in Politik

Rezension. Der Name George Soros taucht in den Leitmedien meist im Zusammenhang mit seiner vermeintlichen umfassend-großzügigen Menschenfreundlichkeit auf. Die andere, dunkle Seite des Multimilliardärs wird selten beleuchtet: Er ist ein Financier, der die Welt gestaltet, wie es ihm beliebt. Sein Name ist der Inbegriff eines Finanzadels, der globale Macht besitzt. Andreas von Rétyi porträtiert Soros in seinem erfrischend klaren Buch als skrupellosen Plutokraten.

Mit der legendären Wette gegen das britische Pfund wurde George Soros 1992 schlagartig weltberühmt. Dieses gigantische Spekulationsgeschäft brachte dem Hedgefonds-Manager rund eine Milliarde Dollar Gewinn. In den Medien taucht er seitdem meist als Förderer der Menschenrechte oder erfolgreicher Investor auf. Doch seine Biographie kennt andere Seiten.

Soros wurde als Sohn des Esperanto-Schriftstellers Tivadar Soros in Budapest geboren. Ab 1936 trug er den magyarisierten Namen György Soros. Trotz der jüdischen Herkunft seiner Familie überlebte Soros die Besetzung Ungarns durch das nationalsozialistische Deutschland und die Schlacht um Budapest. In seinem Elternhaus gingen Esperantisten ein und aus; so lernte auch George Soros Esperanto. 1947 nahm er mit seinem Vater am Esperanto-Weltkongress in Bern teil. Von dort aus reiste er weiter zum Esperanto-Jugendweltkongress nach Ipswich; nach dem Kongress blieb er in England. An der London School of Economics and Political Science (LSE) absolvierte er 1952 sein Studium der Philosophie und schloss mit der Promotion ab. Dort studierte er bei Karl Popper, dessen Vorstellungen über eine Offene Gesellschaft ihn stark beeinflussten. So stark, dass heute sein umfassendes Stiftungsnetzwerk danach benannt ist. Soros politisch-gesellschaftliches Engagement war immer eine feste Konstante seines Lebens. Und sein Einfluss wuchs mit jedem Dollar.

Andreas von Rétyi charakterisiert Soros in seinem beachtlichen Buch „George Soros – der Mulitmilliardär, sein globales Netzwerk und das Ende der Welt wie wir sie kennen“ als einen der einflussreichsten Vertreter des immer stärker werdenden Finanzadels: „Ein Wort von Soros kann die Welt aus den Angeln heben. Doch agiert er vielfach aus dem Hintergrund. Als Werkzeug dient ihm dabei sein globales Stiftungsnetzwerk der Open Society Foundations. Seine großen Pläne verfolgt er konsequent, um dennoch wandlungsfähig wie ein Chamäleon zu bleiben. Nicht umsonst gilt er als der »Mann mit den tausend Gesichtern« und als Doppelnatur, als einer, der sich nicht in die Karten blicken lässt, obwohl er eine offene Gesellschaft predigt.“

Seine Stiftungen sind bekannt dafür für politische Umstürze aller Art mitverantwortlich zu sein. Nicht selten würde er gemeinsam mit der US-Regierung operieren, schreibt von Rétyi in seinem Buch. Als aktuellstes Beispiel kann der Maidan-Umsturz in der Ukraine 2014 gelten. Im Zuge der Euromaidan-Proteste richtete seine Stiftung in der Ukraine das „Ukraine Crisis Media Center“ ein, das protestfreundliche Nachrichten an zahlreiche europäische Journalisten weitergab. Nach dem Regierungswechsel forderte er einen „Marshall-Plan“ für das Land. Am 23. August 2014 bedankte sich der Präsident Petro Poroschenko bei George Soros für seine „Unterstützung der Ukraine und ihrer demokratischen Entwicklung“. Poroschenko und Soros sprachen darüber, wie man die Attraktivität des Landes für Investoren erhöhen könne.

In Russland wird Soros eine russlandfeindliche Rhetorik sowie Einmischung in die Interessen des Landes vorgeworfen. Im Dezember 2015 stufte die russische Generalstaatsanwaltschaft zwei George-Soros-Stiftungen, die Open Society Foundations und die OSI Assistance Foundation, als unerwünscht ein. Seinen Fonds wurde von russischen Politikern vorgeworfen, Staatsstreiche wie den Euromaidan von 2013/2014 in der Ukraine finanziert zu haben. Soros bestritt zwar eine Verwicklung, gab aber 2014 in einem CNN Interview dann doch zu, sein 1991 gegründeter, ukrainischer Ableger der Soros Foundation, hätte während der aktuellen Ereignissen in der Ukraine, eine wichtige Rolle gespielt.

