in Politik

Die Energiewende in Merkel-Deutschland läuft – doch möglicherweise in die falsche Richtung. Aus der „Welt am Sonntag“ entnehmen wir einen Bericht des „Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt“ (DLR). Die Gesellschaft hat eine Modellanalyse durchgeführt, die erschreckende Zahlen nahelegt. Demnach könnten in der warmen Jahreszeit 5,3 Milliarden Insekten oder genauer gesagt Fluginsekten getötet werden.

Populationen gefährdet

Das wäre ein Ausfall von Gewicht. Denn beim „Durchflug der Rotoren“ würden jährlich gleich 1.200 Tonnen vernichtet….

Noch ist diese Studie umstritten. Der Forscher Lars Krogmann aus Stuttgart ist der Auffassung, dass die Insekten, die auf der „roten Liste“ erfasst würden, kaum in entsprechenden Höhen auftauchen würden. Dies sind Laufkäfer, Heuschrecken, Libellen, Wildbienen, Schmetterlinge oder auch Schwebfliegen. Deren Populationen sind teils dramatisch rückläufig.

Deren Verschwinden würde durch den Verlust von Lebensraum, durch die Konzentration auf Monokulturen wie auch durch die Überdüngung wesentlich besser zu erklären sein.

Auf der anderen Seite steht die Auffassung von Matthias Geiger vom „Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK). Der weist darauf hin, dass es wenige Untersuchungen zur Wechselwirkung von Insektenmigrationen und der Windkraft geben würde. Was existiert, ist allerdings vom DRL demnach gut zusammengefasst worden. Thomas Schmitt, der Direkter des „Senckenberg Deutsches Entomologisches Instituts“ ist, verwiest darauf, er habe bislang nur den „Schnelldurchgang“ bei dieser Studie einlegen können. Dennoch sei ihm die Analyse „sauber“ vorgekommen.
Unter dem Strich bleibt zumindest die Befürchtung, dass die Windkrafträder hier eine massive Beeinträchtigung der Artenvielfalt beeinflussten. Bislang gibt es offenbar noch keine politischen Initiativen dagegen.

Windkrafträder waren zudem auch im Zusammenhang mit dem Sterben von Vögeln massiv kritisiert worden. Dies scheint weder die Regierung noch die „grüne“ Opposition im Bundestag so zu interessieren, dass die Windkraft ernsthaft zur Debatte stünde.

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Kommentar

  1. Klar ist, dass die Windkraftenergie mitnichten umweltfreundlich ist, da allein die Herstellung und der Aufbau eine Negativbilanz erwirkt, die den Unsinn verdeutlicht. Umso mehr da nach Ablauf der Nutzungsdauer die Entsorgung verbleibt. Wird im Artikel richtig darauf hingewiesen, dass die Chemie samt ihrer Monokulturen in der Landwirtschaft der große Insektenkiller ist, werden aber wieder einmal die giftigen Schwermetalle Aluminium-, Barium- und Strontiumoxid völlig verschwiegen, die nicht nur das Insektensterben, sondern das Sterben der Natur insgesamt verursachen und wohlgemerkt der Mensch gehört zur Natur. Beachtet sollten auch die Polymere aus Kohlenwasserstoff, auf denen diese Schwermetalle auf die Erde schweben werden, denn diese sind der Feinstaub, der von den Gutmenschen so bemängelt wird. Es dürfte nunmehr langsam bekannt sein, dass auf dem Georgia Guidestone eingeschlagen steht, dass einmal nur noch 500 Millionen Menschen auf der Erde geben soll, also 7 Mrd. zuviel auf der Erde leben

  2. Irgendwie glaube ich dem DLR tausendmal mehr als nur einmal irgendeinem Grünen!
    Das fing schon an mit dem sogenannten „sauren Regen“, der angeblich die Wälder weltweit sterben ließ.
    Wie sich inzwischen rausstellte war es die ungehinderte Vermehrung des Borkenkäfers, unterstützt durch die grüne Verteufelung von Pestiziden, die die Bäume krank machte.
    Ich bin kein Verfechter ungehemmten Chemieeinsatzes, aber wo es nötig ist …

    Die sogenannten „Grünen“ sind (offenbar mangels Bildung!) absolut nicht in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen oder herzustellen.
    Wie ich schon immer sage: grüne Ideologie ist der Tod der Natur!

    • Sie scheinen sich nicht über Windkraft befasst zu haben. Jedes Auto oder auch Kohlekraftwerk verbraucht bei der Produktion unglaublich viele Emissionen freusetzt. Aber, dass es giftige Chemikalien geben soll, dass haben sie doch eher mit Kohle oder Atomkraftwerken verwechselt. Schlimm genug, dass heutzutage jeder glaubt, er sein ein Experte. Vielleicht informieren Sie sich einfach mal richtig über ein Thema bevor sie hier kommentieren..

      • Abgesehen vom gewöhnungsbedürftigen Deutsch, dass sie hier an den Tag legen: Was wollen sie eigentlich sagen?

        Beispiele?
        a. nicht „ÜBER“ Windkraft befasst, sondern „MIT“!
        b. „jedes Auto … verbraucht … bei der Produktion … Emissionen freisetzt“ ??? Sollte es ein Schachtelsatz werden, der die Treppe runter gestürzt ist?
        c. „ungiftige“ giftige Chemikalien? Ist Arsen z.B. ungiftig? Im Prinzip schon, aber die Menge machts! ;-)

        Da sind wir bei der Mengenlehre der Grünen. Sie verzapfen eine Menge Unsinn, glauben aber immer noch, sie seien die größere Menge!

  3. Die DLR ist keine unabhängige Quelle, die keine Beweise und Quellen nennt. Die hat nur unbegründete Angst um die Flugsicherung (Ein wahrer Klimakiller). Die Windkraft Gegner werden immer lächerlicher. Aber ihr könnt die Windkraft nicht aufhalten, da diese günstiger und umweltfreundlicher als z.B. Kohle ist.

    • So so, die Flugsicherung ist ein wahrer Klimakiller! Alle Achtung!
      Und da war noch: „Aber ihr könnt die Windkraft nicht aufhalten, da diese günstiger und umweltfreundlicher als z.B. Kohle ist.“
      GÜNSTIGER? Für wen? Gerade eben kam die Meldung, dass die Menschen in D soviel für den Strom bezahlen wie noch nie und wie niemand sonst in Europa!
      Liegt das an den Kohlekraftwerken? Seltsam – die gibt es schon ewig. Wieso sind dann die Preise nicht schon ewig so hoch?
      Typisches, zusammenhangloses, grünes Gebrabbel. Eure neue Hohepriesterin Greta Tunichtgut tickt genauso. Hat sie (gestern verbreitet bei „Anne Will“ [und kann nicht]) selbst erklärt: sie sieht nur schwarz-weiß!
      Sie sollte mal die Scheuklappen abnehmen, dann sieht sie die bunte Welt!