in Gesellschaft

Die Grünen haben ihre Ankündigung wahr gemacht. Sie haben jetzt auf dem Landesparteitag ein Böllerverbot für Silvesterknaller beschlossen. Die Böller, so die Meinung der Grünen, würden Lärm verursachen, Verletzungen begünstigen und die „Feinstaubbelastung“ erhöhen. Auch Tiere seien gefährdet.

Öffentliche Hand soll „feuern“

Statt der privaten Böllerei möchten die Grünen wie angekündigt die öffentlichen Feuerwerke anbieten. Der Spaß am Feuerwerk soll den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt nicht genommen werden. Es solle also durchaus „mehr öffentlich professionelle Feuerwerke“ in Berlin gegeben. Auch die „Deutsche Umwelthilfe“ hatte bereits ein Böllerverbot gefordert. Darüber hatten wir an anderer Stelle am 8. Januar berichtet…

“ Die Böllerzeit in Deutschland ist mit der Silvesternacht zunächst vorbei. Dennoch hat sich jetzt erneut die „Deutsche Umwelthilfe“ zu Wort gemeldet. Sie möchte in den Großstädten aus Umweltgründen ein „Böllerverbot“ durchsetzen. Basis des Verbotsgesuches ist die sogenannte „Feinstaubbelastung“. Der Verein kündigte nun erneut an, dass der politische Druck erhöht werde.

Klage nur die letzte Möglichkeit

Der gemeinnützige Verein, der sich exakt dieses Umstandes wegen politischer Kritik ausgesetzt sieht, möchte „alle Möglichkeiten einer Klage prüfen“. Das jedoch, so der Bundesgeschäftsführer, wäre lediglich das „letzte Mittel der Auseinandersetzung“. Lieber wolle der Verein sich außergerichtlich mit den betreffenden Kommunen „einigen“. Kritiker sind der Auffassung, dass schon dieser Hinweis zeigt, in welche Richtung die Auseinandersetzung geht. „Einigung“ ist entweder ein Verbot der individuellen Knallerei oder am Ende wiederum ein Gerichtsverfahren.

Die Feinstaubbelastung, so die Gründe für Umweltschützer, sei bei der Silvesterknallerei zu hoch. Viele Kommunen haben die private Knallerei bislang ohnehin schon verboten. Dennoch ist die Forderung der „Umwelthilfe“ noch einmal eine neue Stufe der Auseinandersetzung: Kommunen untersagen die Böllerei oft schlicht mit dem Hinweis auf die Risiken, die dadurch entstehen.

Hier möchte die Umwelthilfe aber in den Städten ganze „Verbotszonen“ in den Städten selbst errichten. Vielmehr solle es zentrale und „professionell gestaltete Feuerwerke außerhalb“ der Zonen geben, die mit Feinstaub belastet sind. Dis würde „am besten am Stadtrand“ funktionieren, so die Empfehlung. Die Profis würden auf weniger belastendes Material zurückgreifen.

Die Forderungen der „Umwelthilfe“ sind in den Augen von Kritikern maßlos. Die „Umwelthilfe“ setzt sich bereits für zahlreiche Dieselfahrverbote in den Innenstädten ein. Die Forderungen gehen sogar über die bislang schon ausgesprochenen Fahrverbote hinaus.

Die Verbotskultur in Deutschland sei, so lautet die Kritik, im internationalen Maßstab schlicht nicht hilfreich. Zudem sind auch die Messverfahren schon beim Dieselfahrverbot oft umstritten.“

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Manchmal kommt man doch echt vor Lachen nicht in den Schlaf …
    Völlig unbeeindruckt von den grünen Verbotsfantasien werde ich auch zum kommenden Jahreswechsel wieder mit Böllern und Raketen das neue Jahr begrüßen. Vor allem viele grüne Knallfrösche werde ich wieder platzen lassen.
    ;-)

  2. Die grünen Diktatoren. Ausser verbieten können die nix. Probleme mal an der Wurzel anpacken,dazu sind die überhaupt nicht in der Lage .Für mich das aller dümmste was im BT rumsitzt.