in Politik

Der Vorsitzende der Sozialdemokraten in Moldawien bestätigte in einem Interview, dass US-Militärs in Moldawien eingetroffen seien, um Moldawien auf einen Krieg vorzubereiten und die Neutralität zu nehmen. Die Militärberater sollen auf vielen  Truppenübungsplätzen der Republik Moldawien eine Vorbereitung moldawischer Offiziere und Soldaten auf reale kriegerische Handlungen durchführt haben

Moldawischer Krisenstaat

Laut Wikipedia ist „Moldawien (offiziell auf Rumänisch Republica Moldova, deutsch Republik Moldau, vereinzelt auch Moldova) ein Binnenstaat in Südosteuropa. Er grenzt im Westen an Rumänien. Im Norden, Osten und Süden wird die Republik Moldau vollständig von der Ukraine umschlossen, so dass kein direkter Zugang zum rund 50 bis 100 Kilometer entfernten Schwarzen Meer besteht.

Historisch gehörte das Territorium seit der Gründung des Fürstentums Moldau zu diesem Staat und nach der Annexion des Gebiets durch Zar Alexander I. 1812 zum Russischen Kaiserreich. Als eigenständiger Staat existiert die Republik Moldau erst seit 1991, als die Moldauische Sowjetrepublik sich während der Auflösung der Sowjetunion für unabhängig erklärte. Die politische Entwicklung des Landes wird seit dieser Zeit durch den Transnistrien-Konflikt wesentlich behindert.“

Das krisengeschüttelte Land hat laut DWN im vergangenen Monat ein Abkommen über Freihandel und politische Assoziation mit der EU beschlossen. Dabei gab es 59 Fürstimmen und vier Gegenstimme, berichtet der EUObserver. Die 38 Abgeordneten der oppositionellen Kommunistischen Partei verließen während der Abstimmung aus Protest den Saal.

Das Assoziierungsabkommen tritt am 1. Oktober in Kraft, kurz vor den Wahlen im November. Wenn die Kommunisten die Wahlen gewinnen, könnten sie das Abkommen rückgängig machen. Doch in Umfragen liegen sie derzeit bei nur 30 Prozent.

Die Unterstützung für die EU-freundliche Koalition wächst, auch weil die EU die Visa-Beschränkungen dieses Jahr erleichtert hat. Präsident Nicolae Timofti sagte:

„Wir sind entschlossen, uns weiter in Richtung Europa zu bewegen“

Auf die Annäherung der EU an die russische Förderation gab es symbolische Sanktionen aus Russland. Die Importe von Fleisch wurden beispielsweise mit Strafzöllen belegt.

US-Militärs bereiten auf Krieg vor

Laut dem Vorstand der sozialdemokratischen Partei Moldawiens Victor Schilin, sollen sich US-Militärberater in Moldawien eingefunden haben um die nationalen Streitkräfte auf Kriegseinsätze vorzubereiten. der US-Senat hätte zuvor Moldawien einseitig als Bündnispartner erklärt.

„Ja, ich bestätige die Information darüber, dass in diesen Tagen in Moldawien ein Spezial-Kontigent von Offizieren der Vereinigten Staaten von Amerika eingetroffen ist, welches auf allen Militärgeländen, Truppenübungsplätzen der Republik Moldawien, eine Vorbereitung unserer Offiziere und Soldaten auf reale kriegerische Handlungen durchführt. Auf dem Truppenübungsplatz Bulbokah, dem Truppenübungsplatz in der Stadt Bielcy sind heute Schüsse und Explosionen von Granatwerfern und Kanonen zu hören.“

heißt es bei einem unbestätigtem Interview.  Des weiteren führt der Politiker aus:

„Unsere Soldaten werden darauf vorbereitet, reale Ziele zu vernichten, in einem realen Krieg. so kann man davon sprechen, dass es sich um einen Übergang handelt zur aktiven Phase der Vorbereitung unserer Streitkräfte auf die Teilnahme an Kriegseinsätzen. Wenn wir die Situation in der Region berücksichtigen, und bedenken, dass der Präsident der Ukraine gestern die Mobilisierung ausgerufen hat, und die Erklärung der USA, dass Russland eine Gefahr dartellt, für die nationalen Interessen der USA und für die Region, dann kann man nur von einem Einsatz unserer Offiziere und Soldaten gegen die Russische Föderation sprechen. Das heißt Krieg, an der Seite der USA gegen die Russische Föderation.“

In Moldawien scheint sich jedoch Widerstand zu bilden. Die Sozialdemokraten sowie die Kommunisten forderten eine Erklärung der Regierung, dass Moldawien ein neutraler Staat sei. Russland regierte bis jetzt nicht.

Quellen
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/04/wegen-eu-annaeherung-russland-verhaengt-sanktionen-gegen-moldawien/
http://de.wikipedia.org/wiki/Moldawien

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Kommentar

  1. Moldawien hat mit der Mündung des Dnistr doch eine Verbindung zum Schwarzen Meer. Östlich dieses Flusses – im abtrünnigen Transnistrien – dominitert die auf Russland fixierte Bevölkerung von etwa einer halbn Million Menschen. Der Hauptteil des Landes, der wild entschlossen ist,vom Reichtum der USA und Europas zu proftieren, zählt rd.3,5 Millionen Menschen. Alle sind so entsetzlich arm wie sonst kaum jemand in Europa!

    Seit dem Zerfall der SU graben sich die USA überall im Osten ein, selbst in diesem unbedeutendsten aller Länder. Ihre Parole hieß früher, den Kommunismus einzudämmen. Heute geht es nur noch um die eigene globale Macht, die auf keinem Teil des Globus mehr in Frage gestellt werden soll.

  2. Na ja, der Gegner, die Armee der Russischen Föderation, ist ja nicht weit enfternt in Transnistrien anzutreffen. Offenbar will die NATO sicherstellen, dass innerhalb der neu durch Hinterlist und Subversion „gewonnenen“ Osterweiterung keine feindlichen, sprich russische Enklaven zurückbleiben. Ob und für wann konkret eine Provokation Moskaus geplant ist weiss wohl ausser ein paar Leute im Pentagon niemand. Und wie der Kreml darauf reagieren wird, dafür fehlt mir die Fantasie. Nur soviel: ich wäre nicht überrascht wenn eine russische „tschernaja-voda“ (Blackwater) Spezialeinheit die 14. Armee in Transnistrien ablöste. Putin hat ja die Einrichtung einer solchen Sicherheitsfirma analog zum amerikanisch/britischen Vorbild bereits…