in D/A/CH

Der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel hat die Bundesregierung davor gewarnt, den Ukraine-Russland-Konflikt weiter eskalieren zu lassen. Deutschland „dürfe sich nicht in einen Krieg gegen Russland hineinziehen lassen“, sagte Gabriel dem „Tagesspiegel“. Gabriel kritisierte die Ukraine, deutsche Kriegsschiffe gegen Russland anzufordern. Zudem verurteilte Gabriel die Forderung des ukrainisches Präsidenten Poroschenko, alle internationalen Häfen für russische Schiffe aus der Krim-Region zu schließen. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer schlug die Hafenschließungen für russische Schiffe aus. Diese dürften so lange nicht mehr in europäische oder amerikanische Häfen einlaufen, wie der Konflikt mit der Ukraine bestehe. Gabriel verurteilte auch Kramp-Karrenbauers Haltung.

Bundeskanzlerin Merkel schaltete sich im Ukraine-Russland-Konflikt ein. Anscheinend ist es ihr Ziel, die Ukraine in der Nato aufzunehmen. Neuste Meldungen weisen darauf hin. So sagte Poroschenko der „Bild“, dass „Kanzlerin Merkel eine große Freundin der Ukraine sei und bereits im Jahr 2015 die Ukraine schon einmal gerettet habe. Daher hoffe man, dass Merkel die Ukraine, gemeinsam mit ihren Alliierten, noch einmal unterstütze“.  Poroschenko forderte weitere Sanktionen gegen den „unglaublichen russischen Aggressor“. Poroschenko warf Putin vor, die Ukraine angreifen zu wollen. Putin wolle die Ukraine wieder in das russische Reich integrieren – der russische Präsident sehe das Land als Kolonie.

Poroschenko forderte bereits die Nato-Staaten um Unterstützung im Konflikt mit Russland auf. Deutschland gehöre zu den engsten Verbündeten und solle nun Marineschiffe ins Asowsche Meer entsenden. Man könne Putin nur durch Geschlossenheit entgegentreten, so Poroschenko. Die Nato könne nach der Krim-Annexion keine weiteren politischen Aggressionen Putins mehr hinnehmen. Man müsse Putin stoppen, denn man wisse nicht, was er als Nächstes plane.

Merkel soll sich aufgrund des Konflikts mit Präsident Trump beraten haben. Trump hatte das geplante Treffen mit Putin kurz vor Beginn des G-20-Gipfels in Buenos Aires abgesagt. Kanzlerin Merkel sprach beim G20-Gipfel auch mit Putin. Sie schlug einen Vermittlungsversuch Deutschlands und Frankreichs vor. Sie habe ein Beratertreffen angeregt, dem Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine angehöre. Die Vermittlung könnte jedoch schwierig werden, da auch Putin Poroschenko als Kriegstreiber bezeichnet. Zudem sei die jetzige Regierung in der Ukraine nicht an einer Lösung interessiert, sagte Putin. Das zeige sich an den Kämpfen in der Ostukraine sowie dem Zwischenfall im Asowschen Meer. Poroschenkos Regierung sei eine „Partei des Krieges“. Und solange diese an der Macht sei, werde der Krieg und Provokationen andauern, so Putin.

 

 

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