MERKEL-Ablösung möglich? Andeutungen aus der CSU….

Alexander Dobrindt, „Chef der CSU-Landesgruppe“ im deutschen Bundestag, hält es für möglich, erneut Gespräche mit den Grünen und der FDP über eine Koalition zu führen. Er wolle „nicht ausschließen, dass eine neue Jamaika-Verhandlungsrunde ganz anders ausgehen könnte als vor zwei Jahren“, so zitiert der „Spiegel“. Diese Äußerung ist brisant. Angela Merkel sollte aufhorchen.

Lindner (FDP): Es braucht keine Neuwahlen…

Dobrindt verweist auf den Umstand, dass die Union mit den Grünen und deren Fraktionschef Anton Hofreiter schon bei der ersten Verhandlungsrunde 2017 im Anschluss an die Bundestagswahl „Kompromisse in der Verkehrspolitik“ erreichte hatte. Alexander Dobrindt galt unter Beobachtern als einer der führenden Treiber dafür, dass die Koalition am Ende nicht zustande kam.

Daher gelobte er nun Besserung. In Zukunft würde er anders als früher den „politischen Fehdehandschuh“ offenbar „liegenlassen“. Die Bevölkerung würde der zahlreichen Konflikte überdrüssig sein, so seine Vermutung. Zudem sei es Aufgabe der Union, stärker um „junge Leute“ zu werben. Die Partei(en) der Union hätten bei den Themen Klimaschutz und Naturschutz zu wenig „Angebote gemacht“. Zwangsmaßnahmen lehne er ab, „Öko muss Spaß machen, um die Menschen in der Breite zu erreichen“.

An dieser Stelle erinnern wir daran, dass die sogenannte „Jamaika-Koalition“ auch von FDP-Chef Christian Lindner bereits wieder ins Gespräch gebracht worden war. Der FDP-Vorsitzende hatte sogar darauf verwiesen, dass für eine Neuauflage dieser Gespräche und für eine Koalition noch nicht einmal Neuwahlen erforderlich seien. Allerdings werde es diese Koalition mit einer Kanzlerin Angela Merkel für ihn nicht geben.

Im Verbund mit den Dobrindt-Ankündigungen und den Diskussionen rund um die SPD kann es in den kommenden Wochen eine interessante Eigendynamik in Richtung Merkel-Ablösung geben. In Anbetracht der Umfrageergebnisse wird es für die Kanzlerin zumindest nicht einfach, die Jamaika-Avancen einfach abzublocken.

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