in Politik

Der Wirtschaftsminister unserer Kanzlerin, Peter Altmaier, meinte zum Beginn der Krise, alle Arbeitsplätze in Deutschland würden erhalten. Nun sieht der Präsident des DIW, des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, eine „massive Pleitewelle“ im zweiten Halbjahr. Demzufolge stehen wir erst am Anfang der Probleme, die unsere Merkel-Regierung mit ihren Lockdown-Maßnahmen – mit der sehr breiten Gießkanne – zu verantworten hat. Noch immer ist keine Strategie erkennbar.

Die Lockdown-Maßnahmen sollten angeblich „Flatten-the-curve“ bewirken. Ein Abflachen der Infektionskurve, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Die Betten in den deutschen Krankenhäusern stehen zum Großteil leer, hieß es zwischenzeitlich. Die Merkel-Regierung unternahm – nichts, oder fast nichts. Sie hat stattdessen eine App entwickeln lassen, die 20 Millionen Euro – mindestens – verschlingt und aktuell gerade von 15 % der Bevölkerung heruntergeladen wurde. Dei Pleitewelle wird zumindest öffentlich gar nicht thematisiert.

Problem war nur verschoben worden

Die Regierung hat unter anderem veranlasst, dass es keine Verpflichtung mehr für Geschäftsführer gab – temporär – eine drohende Insolvenz anzuzeigen. Diese Pflicht hat allerdings an sich einen sehr guten Grund: Gläubiger, Kreditgeber in der Zukunft und auch Geschäftspartner müssen schließlich wissen, mit wem sie es zu tun bekommen. Aktuell wäre dies auch für die Bevölkerung interessant.

Nun warten wir bis zum 30. September. Dann läuft die Frist aus, bis zu der keine Insolvenzanträge gestellt werden müssen. Damit würde, so wiederum der Wirtschaftsforscher, eine „massive Insolvenzwelle“ losgetreten. Sein Wirtschaftsinstitut geht davon aus, die Wirtschaft könne oder würde in diesem Jahr um mehr als 9 % schrumpfen. Auch im kommenden Jahr werde sich die Wirtschaft „nur teilweise erholen“. Viele Unternehmen werden deshalb nicht überleben können – wenn über 1,2 Jahre 30 % oder 40 % der Umsätze fehlen, wird es keine Erholung für diese Unternehmen geben.

Frau Merkel wird sich eine neue Geschichte ausdenken müssen, bis dato ist die Regierung auf das kommende Desaster nicht eingestellt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich vorbereiten können.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Pleitewelle wird gnädigerweise mit 3% Minus beziffert, und es soll dann schnell wieder hochgehen. Weltweit sind es 35% wie bei der AFD aber das wird halt verschwiegen, gell? Wenn es kracht ist man völlig überrascht und verkauft uns den Gau auch noch als Erfolg, sodass 94% der Wähler die Merkelin wieder ganz doll liebhaben, was? Aber all´ das macht nix, denn der ach so schlaue Bürger will ja unbedingt angelogen werden.

  2. Was mich immer mehr wundert ist, dass die Unternehmer und Top-Manager noch immer nicht die Entfernung Merkels und ihrer Getreuen betreiben.
    Man kann es drehen und wenden wie man will: Man muss Merkel& Co. samt Die Grünen davon jagen wie einen Feind, der das Land verwüstet!

Webmentions

  • Frau Merkel, sehen Sie sich um: Forscher erwartet Pleitewelle – Die Welt 30. Juni 2020

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