in Politik

Die Wirtschaftsweisen empfehlen, Tanken und Heizen zugunsten des Klimas zu verteuern. Öl und Gas soll für den Klimaschutz teurer werden. Der Mieterbund fürchtet jetzt, dass die steigenden Kosten fürs Heizen auf die Mieter umgelegt werden: „Es kann nicht sein, dass die dadurch entstehenden Kosten im Bereich der Heizung auf die Mieter umgelegt werden“, sagte Mieterbund Präsident Lukas Siebenkotten der Funke Mediengruppe.

Mieter hätten keinen Einfluss darauf, wie ihre Wohnung geheizt werde, d.h. ob mit Öl, Gas oder erneuerbaren Energien. Deshalb sollten Vermieter auch die zusätzlichen Kosten einer CO2-Steuer im Heizungsbereich Gas und Öl bezahlen, so Siebenkotten. Siebenkotten befürwortet Investitionskostenzuschüsse für Wohnungseigentümer, damit diese auf klimafreundliche Heizungen umsteigen könnten. Auch der Eigentümerverband Haus und Grund fordert eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Verbandspräsident Kai Warnecke glaubt allerdings, dass die Kosten für die Energiewende nicht ohne die Beteiligung der Mieter finanziert werden könne. Es müsse eine Lösung mit „Augenmaß getroffen werden“.

Die Wirtschaftsweisen hatten der Bundesregierung empfohlen, einen „Preis“ für den CO2-Ausstoß beim Straßenverkehrt und in Gebäuden einzuführen. Ähnliche Vorschläge hat Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) vorgelegt – die Grünen fordern ebenfalls eine CO2-Steuer.

Der Vorstand der Verbraucherzentralen, Klaus Müller sagte, bei der CO2-Bepreisung sei es wichtig, dass diese sozial gestaltet werde. Die Steuereinnahmen durch die CO2-Steuer müssten vollständig an die privaten Haushalte zurückfließen, forderte Müller.

Die CO2-Steuer soll dabei helfen, die deutschen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen, so die Behauptung der Bundesregierung. Sicher ist, dass durch die CO2-Steuer sowohl Autofahren als auch das Wohnen in Deutschland noch teurer werden wird, als es ohnehin schon ist. Es wird wie immer diejenigen am meisten treffen, die ohnehin schon ums finanzielle Überleben kämpfen und jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Schon stellen sich Kritiker die Frage: Ist der Klimahype nur eine Inszenierung, um die Bürger finanziell noch mehr auszupressen und sie noch mehr Vorschriften und Diktaten zu unterwerfen? Lesen Sie hier mehr dazu…

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Kommentar

  1. Allein durch den Einsatz anderer Messinstrumente hat man nun höhere Temperaturen gemessen. Klimawandel und Klimaschutz sind zu ideologisch beladenen und belasteten Themen geworden. Man traut sich kaum noch zu widersprechen, da man sonst gleich in die Umweltsünder-Ecke gestellt werde. Speziell wenn es um die Reduzierung der CO2-Emissionen geht, werden Menschen an der Nase herumgeführt.
    Kohlendioxid ist ein ungiftiges und in der Natur zur Photosynthese notwendiges Gas.
    Zudem hängt das Wetter und das Klima von einer Vielzahl von Einzelfaktoren ab.
    Wetter und Klima werden in ihrer chaotischen Komplexität unbeherrschbare Natur bleiben.
    Wer den sogenannten Treibhauseffekt wissenschaftlich oder politisch auf den Nenner CO2 bringe, der solle erst einmal nachdenken.
    CO2-Abgaben sind daher eine „Versündigung am Volksvermögen“.
    Wenn die Politik damit den Klimawandel aufhalten will, müssten sich die Bürger fragen, wer die Profiteure auf Kosten der Bürger seien.

  2. Diese Wirtschaftsweisen haben vor die Bürger zu Steuerwaisen zu machen. Panzer, Kampfflugzeuge, Munition für Kriegsgerät, Dienstwagen für Beamte und Politiker, u.ä. bleiben von der CO2-Steuer ausgenommen

  3. Es ist unethisch ein menschliches Stoffwechselprodukt zu monetarisieren. Die Vermeidung von technisch bedingten
    Umweltbelastungen war bisher technisch umsetzbar.

Webmentions

  • Mieterbund fürchtet höhere Kosten für Mieter wegen CO2-Steuer - Leserbriefe 16. Juli 2019

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