in Politik

Im Dezember hat die Merkel-Regierung ein 50-Millionen-Euro Paket zum „Klimaschutz“ beschlossen. Auch die EU-Kommission will Millionen für den „Green New Deal“ einsetzen – Millionen, die die europäischen und deutschen Steuerzahler für etwas bezahlen dürfen, das nicht existiert: der menschengemachte Klimawandel. Der „Klimaschutz“ dürfte vielmehr das größte und lukrativste Geschäftsmodell sein, das sich die Merkel-Regierung und die EU-Kommission ausgedacht haben.

Die Klimaschutzpläne der Merkel-Regierung haben aber nicht nur den Effekt, dass die Bürger mehr Steuern zahlen dürfen. Der Stromverbrauch wird bis 2030 wohl auch um ein Viertel steigen. Das berechnete jetzt das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln (EWI). Demnach wird der Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2030 um 26 Prozent steigen. Die sogenannten erneuerbaren Energien sollen dabei nur etwa 46 Prozent der Nachfrage decken.

Klimaschutz oder Klimatod?

Der Stromverbrauch wird unter anderem durch die Elektromobilität oder den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen getrieben. Aber auch die Industrie wird für eine „klimafreundliche“ Produktion mehr Strom benötigen. Die EWI-Berechnungen stehen im Gegensatz zu den Vorhersagen/Behauptungen der Merkel-Regierung. Diese behauptet, der Stromverbrauch verringere sich bis 2030 um 4,5 Prozent.

Unter dem Motto „Atomstromverbot Klimatod“ demonstrierten Atomkraft-Befürworter am 29.12.2019 vor dem am 31.12.2019 abgeschalteten Kernkraftwerk Philippsburg für den Erhalt der verbliebenen AKWs in Deutschland. Aufgerufen hatte der Verein „Nuklearia“, der Atomkraft als Lösung für die Klimakrise sieht. Drei weitere AKW-Blöcke werden Ende 2021 und die letzten drei AKW-Blöcke in Deutschland Ende 2022 abgeschaltet. Schon jetzt muss Deutschland Atomstrom aus dem Ausland kaufen, damit es nicht zu flächendeckenden Stromausfällen kommt.

Während Länder wie China, Russland, die USA oder bald auch Frankreich auf saubere, unerschöpfliche und ungefährliche Energie aus Kernfusionsreaktoren setzen, will Berlin seine verkorkste Energiewende mit allen Mitteln und vor allem auf Kosten der deutschen Bürger durchsetzen. Wieviel Strom für den Klimaschutz verbraucht wird, ist dabei vollkommen egal, Hauptsache das Label „Klimaschutz“ steht auf der Politik. Die Berechnungen des EWI beweisen ebenfalls, dass es der Merkel-Regierung und der EU-Kommission nicht um Klimaschutz geht, sondern um Geld, Macht und Ausbeutung. Mehr Informationen zu den Hintergründen finden Sie hier. 

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Kommentar

  1. Ich bin schon lange genug auf der Welt um zu sehen das unser Staat für die Zusatzkosten Umwelt nicht einen Baum gepflanzt sondern nur eingesteckt hat. Nur ein neuer Titel um die Bürger noch weiter zu belasten. Ungarn z.B. hat 10.000 neue Bäume pflanzen lassen ohne jedoch die Bürger zu belasten. Soviel mal vom Lieblingsfeind der Merkel.

  2. Unsere Politiker und die Industrie haben unsere Umwelt zerstört. Nun haben diese Typen dank Greta eine neue Einnahmequelle für sich entdeckt und dem Normalbürger diese Luftholsteuer aufgedrückt. Die Verursacher werden also wieder einmal verschont und dürfen sich über diese zusätzliche Einnahmequelle freuen.

  3. Preisexplosion

    Die im Artikel genannte Kernfusion steckt leider immer noch in den Kinderschuhen und ist weit davon entfernt, in absehbarer Zukunft einen nennenswerten Beitrag zur Energieversorgung zu leisten.

    Zum Thema Stromverteuerung gibt es allerdings noch einen anderen Aspekt, der einen rasante Preiskurve nach oben sehr wahrscheinlich macht: Wie will der Staat bei seiner angestrebten kompletten Elektrifizierung der Kfz, den damit verbundenen Ausfall der Mineralölsteuer kompensieren? Zu dieser Mineralölsteuer gesellt sich noch die Ökosteuer, die einen ganz handfesten Stand hat, da sie zur Finanzierung der Rente beiträgt, die durch die anstehende Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge allein schon immer wackliger wird.

    Beide Steuern also, Mineralölsteuer und Ökosteuer, müssen daher in die Strompreise einfließen, will der Staat nicht Pleite gehen.

    Gerade die Ökosteuer ließe sich als lehrreiches Beispiel für eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit einer Besteuerung anführen. Seit ihrer Einführung hat sie nämlich keinerlei Auswirkung auf die Fahrgewohnheiten gebracht, womit klar sein dürfte, dass auch die jetzt anstehende Energieverteuerung über einen sog. „CO2-Preis“ zu nichts weiterem führen kann, als den Leuten erneut für einen faulen, grünen Ablass-Handel noch tiefer in die Taschen zu greifen.

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  • Blackout – Bundesregierung wappnet sich heimlich für Stromausfälle – Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung 12. Januar 2020

    […] Klimaschutz treibt Stromverbrauch nach oben […]

  • Blackout – Bundesregierung wappnet sich heimlich für Stromausfälle – website-marketing24dotcom 12. Januar 2020

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  • Klimaschutz treibt Stromverbrauch nach oben – Die Welt 12. Januar 2020

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