in Politik

Medienberichten zufolge fordern die Grünen in Deutschland jetzt die Abschaffung aller Diesel- und Benzinfahrzeuge. Leider handelt es sich bei dieser Nachricht um keinen Aprilscherz. Geht es nach den Grünen, sollen in rund zehn Jahren keine Benzin- oder Dieselautos mehr neu zugelassen werden.

Fraktionschef Anton Hofreiter schrieb in einem Thesenpapier, dass „seiner Meinung nach ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden sollten. Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor müsse gesetzlich festgelegt werden“, heißt es laut „Süddeutsche Zeitung“ in dem Thesenpapier. Anders seien die Klimaziele nicht zu erreichen oder die Auto-Industrie nicht zum Handeln zu bewegen. Deshalb müsse jetzt ein „klarer Fahrplan für die Verbannung von neuen Diesel- und Benzinautos aus dem Straßenverkehr erstellt werden“, so Hofreiter. Bereits zugelassene Autos sollen weiterfahren dürfen.

Was Hofreiter als „großen Wurf“ bezeichnet, bedeutet die Vernichtung des Wirtschaftsstandortes Deutschland mit der Autoindustrie als einer der wichtigsten Industrien des Landes. Tausende Zulieferer und Arbeitsplätze hängen zudem von der Autoindustrie ab. Das Ziel von sowohl Grünen als auch der Bundesregierung ist es, die Elektromobilität, die nachweislich umweltschädlich und menschenrechtsverachtend ist (Watergate.tv berichtete), umzusetzen, um die gesteckten CO2-Ziele zu erreichen – die wiederum einer anderen Industrie dienen.

Bereits vor der Bundestagswahl 2017 starteten die Grünen einen ähnlichen Vorstoß, als eine mögliche Jamaica-Koalition, bestehend aus Grünen, FDP und Union, an den Verhandlungstischen saß. Diesen zog Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir allerdings im Zuge eines Streits um die Klimapolitik wieder zurück: Die Grünen würden nicht mehr länger darauf bestehen, den Verbrennungsmotor bis 2030 abzuschaffen. Jetzt, wo die Grünen wieder im (unerklärlichen) Aufwind sind, wollen sie auf den politischen Richtungskurs der Bundesregierung aufspringen und fordern nun erneut die Abschaffung von Benzin- und Dieselfahrzeugen.

Laut Bericht der „SZ“ lehnt die SPD den Grünen-Vorstoß ab. Fraktionsvize Sören Bartol sagte, man „brauche kein neues Verbot, da sich klassische Verbrenner bis 2030 ohnehin kaum noch verkaufen würden“. Die Hersteller sollten entscheiden, ob neue Auto-Modelle mit Batterie elektrisch oder mit grünen, synthetischen Kraftstoffen angetrieben werden sollten. Der Verband der Automobilindustrie warnte ebenfalls: Ein politisch erzwungenes Ende würde „die finanzielle Grundlage für Investitionen in neue Technologien entziehen“.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Mit den grünen Idioten zurück in die Steinzeit!
    Diese 20 % sind dann sicher alle Tunnel-Liebhaber. Man könnte auch sagen: Höhlenmenschen!
    ;-)