Medien-Lügen die nächste: Bargeldabschaffung voran

Schlechte Nachrichten nach dem Weihnachtsfest. Die Zentralbanken in Österreich und in Deutschland werden nicht mehr allzu lange 500-Euro-Scheine ausgeben. Eine gute Nachricht: Der 500-Euro-Schein sollte eigentlich schon ab Anfang Februar 2019 nicht mehr ausgegeben werden. Ein Fall von Bargeldabschaffung – der Schein verschwindet einfach. Aber eben nicht so schnell. Der „Spiegel“ erzählt nach Meinung eines Gastbeitrags auf MMNews Märchen. Wir schließen uns der Einschätzung an.

Schein wird wegen Terrorbekämpfung abgeschafft. Oder doch nicht?

Ein Ammenmärchen, das in diesem Zusammenhang gerne verbreitet wird, bezieht sich darauf, dass das große Bargeld von den Terroristen unbedingt genötigt werde. Die Situation ist zunächst einmal vorstellbar. Wer Waffen kaufen wollte, könnte die einfacher heimlich bezahlen, wenn dies mit großen, weniger schweren oder großvolumigen Geldpaketen passiert. Bargeld hat ja ohnehin den Vorteil, dass die Geschäfte heimlich laufen können.

Wenn also der 500-Euro-Schein verschwände, so die Logik, dann würde den Terroristen das Handwerk wenn nicht gelegt, so doch erschwert. Deshalb „muss“ der große Schein weg. Am liebsten auch noch der 200-Euro-Schein. Der Spiegel lässt dann vorrechnen, dass es immens aufwendig ist oder wäre, mit kleinen Geldscheinen solche Geschäfte zu betreiben. Also alles richtig recherchiert?

Nein. Terroristen benötigen keine 500-Euro-Scheine. Sie könnten auch in Gold bezahlen. In Silber (das allerdings deutlich größere Volumina erfordert), in Dollar (daran scheint in den Redaktionen und in der Politik ohnehin niemand zu denken), in norwegischen Kronen, im Schweizer Franken. All dies ist also ein erster minimaler Umgehungsweg, wenn die Terroristen oder wahlweise Steuerhinterzieher nicht ohnehin auf 100-Euro-Scheine wechselten.

Schade, dass die Redaktion der Argumentation der Politik hier einfach folgt. Die behauptet tatsächlich, das Bargeld müsse genau deshalb abgeschafft werden – und fängt mit dem 500-Euro-Schein an.

Auf MMNews lautet die Theorie hingegen, dass die Verlängerung der Produktion des 500-Euro-Scheins eine Umgehung der nächsten Negativzinsen entspreche. Die EZB, die Europäische Zentralbank, wolle die Zinsen weiter senken. Von -0,4 auf -0,8 %. Dies funktioniert besonders einfach, wenn die Lagerkosten – für das Bargeld im Banksafe mit kleineren Scheinen – steigen. Dies wollen die Zentralbanken in Österreich und in Deutschland verhindern. So die Begründung.

1 Kommentar zu "Medien-Lügen die nächste: Bargeldabschaffung voran"

  1. Na ja, man hat mich vor der Euro-Einführung angegiftet, weil ich dagegen war, denn man könnte ja damit schließlich in Spanien genauso einkaufen wie in Deutschland, ohne von betrügerischen Wechselstubenbetreibern über den Tisch gezogen zu werden. Als erstes hat man alle europäischen Menschen über den Tisch gezogen, in dem man ihre Nationalwährungen eingestampft hat. Als zweites ist man in der Lage, wenn man die Währungen in einer einzige sammelt und diese in private Hände legt, denn wie hat Rothschild schon gesagt: Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.” Die Gesetze in einer Volksherrschaft macht das Volk bzw. seine Vertreter. Und wer hat 1990 mit dem verfassungsgebenden Kraftakt das GG zur Verfassung gemacht? Kein Deutscher, denn dieser Akt ist erstunken und erlogen. Und die wichtigen Männer wissen langsam nicht mehr, wie sie vor lauter Lachen in den Schlaf kommen sollen.

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