in D/A/CH

Frau Merkel steht vielleicht bald vor dem Ende. Schaffte sie es bislang stets, die Menschen in offenen Reden für sich zu vereinnahmen, hat sie dies bei einer Rede dem Mieterbund gegenüber nicht mehr realisieren können. Am Freitag trat sie als Gastrednerin vor der Vereinigung au, die das Wohl der Mieter im Auge haben will und soll. Gut 500 Delegierte waren vor Ort. Die Kanzlerin soll „nur mäßig angekommen“ sein, so der „Focus“. Sie erhielt kaum Beifall für ihre „guten Tipps“.

Staat kann nicht nur helfen

Sie vertrat die Auffassung, dass es sinnlos sei, lediglich auf den Staat zu hoffen. Staatliche Förderung ist offenbar zu teuer oder wirkungslos, so Beobachter. Stattdessen aber meinte die Kanzlerin: „Wir müssen ein Klima schaffen, in dem gern gebaut wird.“ In den Ohren zahlreicher Menschen ein Hohn. Denn die Kanzlerin hat neben diesen Sprüchen wenig dazu beigetragen, dass das Klima geschaffen wird. Denn die Neubauten werden durch energetische Vorschriften immer teurer.

Die Kanzlerin gab indes vor, dass die beste Antwort auf die herrschende Wohnungsknappheit sei, dass neuer Wohnraum geschaffen werden solle. Fast schon bemerkenswert einfältig, so die Beobachter. Denn oftmals fehlt es an Baugrund, die Baugenehmigungen dauern zu lange und die Immobilienpreise sind unter anderem deshalb so hoch, weil die Zinsen so niedrig sind. Die enorme Nachfrage hat auch die Preise so weit nach oben getrieben, dass nicht nur Bestandsimmobilien, sondern auch Neubauten enorm teuer geworden sind.

Ein Anwesender beschrieb denn auch, dass er den Eindruck habe, Merkel würde nur noch da sein, um sich einen gemäßigten Abgang zu verschaffen. Es müsste einiges mehr geschehen als das, was bislang von der Regierung kam. Die Regierung, so die Erwartung, werde die Forderungen der Mieter ohnehin nicht durchsetzen können. Wohl wahr.

Ob Frau Merkel wie hier erwartet tatsächlich „den Abgang macht“? Es wird spannend….

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