in Politik

Die „Grünen“ sind vor kurzem durch die Diskussion um deren Flüge rund um die Welt aufgefallen. Eine bayrische Aktivistin verwies dennoch darauf, dass sie an anderer Stelle spendet und auf diese Weise ihr Klimakonto ausgleicht. Eine bizarre Rechnung sicherlich. Wie teuer jedoch die neue Kliimapolitik sein wird, zeigt sich durch einen fast unbekannten Entschluss des EU-Parlaments…

Kommunen müssen „emissionsarme“ Busse kaufen…

Das EU-Parlament wird bald neu gewählt. Kurz vor seiner „Abwahl“ jedoch hat das Parlament noch einmal zugelangt. Die Gemeinden müssen bis zum Jahr 2025 „emissionsarme“ Busse kaufen. 45 % der neu beschafften Busse müssen danach „sauber und energieeffizient“ sein. Um es kurz zu machen: Es geht um E-Busse.

Dass die Batterie-Produktion selbst Emissionen erzeugt, fällt nicht ins Gewicht. Fast vermuten Kritiker schon eine Art von Geschäftsmodell darin: Denn es gibt zahlreiche Unternehmen, die von solchen „Programmen“ profitieren. Bis hin zu den ansonsten so verhassten Chinesen, die mit dem Unternehmen „BYD“ solche Antriebe erzeugen – und auch hier profitieren dürften.

Die EU jedenfalls hat den Weg geebnet, dass Gemeinden die teureren Busse erwerben müssen (die mit hoher Sicherheit insgesamt nicht weniger Emissionen erzeugen – durch die oben genannte Produktion).

Nationales Recht spielt hier keine Rolle. In Baden-Württemberg etwa wird bald die Wahl zu den örtlichen Gemeinderäten stattfinden. Und für die Kreistage. Die dürfen dann deren Einfluss auf die öffentlichen Verkehrsgesellschaften allenfalls geltend machen. Die E-Busse werden kommen.

Das wiederum heißt dann für Sie: Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs wird teurer und teurer. Die E-Busse müssen finanziert werden. Das sehen auch die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen für die Verkehrsbetriebe letztlich so vor.

Auch dies zeigt: Es geht nicht um den Klimaschutz. Denn wer wird erheblich mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr investieren? Das grüne Klientel nicht. Das wohnt typischerweise nicht auf dem Land. Und dort wird Auto gefahren.

Diese kleine, unbemerkte Nachricht aus der EU zeigt, welchen Interessen der Klimaschutz tatsächlich folgt.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Na die sind witzig.
    Mein alter Benz nimmt sich auf Kurzstrecke an die 15 Liter Super-Benzin pro 100 km. Ich wohne auf dem Land und habe etwa 17 km einfache Strecke bis in die Innenstadt. Trotz des hohen Bezinverbrauchs bin ich mit dem PKW verbrauchstechnisch immer noch günstiger unterwegs als mit der S-Bahn. Da kostet die Fahrt hin- und zurück nä(h)mlich stolze 8 €. Die Regiokarte (55 € ?) rechnet sich für mich nicht.
    Wie wollen diese Nasen dann jene davon überzegen auf den öffentl. Nahverkehr umzusteigen, deren PKW nur die Hälfte oder gar ein Drittel an Benzin verbraucht?
    Das macht aber wieder überdeutlich, dass „Verkehrsexperten“ wie der Heiner Monheim neben der Kappe herlaufen.

    • Alles Lüge und Manipulation!!!(von den Eliten)

      Es gibt effektive Alternativen: mit Tesla-Energie fahren oder
      mit Wasserstoff

      Beides völlig umweltschonend!!!!!

      Aber, das wollen die Elten nicht, denn das bringt keinen Gewinn
      Und was die Elektro-Autos anbelangt – das ist die größte Umweltverschmutzung. Man muss sich mal informieren, w i e Lithium gewonnen wird!!!!!!

    • Zitat Claus:
      „Wie wollen diese Nasen dann jene davon überzegen auf den öffentl. Nahverkehr umzusteigen, deren PKW nur die Hälfte oder gar ein Drittel an Benzin verbraucht?“

      Gar nicht. Gestern habe ich auf dem Weg zur Innenstatd alle Autos überholt, mit dem Fahrrad. Nein, kein E-Bike. Seien Sie froh das es die Busse noch gibt, die Selbstbeteiligung (nach dem Prinzip der Grundsteuer) bei
      Strassenreparaturen sinkt dadurch. Immer schön Schaffen und Sch… abgeben, gelle. P.s. Auch ungültiges wird als Beteiligung gewertet.

      • Ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.
        Es sind bei mir nicht 17, sondern 20 km (gerade mittels maps.google berechnet). Die Staugefahr ergibt sich je nach Tageszeit über die letzten 2 km. Der Rest ist Bundes/Land-Straße. Da wünsche ich beim „mit dem Fahrrad alle Autos überholen“ viel Spaß ,-)

  2. Man merkt schon die Landschaftsliebe.
    Zurück zum Thema, es wäre doch mal angebracht die Antriebe der E-Busse vorher hier herzustellen, anstelle sie aus China importieren zu müssen.