in D/A/CH

Egal was in den letzten dreizehn Jahren von Merkels Kanzlerschaft auch geschehen ist – Merkel fiel vor allem durch eins auf: Durch ihr „weiter so“ und ihre Politik der „Alternativlosigkeit“. Lange, viel zu lange hat sich die CDU das gefallen lassen und die alternativlose Kanzlerin gewähren lassen. Dabei hätten bereits im September 2015 die Alarmglocken schrillen müssen. Die neusten Umfragen zeigen jetzt, dass Merkel nun endgültig die Quittung von den Wählern bekommt. Deutlicher kann man einer Kanzlerin und ihren Koalitionsgenossen nicht zeigen, dass die Zeit für den Abtritt mehr als reif ist.

Erst stürzte die SPD ab, nun folgt die Union rasant (26 %). Noch vor fünf Jahren erreichte die Union in Umfragewerten über 41 Prozent. Die einstigen großen Volksparteien sind im Niedergang. Die Parteienlandschaft verändert sich schneller, als sich Merkel umsehen kann. Doch nicht nur in Deutschland erodieren die Volksparteien. Dieses Phänomen greift in ganz Europa um sich: Italien, Schweden und Dänemark machten den Anfang. Der Trend der erodierenden Volksparteien ergriff Deutschland vergleichsweise spät.

Das konservative und sozialdemokratische Volksparteien die Mehrheit für sich bestreiten konnten, scheint nun auch in Deutschland vorbei zu sein. Hier und da begann dieser Prozess bereits zaghaft mit den Erscheinen Grünen und der Linken. Doch erst die AfD konnte es schaffen, eine ernsthafte Konkurrenz für Union und SPD zu werden. Und diese Partei setzt den großen Volksparteien gewaltig zu.

Dass sich Union und SPD im freien Fall befinden, haben die Parteien sich selbst zuzuschreiben. Obwohl die Merkel-Regierung bei den Bundestagswahlen bereits abgewählt war, versuchte Merkel mit allen Mitteln eine erneute Regentschaft zu erzwingen. Unsägliche, quälende Wochen der Sondierungen folgten erst mit Jamaika – nach deren Scheitern versuchte man es erneut mit der SPD. Schließlich brauchte man einen Steigbügelhalter, um die Mehrheit zu erlangen. Doch das Vertrauen der Wähler konnte man mit diesem Schmierentheater nicht zurückgewinnen. Im Gegenteil.

Die unsäglichen, endlosen Streitereien und Machtkämpfe in der Koalition sowie Merkels Unfähigkeit, die alternativlose „Weiter-So-Politik“ ad acta zu legen, hat das Vertrauen der Bürger in die Kanzlerin endgültig begraben. Zudem sorgt die AfD, so umstritten die Partei auch ist, wieder für mehr politische Diskussionen im Bundestag, die seit den Zeiten Willy Brandts und Herbert Wehners so schmerzlich vermisst werden. Merkel und ihre Schergen werden endlich richtig kritisiert und herausgefordert. Die jahrelange politische Weichspülerei im Bundestag hat auch mit dem Einzug der AfD ins Parlament und permanente Nachfragen bei der Verwaltung ein Ende gefunden. Und von den Wählern erhalten Merkel und ihre Lakaien jetzt die Quittung.

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Dein Kommentar

Kommentar

    • Nicht ärgern.
      Einfach vorsichtiger formulieren!

      Allerdings finde ich es auch merkwürdig, dass hier erst die Likes abgeschafft wurden, und neuerdings auch Kommentare, die Links enthalten, der Zensur zum Opfer fallen.

      Vielleicht äußert sich mal jemand von ‚NEOPresse‘ dazu?

  1. Zu viele glauben immernoch, Merkel sei nur eine politische Schlaftablette und lassen sich durch ihr unsinniges Gesäusel einlullen.

    In Wirklichkeit ist sie Führerein einer (deutschen) Clique von Volksfeinden, die ihrerseits wieder im Auftrag noch größerer Feinde von Menschlichkeit und Recht handeln. Und sie erledigt ihren Job verdammt gut. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie nach 13 Jahren immer noch geduldet wird.