in Politik

Vor gut einem Jahr wurde an dem 14-jährigen Mädchen Susanna Feldmann ein unfassbar grausames Verbrechen verübt. Im Juni 2018 wurde das Mädchen aus Mainz mehrere Tage als vermisst gemeldet, als ihre Leiche im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim gefunden wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft offenbarten in einer Pressekonferenz Details der Tat, die die schlimmsten Vermutungen über das Verbrechen übertrafen. Das Mädchen wurde von Ali Bashar zuerst vergewaltigt und dann erwürgt.

Zum Zeitpunkt des Auffindens der Mädchenleiche konnte der damals 20-jährige Ali Bashar und seine 8-köpfige Familie nicht mehr aufgefunden werden. Sie waren eine Woche vor Auffinden des toten Mädchens von Düsseldorf aus nach Istanbul ausgereist – völlig ungestört.

Ali Bashar war der Polizei bereits bekannt. Er fiel durch Schlägereien und wegen Beamtenbeleidigung, Pöbelei und Rempelei auf. Zudem lag bereits der Verdacht der Vergewaltigung eines 11-jährigen Mädchens in der Flüchtlingsunterkunft vor. Zudem bedrohte Bashar einen Mann mit einem Messer und raubte diesen aus. Schließlich konnte er von der Polizei aufgegriffen werden. Die Polizei gab jedoch an, „es habe kein Grund für eine Inhaftierung gegeben“.

Bashar war im Zuge der rechtswidrigen Grenzöffnung Bundeskanzlerin Merkels sowie der damaligen Bundesregierung im Oktober 2015 nach Deutschland eingereist. Er stellte einen Asylantrag, der fünf Monate später durch das Bamf abgelehnt wurde. Bashar legte jedoch durch einen Antwalt Widerspruch ein und konnte so mit einer Aufenthaltserlaubnis in Wiesbaden bleiben.

Der in den Irak geflohene Ali Bashar konnte jedoch von kurdischen Sicherheitsbehörden im Nordirak festgenommen werden. Bashar wurde auf Bitten der Bundespolizei festgenommen. Der Iraker wurde von der Bundespolizei selbst nach Deutschland überführt und dann sogleich einem Haftrichter vorgeführt. Gegenüber kurdischen Behörden soll er damals bereits ein Geständnis abgegeben haben.

Nach der Ermordung des 14-jährigen Mädchens Susanna hätte Bashar im Irak die Todesstrafe gedroht. Ein Strafverfolgungsantrag sei deshalb von den Bundesbehörden nicht gestellt worden, sondern ein Auslieferungsantrag. Der Chef der Bundespolizei Romann, der bei der Rückführung nach Deutschland in der Maschine dabei war, dankte dem „außergewöhnlichen Einsatz von Bundespolizei und kurdischen Sicherheitsbehörden. Zudem sei man dies auch der Mutter des toten Kindes schuldig.“

Der Publizist Jürgen Todenhöfer kommentierte das Vorgehen der deutschen Sicherheitsbehörden im Fall Susanna. Auf Facebook adressierte er seinen Kommentar an „Seehofer und Co“ mit der Überschrift: „Warum holt ihr diesen mutmaßlichen Mörder zurück?“ Die Entscheidung, Bashar nach Deutschland zurückzubringen, sei eine krasse Fehlentscheidung: Bashar wäre im Irak schneller und härter bestraft worden, als in Deutschland, was in diesem Fall auch nicht falsch gewesen wäre. In Deutschland bekomme er als 20-Jähriger höchstens 15 Jahre Gefängnis. Im Irak hätte ihm die Todesstrafe gedroht.

Das Landgericht Wiesbaden hat jetzt ein Urteil gesprochen. Ali Bashar hat jedoch nur den Mord gestanden. Die Vergewaltigungsvorwürfe streitet er ab. Bashar wurde zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Das Landgericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ist für den irakischen Migranten damit so gut wie ausgeschlossen.

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Kommentar

  1. gut . . . der Killer erhielt ein richtiges Urteil, denn ein “ Rucksack“ wurde im auch verpasst. Gleichwohl . . . eine teure Sache fuer Deutschland. Ab in den Irak waere besser gewesen, auch wenn man ihn dort moeglicherweise executieren wuerde.