Von Rétyi geht in seinem Buch noch weiteren Fragen nach. Wie hoch war und ist Soros Einfluss im Zuge der europäischen Flüchtlingskrise? Lässt sich nachweisen, dass der »Soros-Krake« den Arabischen Frühling auslöste? Hat Soros seine Finger auch in Syrien im Spiel? Er liefert antworten und bietet ein einprägsames Portrait eines Plutokraten mit weltweitem Einfluss.

Andreas von Rétyi: George Soros – der Mulitmilliardär, sein globales Netzwerk und das Ende der Welt wie wir sie kennen, in: Kopp Verlag, 19,95€

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13 Kommentare

  1. Ja aber echt dieser dämliche Vogel. Man muss sich echt fragen was dieser ganze Wahnsinn eigentlich soll. Ins Grass beißt er wie jeder von uns und was hat’s dann alles gebracht ??? Nichts aber auch gar nichts, sein Leben lang damit zugebracht die Welt ins Verderben zu stürzen und am Ende ins Grass beißen wie jeder andere Gott verdammte Depp auch. Das ist seine Lebensleistung und darauf soll oder will er dann noch stolz sein. Man kannte ihn als machtgeilen Barbaren zu Lebzeiten und wenn’s für Zorro vorbei ist wird sich kein Mensch mehr für diesen „Börsen – Weltregierungs – Mega – Ich bin der der alles verändert hat – Rambo interessieren!!! Und warum??? Weil er in seinem freudlosen und beschissenen Leben nichts gutes getan hat.

    • Problem dabei: ER sieht das völlig anders !
      Er wurde so geprägt, hat sich mit der Prägung identifiziert, verschmolz mit ihr und wurde menschgemachte Vision auf zwei Beinen. Solche sind gefährlich weil fanatisch, und wenn solche durch einiges „Geschick“ und glückliche Umstände, Profite in Mrd.-Höhe anhäufen konnten und nichts auf der Welt so sehr lieben, wie sich selbst „die Vision“, dann kommt dabei für alle anders Gestrickten ein mächtiger Gegner ala Soros raus.
      Lt. Grenzwissenschaftlern kommt Jeder im „Jenseits“ mit seinem exakten, irdischen Selbstbild an. Angeblich zur Seite gestellte „Meister“ helfen dann bei der Aufarbeitung, der jeweils letzten irdischen Inkarnation. Meine Anklage: Er wollte die Vision über Leichen brechen !

    • Nein, ewig lebt keiner, aber dank der Milliarden, der richtigen Medizin und Ernährung, leben diese ganzen Ju…-Fossilien viel länger! Und zudem stehen schon deren Nachfolger in den Startlöchern, um des Teufels Werk fortzuführen.
      Bei Brzezinski sind es alleine schon 2 Söhne und auch die werden sich vermehren und laaaange leben.
      Diese „Menschen“ leben, denken, planen und handeln über Generationen hinweg.

  2. George Soros will Europa zerstören
    Sonntag, 8. November 2015 , von Freeman um 17:00

    Er ist einer der grössten Zerstörer von Gesellschaften und Länder und ist ein Rothschild-Marionette.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: George Soros will Europa zerstören http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2015/11/george-soros-will-europa-zerstoren.html#ixzz4Ak9MAhCd

    George Soros (gebürtig György Schwartz;[1] * 12. August 1930 in Budapest. Er wurde als Sohn des Esperanto-Schriftstellers Tivadar Soros in Budapest geboren. Ab 1936 trug er den magyarisierten Namen Georg Soros. Trotz der jüdischen Herkunft. Alle verstecken ihre Namen und die meisten lieben in den USA

