in Politik

Die Massenproteste in Frankreich gegen die Rentenreform der Regierung Macron halten an. Erst am Mittwoch dieser Woche sind erneut zahlreiche Menschen – laut Gewerkschaft über eine halbe Million – auf die Straße gegangen. Auch ein „hoher Rat“ hoher Verwaltungsbeamter und Politiker, gegründet 1799 von Napoleon Bonaparte, meldete sich angesichts seiner Kontrollpflicht für „gesellschaftsrelevante Gesetzesvorhaben der jeweiligen Regierung zu Wort. Macron sollte mit seiner Regierung die „Reform überprüfen“ und „Gerechtigkeit“ herstellen, hieß es. Wie wird es an diesem Wochenende sein?

Immer mehr Proteste

Die Regierung von Macron hatte die Rentenreform am vergangenen Freitag die Rentenreform beschlossen. Die Folge: Weitere große Proteste, wie wir berichteten.

„Trotz der massiven Streiks in Frankreich seit dem 5. Dezember 2019 hat die Macron-Regierung am Freitag die umstrittene Rentenreform beschlossen. Als Folge gab es in den 15 größten Städten Frankreichs riesige Protestmärsche, die bereits am Donnerstagabend mit riesigen Fackelumzügen begannen und bis Samstag anhielten.

https://twitter.com/BasedPoland/status/1220480211260710913 UND lesen Sie auch hier: xxxx

Für Freitag hatten die Gewerkschaften zu neuen Streiks und Protesten aufgerufen. Der landesweite Streik, einer der größten und längsten seit Jahrzehnten, markierte den 50. Tag seit Beginn der Streiks und ist der siebte landesweite, gewerkschaftsübergreifende Protest. Der Eiffelturm blieb gesperrt, ebenso die Eingänge zu zahlreichen Metrostationen. Zudem wurden auch viele Buslinien bestreikt. Es ist die nächste Eskalationsstufe einer Machtprobe zwischen Regierung und Gewerkschaften.

Laut Innenministerium sollen in ganz Frankreich etwa 250.000 Menschen auf die Straße gegangen sein, davon 31.000 in Paris. Die tatsächliche Zahl der Demonstranten dürfte wesentlich höher gewesen sein. Die Gewerkschaft CGT, eine der Arbeitnehmervertretungen, nannte am Freitag 1,3 Millionen Teilnehmer an den Protesten.

Die Regierung ist der Ansicht, dass das derzeitige Rentensystem für die heutige Berufswelt ungeeignet sei. Das Gesetz sieht vor, ein universelles Rentensystem, das die derzeitigen 42 Systeme ersetzen soll. Die verschiedenen Rentenkassen bringen allerdings zahlreiche Sonderregelungen und Privilegien mit sich, die künftig eben wegfallen sollen.

Ein großes Problem für die Macron-Regierung ist die Finanzierung des Rentensystems. Daher hatte die Regierung vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 anzuheben. Dies Anhebung des Renteneintrittsalters soll aber (vorerst) gestoppt worden sein.

Wir werden hier weiter über die Aufstände berichten….

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Rentenreform auch in Deutschland überfällig. Ich weis leider nicht wer in Frankreich am meisten bluten muss ? Da bei unseren Abgeordneten die meisten aus dem Staatsdienst ( Beamte ) kommen und somit eine Rentenreform immer blockieren werden, wäre diese auch nur mit Aufstand des Volkes zu erreichen.