in Politik

Der Brite Trevor Jackson, ehemaliger Offizier der Royal Navy, hat eine Brennstoffzelle für Autos entwickelt, mit der man eine Reichweite von 2.400 km erreichen kann. Für nur 4.000 € gibt es ein entsprechendes Umbau-Set für Benziner und Diesel. Dieser Batterietyp kann im Gegensatz zu herkömmlichen E-Auto-Batterien auch Busse, Lastwagen und sogar Flugzeuge antreiben. Außerdem ist die Herstellung wesentlich günstiger und im Gegensatz zu herkömmlichen E-Auto-Batterien ist das Recycling der Brennstoffzelle vollkommen problemlos.

Der Ingenieur Trevor Jackson hat einen Vertrag unterzeichnet, sodass er mit der serienmäßigen Herstellung der Brennstoffzellen beginnen kann. Austin Electric hat sich die Rechte an der Herstellung der Brennstoffzelle gesichert. Der Geschäftsführer von Austin Electric bezeichnet die neue Technologie als „Game Changer“, die alles verändern wird. „Die Technologie könnte die nächste industrielle Revolution auslösen.“ Die Vorteile gegenüber herkömmlichen E-Auto-Batterien seien enorm.

Bislang findet die Erfindung des Ingenieurs kaum Beachtung in den Medien, da die Automobilhersteller mit großen Widerstand gegen das geplante Projekt von Austin reagieren. Austin mit seiner neuen Brennstoffzellen-Technologie gilt als Konkurrent und Skeptiker in der Autoindustrie behaupten, die Technologie von Trevor Jackson gelte nicht als erwiesen und die Vorteile würden übertrieben. Eine unabhängige Bewertung der britischen Regierungsbehörde UK Trade and Investment aus dem Jahr 2017 ergab jedoch, dass es sich um eine „sehr aktive Batterie“ handele, die auf einer etablierten Technologie basiere und viel mehr Energie produziere, als die Batterien herkömmlicher Elektrofahrzeuge.

Jackson arbeitete zuvor für Rolls-Royce und half bei der Konstruktion von Kernreaktoren. Anschließend übernahm er einen Auftrag bei der Royal Navy, wo er als Leutnant auf U-Booten tätig war und deren Reaktoren verwaltete und wartete. Bevor er 1999 seine eigene Firma gründete, arbeitete Jackson für BAE Systems, wo er nach alternativen, umweltfreundlichen Antriebstechnologien für Fahrzeuge forschte. 2001 begann er eine Technologie weiterzuentwickeln, die bereits in den 1960er Jahren entwickelt worden war: Die sogenannte Aluminium-Luft-Brennstoffzelle.

Kosten sind überschaubar…

Durch das Eintauchen von Aluminium in eine chemische Lösung wird eine Reaktion zwischen dem Metall und Luft ausgelöst. Dadurch wird Elektrizität ausgelöst. Jackson entwickelte eine Elektrolyt-Lösung, die weder giftig noch ätzend ist. Technisch gesehen handelt es sich um eine Brennstoffzelle und nicht um eine Batterie. Sie ist leicht und leistungsstark und könnten den CO2-armen Verkehr revolutionieren, da sie wesentlich mehr Energie liefert als herkömmliche E-Batterien, recycelbar ist und nicht auf giftige Substanzen wie Lithium und Kobalt (Abbau der Metalle verursacht gigantische Umweltverschmutzung, Trinkwasserknappheit, Verwüstung und Kinderarbeit) angewiesen ist.

Herkömmliche Lithium-Batterien können leicht Feuer fangen und sind dann kaum löschbar. Das Recycling für die Rückgewinnung von Lithium und Kobalt aus den Batterien ist bislang sehr aufwändig und deshalb sehr teuer. Aluminium hingegen ist das am häufigsten auftretende Metall auf der Erde. Viele Fabriken, die es aus Erz oder recyceltem Müll raffinieren, werden mit grüner, erneuerbarer Energie betrieben, beispielsweise aus Staudämmen aus Wasserkraft.

Die Kosten für den Umbau eines Diesels oder Benziners sollen etwa 4.000 Euro betragen. Die Aluminium-Luft-Brennstoffzellen nehmen nur sehr wenig Platz ein. Die Brennstoffzellen können laut Jackson sogar in Flugzeugen für Kurzstreckenflüge eingesetzt werden. Wenn die Brennstoffzelle erschöpft ist, kann sie vom Autofahrer leicht gegen eine neue ausgetauscht werden. Anstelle eines riesigen Netzes von Ladestationen, an denen herkömmliche E-Autos stundenlang aufgeladen werden müssen, sind lediglich Geschäfte (z. B. Tankstellen) erforderlich, in denen leere Zellen gegen geladene ausgetauscht werden können. Das Auswechseln einer Brennstoffzelle soll 90 Sekunden dauern.

Quelle: https://www.dailymail.co.uk/news/article-7592485/Father-eight-invents-electric-car-battery-drivers-1-500-miles-without-charging-it.html

Hier finden Sie mehr zum Thema „Freie Energie“ – weithin Verschwiegenes…

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Hinterlasse eine Antwort für Klaus Antwort Abbrechen

Dein Kommentar

Kommentar

  1. Zum Glück sind die Engländer jetzt raus aus der EU, aber trotzdem wird diese günstige Methode für einen Antrieb bei Großkonzernen auf heftigsten Widerstand stoßen. Wäre ja noch schöner, seinen Kunden einen preisgünstigen und unkomplizierten Energielieferanten – und damit Antrieb – einfach so anbieten zu können. Dazu noch umweltfreundlich und klimaschützend. Wo bleiben da die Konzerne?

    • Einiges verstehe ich nicht. Wieso braucht man für einen „Verbrenner, wie Diesel und Benziner“ eine Brennstoffzelle, die genügend Strom für den Elektroantrieb eines E-Autos liefert? Der Antrieb der oben genannten Fahrzeuge wird doch mit Diesel- und oder Benzin bewerkstelligt! Wieso einen Umbausatz für 4000,– €? Sollen dafür die Motoren entfernt werden und Elektromotoren eingebaut werden? Ist doch entweder hirnrissig oder falsch ausgedrückt. Für eine Antwort per e-mail wäre ich sehr dankbar.

  2. Wird bestimmt nicht nach Deutschland kommen. Da wehren sich Politik und Wirtschaft mit aller Macht. Für die gibt es nur die umweltschädlichen E-Autos. Damit kann man ordentlich Kohle machen.

Webmentions

  • Ingenieur entwickelt Brennstoffzelle mit 2.400 km Reichweite – Die Welt 1. März 2020

    […] Source link […]