  3. Zu den deutschen Medien wie N24 und RTL und anderen es stinkt zum Himmel Gott helf bevor es zu spät ist !

    Irgendwann wird die Presse die Wahrheiten schreiben aber dann ist es schon zu spät, weil infarme – Desinformation und verdummung der Bürger dazu führt das nur Halbwarheiten überall auftauchen. Wenn man was von RT postet wird es als Unwahrheit angesehen , ne is klar der Westen zensiert ja auch alles und der Bürger wird für dumm verkauft. Dann werden noch Schreiberlinge mit Fakeprofile auf die angesetzt die die Wahrheit verkünden. Da ja auch viele nicht richtig informiert sind und Bild oder RTL Assi – TV sehen bleibt das nicht aus. Merkel kann dann weiter rumkaspern und alle tanzen dann so wie sie es will. Hinter jedem Bericht sehen die Nazis oder löschen oder holen die Nazikeule raus. Das Frauen vergewaltigt werden und Richter sprechen die Irren noch frei und verschönen es. Man könnte meinen wie im dritten Reich die Schauprozesse werden vor der Öffentlichkeit abgehalten um das Volk zu täuschen. Und dann wieder die die Kerzen halten und Lichterketten bilden, und genau da frage ich mich, warum bilden die keine Lichterkette wegen Köln und Darmstadt komisch wo sind sie denn alle hin. Ach ja würden die das tuen dann wären es bestimmt auch Nazis. Weil die armen traumatisierten mit Handys wo immer ein Boot Kentert oder das Schlauchboot absäuft ( absichtlich ) oder sonstiges die dürfen alles tun und machen und der Staat schützt sie. Haben die alle eine Imunität und dürfen machen was sie wollen? Und da gegen wird nichts unternommen und warum nicht ? Weil wir uns nach den anderen richten sollen. Nun verbieten sie den deutschen Mädchen und Jungen aufreitzend rumzulaufen weil das ist verboten das prädigen sie schon in der Schule NRWs. Jogginghosen werden auch bald verboten und dürfen nicht mehr getragen werden, und das in den Schulen von NRW wo leben wir eigentlich hier in Arabien oder Iran ????? Regieren uns nur noch die kaputten und dessen Helfershelfer wie Medien und Presse mischt noch kreftig mit im Müllhaufen der Unvernumpft. Freiheit für unsere Gesellschaft und Menschen und keine Unterdrückung und Diktatur von Merkel oder anderen Nationen die uns ihren Willen aufschwartzen wollen. Spielt weiter mit dem Volke Kaspertheater das will es nicht anders….

  4. Sorros macht was. Braun gebrannt mit Anzug. Guck dir Dummheit in dem Alter an hier. Dummheit ist die Ursache. Sorros ist es nicht. Der spielt Spiele. Mit Dummheit und Chancenlosigkeit. Das macht suechtig. Spielen. Der spielt weiter. Zu Recht

  5. Ich sehe Soros etwas einmaliges. Ein mensch der absolut ohne jegliche empathie, gewissen oder schuldgefühl existiert. Ein Mensch der die leben von millionen menschen, allein zur selbstbereicherung, zerstören würde.

    Wahrlich, ein Mensch(?) ohne Seele

  6. Hallo liebe Leut,
    ich hoffe Ihr wisst dass G. Soros such Treffen Mit der Spitze der Grünen hat.
    Ich habe davon u.a. auf DLF gehört.
    Er traf sich vor mit Joschka Fischer und hat dabei über „seine Lösung der Ukraine Krise“ gesprochen.
    Zitat, u.a.: http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-959809.html
    Er sagte, dass wenn die USA und die EU Staaten ihre Ölreserven auf den Markt werfen würden, sich das Problem lösen würde.
    Er traf sich auch mit Claudia Roth.
    Ist es nicht widerwärtig, dass diese Politiker, oder ihre Parteigenossen die Frechheit besitzen Wahlkampf mit dem „Motto erst Umwelt dann Gerechtigkeit“ zu machen.
    Menschen die mit diesen Finanzmogulen, Kriegstreiber gemeinsame Sache machen erzählen von „Gerechtigkeit“ der Gesellschaft.
    Gleiches gilt auch für den spd-wunder-spitzenkandidaten. Ihm haben es Firmen wie ikea zu verdanken mit lächerlichen Steuerzahlungen davon zu kommen.

  7. Hallo liebe Leut,
    ich hoffe Ihr wisst dass G. Soros auch Treffen Mit der Spitze der Grünen hat.
    Ich habe davon u.a. auf DLF gehört.
    Er traf sich vor mit Joschka Fischer und hat dabei über „seine Lösung der Ukraine Krise“ gesprochen.
    Zitat, u.a.: http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-959809.html
    Er sagte, dass wenn die USA und die EU Staaten ihre Ölreserven auf den Markt werfen würden, sich das Problem lösen würde.
    Er traf sich auch mit Claudia Roth.
    Ist es nicht widerwärtig, dass diese Politiker, oder ihre Parteigenossen die Frechheit besitzen Wahlkampf mit dem „Motto erst Umwelt dann Gerechtigkeit“ zu machen.
    Menschen die mit diesen Finanzmogulen, Kriegstreiber gemeinsame Sache machen erzählen von „Gerechtigkeit“ der Gesellschaft.
    Gleiches gilt auch für den spd-wunder-spitzenkandidaten. Ihm haben es Firmen wie ikea zu verdanken mit lächerlichen Steuerzahlungen davon zu kommen.