in Politik

Am 29. September finden in Österreich die Nationalratswahlen statt. Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren. Am vergangenen Donnerstag hat es nun einen mutmaßlichen Hackerangriff auf die ÖVP-Zentrale gegeben – dies zumindest behauptet ÖVP-Chef und Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Am Freitag sei bereits das Bundeskriminalamt eingeschaltet worden, so Medienberichte.

Der Angriff soll fünf Wochen gedauert haben. Die bislang unbekannten Hacker sollen fünf Wochen Zugang zu allen internen Daten gehabt haben. Medien sprechen bereits von Russland als möglichem Drahtzieher. In österreichischen Medien sind derweil Daten über Wahlkampkostenabrechnungen und Parteispendenlisten aufgetaucht. Der österreichische „Falter“ hatte berichtet. Laut Aussagen von Kurz sollen die veröffentlichten Daten allerdings „verfälscht“ worden sein. Was hat Kurz zu verbergen?

Die ÖVP will nun eine Reihe von Dokumenten offenlegen, die belegen sollen, dass die erhobenen Vorwürfe falsch sind und die Berichte über Wahlkampfkosten und Parteispenden „manipuliert“ worden sein sollen. Dazu hat die ÖVP ein zehnseitiges Papier an die österreichische Presseagentur APA geschickt. Die Wochenzeitung „Falter“ hatte der ÖVP vorgeworfen, eine „doppelte Buchhaltung“ zu führen, um die Wahlkampfobergrenze von 7 Millionen Euro und die tatsächlichen Wahlkampfausgaben zu verschleiern.

Die Zeitung verteidigte die Richtigkeit ihrer Berichterstattung und fügte hinzu, dass „beinahe alles, was Sebastian Kurz gesagt habe, unwahr, falsch oder zumindest nicht ganz richtig sei“. Die ÖVP vermutet nun, dass die dem Falter vorliegenden Dokumente von dem Hackerangriff stammen, bei dem bis zu 1.300 Gigabyte an Daten aus den Computersystemen der Partei abgezogen worden sein sollen.

Erst Mitte Juli wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter von Sebastian Kurz Datenträger aus dem Kanzleramt schreddern ließ. Watergate.tv berichtete. Offenbar wollen Sebastian Kurz und die ÖVP vor dem Wahlkampf so einige Informationen verschwinden lassen. Die ÖVP hat am Wochenende indes eine Klage gegen den „Falter“ angekündigt. Die Zeitung habe falsche, unvollständige oder gefälschte Dokumente erhalten, so die Kritik.

Interimskanzlerin Brigitte Bierlein hat bereits den Nationalen Sicherheitsrat auf den Plan gerufen. Die Regierung habe dem „Frühwarnsystem der EU“ per Brief mitgeteilt, dass „nicht ausgeschlossen“ sei, dass ein staatlicher Akteur“ versucht habe, die „Wahl zu manipulieren“. Es dürfte nicht verwundern, wenn „herauskommt“, dass „offiziell“ die FPÖ hinter dem Hacker-Angriff steckt und gemeinsame Sache mit Russland gemacht hat… Bleiben Sie mit dabei….

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Es ist doch das selbe Strickmuster wie bei der Clinton.
    Nur zeitlich früher – und leider wohl erfolgreicher.
    Und wohl auch die selben Drahtzieher …

  2. Ach die Armen.
    War das verbotene Filmen auf Ibiza doch noch ganz normal, JETZT hat es sie mit verbotenen Hacks erwischt. DAS ist plötzlich ganz böse.