in Politik

Jens Spahn hat ja selten gute Ideen, doch seine letzte gute Idee hat Bundeskanzlerin Merkel abgelehnt. Spahn hatte einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der vollen Beitragspflicht der Betriebsrente vorgelegt. Unter dem Begriff „Entwurf eines Gesetzes zur Beitragsentlastung der Betriebsrentner in der gesetzlichen Krankenversicherung“ gibt es seit dem 15. Januar 2019 einen Gesetzesentwurf aus dem Bundesministerium für Gesundheit. Bundeskanzlerin Merkel jedoch ist gegen den Vorschlag Spahns. Sie verhindert die Entlastung der Betriebsrentner und stellt sich damit gegen 6 Millionen Betriebsrentner, die seit Jahren mit vollen Beiträgen zur Krankenversicherung abgezockt werden.

Sie haben jahrzehntelang angespart um im Alter ein gutes Auskommen zu haben und dann dies: doppelte Beitragslast oder genauer gesprochen den vollen Beitragssatz auf die Betriebsrente. Dabei sollte die Betriebsrente eine attraktive Form der Altersvorsorge sein. Im Gegensatz zu privaten Renten, müssen Betriebsrentner, die eine monatliche Betriebsrente über dem Geringfügigkeitssatz erhalten, tief in die Tasche greifen – und zwar so lange sie leben.

Spahn wollte ab 1. Januar Millionen Menschen bei der betrieblichen Altersvorsorge entlasten. Die Beiträge sollten halbiert werden. Profitiert hätten nicht nur heutige Rentner, sondern alle, die derzeit und künftig im Zuge ihres Berufslebens etwas für den Ruhestand zurücklegen – bei Versorgungswerken, Direktversicherungen oder Pensionsfonds- und kassen. Sie alle müssen fast 20 Prozent ihrer Ersparnisse wieder abgeben, als Beiträge an Kranken- und Pflegekassen.

Den meisten wird diese Belastung erst klar, wenn sie in den Ruhestand gehen. Dann tritt die Krankenkasse mit der Rechnung an sie heran. Davon sind nur Kassenpatienten betroffen, die aber die Mehrheit der Betriebsrentner darstellen.

Angela Merkel wischte den Gesetzentwurf schlicht vom Tisch – zu teuer, keine Priorität. Das und viele weitere Skandale die Renten, Rentner und Altersarmut betreffen, ist heute und in Zukunft Realität in dem Merkel-Staat, in dem man einst gut und gerne lebte. Erfahren Sie hier die ganze Wahrheit ungeschminkt.

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Kommentar

  1. Ulbricht und Honnecker haben die DDR in 30 Jahren heruntergewirtschaftet. Frau Merkel möchte dies mit der Bundesrepublik auch schaffen, nur in kürzerer Zeit.

  2. Es ist auch interessant zu wissen, dass die ges. Rentenversicherung über Kinderrehabilitation in ihrem „Programmen der Renteversicherung zum Gesundbleiben“ informiert.

    Müssen wirklich übergewichtige Kinder von Diätberatern, Psychologen, Kinderärzten, Krankenschwestern und Physiothereapeuten min. 4 Wochen nach Empfehlung des Hausarztes über die dt. ges. Pflichtversicherung therapiert werden?

    Und falls ja, ab welchem BMI und bis zu welchem Alter ist das rechtens u. wessen Kinder haben darauf generell keinen Anspruch???

    • Es gibt einfach viel zu viele Leistungen in der gesetzlichen Rente, die dort absolut nicht hingehören ! Sie nennen hier nur ein Beispiel von vielen. Es werden den Versicherten Leistungen aufgebürdet, die in fast allen Fällen allgemeiner Natur sind, also von der Gesamtheit der Steuerzahlenden geleistet werden müßten ! Wenn „die Politik“ meint, Zückerchen verteilen zu müssen, soll sie das gefälligst aus der Steuerkasse bedienen und nicht den Beitragszahlern in die Taschen greifen ! So ist ja auch der „Bundeszuschuß“ , der an die Rentenkasse geleistet wird, nichts anderes, als der – bei weitem nicht ausreichende! – Ausgleichsbetrag, der für versicherungsfremde Leistungen vom „Bund“ gezahlt wird.

  3. Warum gibt es immer noch Leute die gerne Steuern zahlen und ihre Betriebsrente plündern lassen in dem sie Merkel wählen. Diese Rentner plündert das deutsche Volk zum Vorteil der Invasoren aus. Wir haben im Verhältnis zur Beitragszahlung die Geringste Rente das höchste Renteneintrittsalter die höchsten Steuern und so weiter, nirgends wird ein Volk so geplündert wie in Deutschland.

  4. Merkel stellt sich gegen 6 Mio Rentner? Die gleichen Rentner werden die Dame wieder wählen und das verwundert nicht. Frau Merkel hat jegliche Kritik an ihrem Handeln im Keim erstickt und die Kandidaten weggebissen. Jetzt ist sie gleichgezogen mit ihrem großen Vorbild Erich Honnecker.

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  • Merkel verhindert finanzielle Entlastung von Betriebsrentnern – Die Welt 20. Oktober 2019

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