in Politik

Der französische Nationalfeiertag, der an den Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 und den Fall der Monarchie durch einen Volksaufstand erinnert, jährte sich gestern zum 230. Mal. Mit der Militärparade wollte der französische Präsident und Möchtegern-Napoleon Emmanuel Macron zum Nationalfeiertag die Stärke Frankreichs und Europas demonstrieren. Am Rande der Parade kam es jedoch zu über 150 Festnahmen. Darunter befanden sich auch zwei prominente Vertreter der Gelbwesten-Bewegung, Jerôme Rodrigues und Maxime Nicolle.

Unter den Gästen Macros befand sich auch Angela Merkel, die den französischen Nationalfeiertag als „eine große Geste in Richtung der europäischen Verteidigungspolitik“ bezeichnete. Sie fühle „sich geehrt, dass auch Deutsche an der Parade teilgenommen hätten“, so Merkel. Neben Merkel haben auch andere europäische Staats- und Regierungschefs die zweistündige Militärmachtdemonstration verfolgt. Auch Jean-Claude Juncker und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg waren anwesend. Macron will den Nationalfeiertag der Franzosen anscheinend zum europäischen Nationalfeiertag machen, natürlich unter der Führung Frankreichs.

An der Militärparade nahmen dementsprechend auch Hubschrauber der Bundeswehr teil, ein spanisches Flugzeug sowie ein deutsches Transportflugzeug. Auch andere Abordnungen europäischer Streitkräfte marschierten mit. Auch Drohnen und Roboterautos wurden vorgeführt. Am gestrigen Sonntag wurde somit deutlich, wohin die Reise in der Europäischen Union gehen soll.

Beim Eintreffen Macrons wurde dieser von einer Gruppe der Gelbwesten sowie anderen regierungsfeindlichen Demonstranten ausgebuht. Zwischen der Bereitschaftspolizei und den Demonstranten brach ein Gerangel aus, was zu zahlreichen Festnahmen führte. Die geplante Kundgebung der Gelbwesten für den 14. Juli in Paris war zuvor verboten worden. Trotz des Verbots wollten es sich die Demonstranten nicht entgehen lassen, Macron ihr Missfallen über seine Politik kundzutun. Auch wenn die „Gelbwesten“ mittlerweile bei uns fast schon keine mediale Rolle mehr spielen – wir bleiben hier dran. 

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Kommentar

  1. 1789 hat sich das französische Volk vom Geldadel missbrauchen lassen den Erbadel zu beseitigen. Im Jahr 2017 hat sich das französische Volk wieder missbrauchen lassen um den Geldadel an der Macht zu halten, da der Geldadel aber aus dem Hintergrund heraus handelt, braucht er Marionetten wie die Macrone. Und das alles kann nur passieren, weil das Volk tief im Aberglauben knien muß, weil ihm das Wissen fehlt um in den reinen Glauben aufzusteigen. Reiner Glaube, der Teil der reinen Vernunft ist. Das gilt natürlich auch besonders für das deutsche Volk, also mein eigenes.

    • Wie wahr, wie wahr, leider hat sich der Michel wieder aufs Glatteis führen lassen.
      Aber die Franzosen, haben es im Gegensatz zum Deutschen Piefke, nun endlich gemerkt. Die Deutschen, vor allem westlich der Elbe werden noch Jahre brauchen um zu begreifen, wie sie verarscht wurden und immer noch werden.

      • Sehr geehrter Herr Helmert, wieso beziehen Sie sich auf die Deutschen westlich der Elbe? Ist es nicht im gesamten Restdeutschland (BRiD) so? im Gegenteil, in der DDR noch etwas vertiefter, rennen dort nicht größere Massen der Goldman Sachs gesteuerten AfD hinterher? Das deutsche Volk muß zusammenstehen und mit seinem recht auf Selbstbestimmung endlich handeln. Mwfg OTO

    • Of.Opt.:“…hat sich das französische Volk vom Geldadel missbrauchen lassen…“
      Die selbsternannten „Hirten“ missbrauchen die „Herde“- wann war es je anders in der Menschenwelt der Kriege? Nur dass die Lügen immer heftiger werden. Schon „der Alte“ aus China, Laotse leerte vor ca. 2,5 tausend Jahren: „Kommen Klugheit und Wissen auf, so gibt es die großen Lügen.“ Klingt paradox, ist aber so.