in D/A/CH

In Deutschland könnte es bald zur Einführung einer „Städtemaut“ kommen. Dies jedenfalls ist der Vorschlag des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Deutschen Wirtschaft, den sogenannten Wirtschaftsweisen. Sie zahlen also dann, wenn Sie ein Auto haben und in die Stadt fahren wollen. Emissionen würden so reduziert. Weil Sie weniger fahren….

Auf Ihre Kosten

Dann, so Kritiker könnte man die Fahrt in die Stadt auch gleich ganz verbieten. Wenn es schon unterschiedslos ist, welche Autos Sie nutzen oder nicht, dann gibt es keinen Grund mehr, sich überhaupt am Individualverkehr zu beteiligen. Sie zahlen ja ohnehin für den Verbrauch von Rohöl immense Steuern. Oder KFZ-Steuern. Oder Steuern auf Versicherungsverträge. Jetzt also auch für die Stadtnutzung? Immerhin wollen die Städte und Gemeinden das kaum. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass die Maut in einzelnen Stadtvierteln mal kommen könne.

Überall dort also, wo dies für Menschen keine Rolle spielt. Wir alle denken sicherlich an bestimmte Stadtviertel, in denen Menschen mit hinreichend viel Geld wohnen. Jedenfalls sollten die Regionen oder Gemeinden sich überlegen, so Beobachter, ob sie stadtfremde Menschen aus den Städten halten wollten oder ob sie ihre Wirtschaft mit diesen Nebenabgaben belasten können/wollen. Ohnehin sind die Städte in vielen kleineren Ausprägungen schon leer in der Innenstadt. Dank der Verbote. Die jetzt noch zu steigern, in dem abkassiert wird, zeigt die Not.

Solange die Politik hier nicht mitmachen würde, solange ist an dieser Front das große Zittern angesagt. Denn niemand weiß, welche sonstigen Tricks ausgenutzt werden. Berater der DUH sprechen jetzt schon von einer Verteuerung der Parkplätze und von Spurenreduktion. Also von Schikanen und Angriffen Ihnen gegenüber, wenn Sie noch Auto fahren. Pest oder Cholera? Was bevorzugen Sie?

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Kommentar

  1. Wir, noch denkfähigen, Menschen sollten doch genau wissen, in welchem Wirtschafts- und Finanzsystem wir leben.

    Jedes System, in dem der Staat und nachgeordnete Strukturen keine Kredite bei ihrer Zentralbank aufnehmen dürfen, sondern zwingend bei privaten Banken aufnehmen müssen, ist durch den Zins und Zinseszins zum kollabieren Verurteilt.

    Das um so mehr und schneller, wenn vorher das Tafelsilber (eigene Unternehmen und Beteiligungen) verscherbelt wurden.

    Jubelberichte über steigende Steuereinnahmen sind Augenwischerei, da sie nur durchlaufende Posten in Richtung internationales Finanzkapital sind.

    Nun erfindet man eben neue Gebühren, Abgaben, Beteiligungskosten oder hier nun eine neue MAUT.

    Es wird noch mehr kommen, keine Sorge!

  2. „Solange die Politik hier nicht mitmachen würde, solange ist an dieser Front das große Zittern angesagt.“ Von wem aber wird die Politik gemacht? Von Parteien gegen das Volk! Und somit wird auch diese Maut kommen, genau wie die Maut auf Autobahnen und inzwischen Landstraßen, an die in Deutschland auch nicht geglaubt wurde. Vormachen tun es die Schweden schon seit Jahren und irgendwann, wenn das alle noch nicht reicht, gibt es wieder Schutzgeld auf Latrinen. Denn wie sagte der diplomierte Steinewerfer Fischer schon?
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu ‚Ungleichgewichten‘ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
    Dieses Zitat wird ihm zumindest zugerechnet. Und wenn man das neue Schwarzbuch der bridlerischen Kassenwarte zur Kenntnis nimmt, wird dieses Zitat in punkto Verschwendung noch klarer.