in Lateinamerika

Atlanta/Caracas. Der private US-Sender CNN hat 6.August 2015 mit einer Falschmeldung seines spanischen Programms versucht, in Venezuela Panik zu schüren und Gewalt auszulösen: Er berichtete über angebliche Plünderungen wegen Nahrungsknappheit. Pures Wunschdenken oder mediale Kriegsführung? Im Frühjahr 2014 hatte CNN gezielt die Welle von Sabotage- und Terroraktionen der CIA-finanzierten Rechtsextremen in Venezuela geschürt, im Herbst 2014 dem Land sogar einen Ebola-Outbreak angedichtet.

Die CNN-Lüge brach diesmal schnell zusammen: Keine Plünderungen, keine Unruhen, kein Aufstand, wie ihn die CIA/CNN-Journalisten sich erträumt hatten. Über soziale Medien verbreitete sich die Richtigstellung der US-Lügenkampagne schnell. Drei Tage später musste CNN selbst sogar „Fehler bei der Berichterstattung über Venezuela“ einräumen, um nicht völlig das Gesicht zu verlieren. Am vergangenen Donnerstag hatte CNN in seiner spanischen Ausgabe im Programm “Encuentro” über Plünderungen und Polizeieinsätze in der Stadt Maracay berichtet. In einem Kommuniqué hieß es drei Tage später, man habe “einen falschen Text” auf dem Bildschirm verbreitet, während die Mitarbeiterin Osmary Hernández über Versorgungsmängel in Maracay und Valencia berichtet habe. Der Sender gestehe aufgrund “seiner Verpflichtung zur Integrität und Wahrheit” seine Fehler ein, so der seinerseits verlogene Text weiter.

Die Regierung Maduro protestierte auch diesmal gegen die CNN-Berichterstattung, ohne dass CNN oder sonst ein westlicher Sender diesen Protest oder die Enthüllung des Propaganda-Skandals oder die kleinlaute Entschuldigung der ertappten und an den Pranger gestellten CNN-Übeltäter weitergemeldet hätten. Zu deutlich war wohl, dass die Falschmeldung Teil einer US-Kampagne war, die sich audiovisueller Mittel bediene, um Gewalt zu schüren. Obama nutzt die gigantischen Medienkapazitäten des Westblocks in Lateinamerika genauso rücksichtslos wie in Europa bei Lügenkampagnen zum Ukrainekrieg.

Wirksam wurde die CNN-Propaganda vor allem bei der Berichterstattung während der gewalttätigen „Proteste“ Anfang des Jahres 2014, wo über Kolumbien eingesickerte bzw. finanzierte Terroristen einen Putsch versuchten. CNN hatte viele Stunden seiner Sendezeit eingesetzt, um von Venezuela das Bild eines brennenden Landes zu zeichnen, das kurz vor dem Zusammenbruch stehe und unregierbar sei. Im September 2014 hatte CNN sich dann “geirrt”, als der Sender mit gefälschten Fotos über angeblich durch den Ebola-Virus verursachte Todesfälle in einer Klinik in Maracay im Bundesstat Aragua berichtete. Damit hatte er versucht, Panik in der Bevölkerung zu verbreiten. Dies komme mittlerweile einem psychologische Krieg gleich, so das Informationsministerium. Viele Menschen in Lateinamerika und weltweit durchschauen jedoch inzwischen diese Medienmethoden und reagieren schnell.

