in Politik

Es ist inzwischen offenkundig, dass die französische Polizei mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten der „Gelbwesten“ vorgeht. Während die Mainstream-Medien lediglich von der „Gewalt“ der Gelbwesten berichten, ist von den massiven Verletzungen an den Demonstranten, verursacht von der Polizei, nichts zu lesen. Diese Informationen finden sich lediglich in den sogenannten sozialen oder alternativen Medien.

In Frankreich hat jetzt eine Kampagne auf die Polizeigewalt gegen Gelbwesten aufmerksam gemacht, berichtet RT Deutsch. Auf Plakaten in Bordeaux waren Politiker wie Macron mit Verletzungen zu sehen, wie sie Gelbwesten durch die Hartgummigeschosse tatsächlich erlitten haben. Denn viele Demonstranten wurden regelrecht verstümmelt. Einige verloren ein Auge, anderen wurden sogar Gliedmaßen abgerissen. Die Geschosse bestehen aus einem mit Gummi ummanteltem Stahlkern.

Ein französischer Journalist der Tageszeitung „Libération“ hat sich mit den Schwerverletzten beschäftigt und beziffert diese auf insgesamt 82. Darunter waren neben abgerissenen Händen und zertrümmerten Augen auch Knochenbrüche, Organschädigungen, schwere Verbrennungen und offene Platzwunden am Kopf. Das französische Innenministerium spricht von insgesamt 1.700 Verletzten. Die Dunkelziffer dürfte allerdings weitaus höher sein.

Indes ignoriert Präsident Macron die Forderungen der Gelbwesten weiter. Zu seiner „Bürgerdebatte“, die zwei Drittel der Franzosen für eine Farce halten, erklärte Macron, die Initiative „sei weder eine Wahl, noch ein Referendum“. Zudem werde er auch weiterhin an den Leitlinien seiner Reformpolitik festhalten.

Auch am vergangenen Wochenende kam es wieder zu Schwerstverletzten. Ein ehemaliger Feuerwehrmann, der sich den Gelbwesten anschloss, wurde von einem Geschoss am Hinterkopf getroffen und liegt seit dem im Koma. Der Einsatz der sogenannten „Flashballs“ gilt als äußerst umstritten. Die deutsche Polizeigewerkschaft lehnt den Einsatz von Gummigeschossen aufgrund der hohen Verletzungsgefahr ab. Insgesamt soll es seit Beginn der Proteste 11 Tote gegeben haben.

Bei einer Pressekonferenz wurde Merkel-Sprecher Seibert von RT Deutsch gefragt, wie die Bundesregierung die Polizeigewalt in Frankreich sehe. Seibert entgegnete: „Ich beurteile und bewerte das gar nicht, wie es zwischen zwei befreundeten Ländern üblich ist“.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Nein, Freunde kritisiert man nicht, Herr Sabbert … sorry .. Seibert. Freunde spioniert man auch nicht aus usw. usf.
    und ich erkläre die Affäre damit als beendet!
    Meine Herren, wieviel geistigen Dünnschiss muss man sich von solchen Leuten eigentlich bieten lassen?

  2. Seibert wird im Alter einmal schwer zu leiden haben. Seine grenzenlose Arroganz wird nicht ungestraft bleiben. Wie sagt man doch gleich, am dummen Lachen, erkennt man den Narren !!!!