteidigung Deutschlands. Was wird verteidigt? Bösartige FRage, natürlich die deutschen Interessen! Die Interessen am Hindukusch, wo der Opiumanbau gesichert werden muß, die Interessen in Afrika, wo deutsche Rohstoffe gesichert werden müssen, die Interessen in Venezuela, wo es zwar hauptsächlich um das Öl geht, aber auch viele weitere Rohstoffe. Und dann sollten die deutschen Interessen schon einmal die Interessen der Befreier vom 2. Weltkrieg sein. Hat Günter Grass in seinem Buch „Beim Häuten der Zwiebel“ nicht geschrieben, dass er sich nicht als befreit gefühlt hat? Na ja was denn schon, auch so einer von der Randgruppe. Und nun Schluß damit und das Gejammer von angeblich unberührter Natur und Heimatland. Wollen wir doch als Bewohner des Bundesgebietes endlich eine globale Gemeinschaft unter der Eine-Welt-Regierung werden.
    Für diesen Text hat der rotzige Querulant Opelt seinen Geist und die Vernunft abgeschaltet.