Quelle: “Ejército” antiimperialista desmonta campaña de CNN contra Venezuela

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Kommentar

15 Kommentare

  1. Das ist wirklich ein Schwachsinn aber was will man von einem unfähigen Sesel- Furzer anderes erwarten .
    Ich bin davon überzeugt das dieser Schreiberling noch nie in Venezuela war und wahrscheinlich weis dieser nicht mal wo Venezuela liegt.Also das nächste mal wenn du wieder über Venezuela was schreiben oder berichten solltest überlege und erkundige dich hier direkt im Lande bevor du nochmal so einen hirnlosen Mist und Schund von dir gibst . Hasta luego

  2. Kann Elvis Togo nur 100 prozentig Recht geben. Wohne auch hier in Venezuela, und sehe das mit eigenen Augen. Alles was die CNN vorher geschrieben hat, bis auf die Ebola war 100 % richtig. Über die Ebola weis ich nicht Bescheid. Und es wird jeden Tag schlimmer. Gestern war ich von 1 Uhr in der Früh bis 14,30 Uhr in 2 Warteschlangen vor Supermärkte, gab nur 4 Rollen Toilettenpapier, und 2 Kilo Maismehl pro Kopf. Und einkaufen darf man nur 2 mal die Woche………… Saludos de Venezuela

  3. Der Bericht sagt nichts über Warteschlangen im Supermarkt.
    Es ging um Plünderungen und das Eingeständnis von CNN ‚einen falschen Text‘ verbreitet zu haben.
    Ebenso um eine weitere gravierende Richigstellung, welche Seitens CNN gemacht wurde.
    Das Unterstellen von Absicht ist natürlich mutmaßung, die jedoch nicht gänzlich unberechtigt scheint.
    Ich wohne nicht in Venezuela. Folglich habe ich jetzt einen Bericht, der seriös wirkt und ein paar Kommentare die sich auf was’n Schwachsinn, oder ausser Ebola stimmt alles beschränken – Wobei CNN die Grundlage zum Artikel bereits als ‚einen falschen Text‘ bestätigt hat -> substanzlose Kommentare, die mir nicht weiterhelfen.
    Jetzt steh ich hier, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.

  4. „Verpflichtung zur Integrität und Wahrheit“
    also im moment würde es passen ein Furzgeräusch abzuspielen um die ernsthaftigkeit dieser aussage zu unterstreichen.

    Etwas Vulgär, aber durchaus passend

  5. Elvis Tongo kann und muß ich 1000% Recht geben der oben abgegebene Bericht entspricht nicht der Wahrheit. Fliegt doch einfach mal nach Venezuela und dann könnt ihr euch mal von der Realität persönlich überzeugen.

    • Leute! Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, doch ich kann nicht ‚einfach mal‘ nach Venezuela fliegen.
      Selbst wenn, würden mir die vorgefundenen Verhältnisse nichts über deren Enstehung verraten.
      ‚Genug Infos‘ auf spanisch bringen einem deutschsprachigen Publikum gar nichts.
      Ein einziger Link in den letzten drei Kommentaren führt zu einem deutschsprachigen Artikel (ich versteh die a. nicht – Bildungslücke – ich weiss) und dieser spricht von einem ‚Regime‘ Venezuelas. Aus der Wiki entnehme ich aber, das der demokratisch gewählte Präsident des Landes vor seinem Ableben den aktuellen als Nachfolger bis zur nächsten Wahl eingesetzt hat.
      Allein das ,verwendete Wort ‚Regime‘, lässt auf Einflussnahme schließen – warum nicht einfach…

      • …Regierung ?
        Es ist natürlich planrisch fatal einen Preis von 60$ pro Barrel Öl zu verlangen, wenn man 160$ bräuchte. Zudem man dann nur einenb Preis von 44$ erzielt.
        Doch da das Problem bereits in einem der verlinkten Artikel erkannt wurde -> Warum kann man das nicht ändern ?
        Ist jetzt die soz. Planwirtschaft nicht bereit den miesen Plan zu ändern, oder hat das andere Gründe.
        Irgendwie kann ich mir schlecht vorstellen das eine Regierung die dermaßen unter Druck steht (gerade auch von außen) ein solches Problem nicht unverzüglich behebt (da Ursache ja bekannt).
        Mir kommt’s vor als sei was faul an der Sache (kann nicht sagen was – aber’s riecht seltsam).