in Politik

Gute Nachrichten könnte es für all jene geben, die keine erhöhten Rundfunkbeiträge zahlen möchten. Sofern die Regierung von Sachsen-Anhalt durchhält, dann könnte die Erhöhung scheitern. Denn das Bundesland kann sein Veto einlegen. „Es steht Spitz auf Knopf. Gut möglich, dass der Staatsvertrag durchfällt“, so der Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt von der CDU gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“.

Sparprogramm gefordert

Der Staatsminister fordert demnach ein „striktes Sparprogramm“ ein. Die Vorschläge der „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF)“ sind demnach strikt umzusetzen. Es gelte, alle Forderungen im Verhältnis 1:1 umzusetzen – besonders bei den Gehältern, wie die Regierung damit indirekt einfordert.

Zudem sei es „völlig unvertretbar“, dass die ARD „für 580.000 Euro eine Kommunikationsagentur engagiert habe“. Denn in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten würden ohnehin hinreichend viele Medienprofis sitzen. Die Intendanten der Sender sollten durch „Taten um Vertrauen werben, nicht durch den Einsatz einer teuren Agentur“.

Darüber, dass die Gehälter viel zu hoch seien, haben wir an verschiedenen Stellen berichtet.

So zitierte der „Focus“ auch den Fachdienst „Medienkorrespondenz“ (KM) mit der Einschätzung, die Kosten für die Vergütungen seien eindeutig zu hoch.

„Dabei gibt es eine besondere Peinlichkeit für den WDR. Dort sollen die Gehälter nach Auffassung dieses Gutachtens „deutlich erhöht“ sein. Im Gesamtergebnis wird vorgeschlagen, die Vergütungen gleich um 60,3 Millionen Euro zu senken.

Der Vergleich der Gehälter umfasst unter anderem auch die Leistungen, die in der öffentlichen Verwaltung gezahlt werden, in den kommerziellen und also privaten Medien sowie in der „allgemeinen Wirtschaft“.“

Deshalb ging es der Kommission um eine Kürzung der Bezüge. Dies sei vor allem bei bestimmten Sendeanstalten nötig, die „im internen Vergleich“ eine besonders „hohe Vergütung“ aufweisen würden. Die namentlich genannten Sendeanstalten sind der „WDR“ gewesen, das „ZDF“, der „BR“, der Hessische Rundfunk und zu guter Letzt „SR“. Lesen Sie hier mehr dazu…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die alte Zeit war doch wirklich besser wenn ich daran denke wie Rundfunk damals gemacht wurde, auch ohne GEZ und trotzdem sehr viel besser.
    https://www.youtube.com/watch?v=MI7ZL76XPts
    Dieser in der Nordsee schwimmende Rundfunksender nahm mit seiner lächerlicher 10 KW Leistung immer hin 15000 englische Pfund die Woche ein, das Pfund war damals 11 DM wert, als verdienten sie sich 165000,- DM allein durch die Reklame die sie zwischen den Liedern ausstrahlten und das funktionierte alles ohne GEZ.

    Alle im Ausstrahlungsbereich wohnenden Leute hörten fast nur noch einen dieser schwimmenden Rundfunksender und nicht mehr den von den Behörden vorgeschrieben musikalischen Schmalz den man in Deutschland unter hohen Kosten in den Äther quetschte.

    • Das Video über den damals tollen Sender „Radio Caroline“ zeigt dass man Rundfunk auch ganz einfach machen kann, ohne einen hirnamputierten
      Verwaltungsapparat von Bleistiftquälern die nur Störungen verursachen und viel Geld kosten, sonst aber nichts dazu beitragen.

      Vielleicht wäre das ein Signal zu einem neuen Anfang, indem man den ganzen Blödsinn den es heute gibt einfach ignoriert und nocheinmal von vorne
      anfängt, so wie es früher auch ging und viel besser war und obendrein nichts
      kostete.

  2. Diese schwachsinnige indirekte Steuer wird sowieso spätestens im Zeitraum 2020-2025 abgeschafft. Es gibt immer mehr klagen die dazu führen das in naher Zukunft der Druck diese entsprechenden Gesetze zu ändern. Durch den aktuellen Personalwechsel der Politiker, wobei endlich jüngere und Verantwortliche dieses Land entsprechend am Puls der Zeit ausrichten, bin ich noch positiv gestimmt.

Webmentions

  • GEZ-Beiträge: Erhöhung VIELLEICHT nicht möglich…. – Die Welt 17. Februar 2020

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