Forsa: 40 % der Bürger befürchten Nato-Krieg gegen Rußland

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USA halten Manöver an russischer Grenze im Baltikum mit 3000 US-Soldaten ab.

Das kann Rußland nur als Provokation empfinden. Zudem findet ein Nato-Manöver im Schwarzen Meer statt.

Nato Generalsekretär Stoltenberg will zudem eine Nato-Eingreiftruppe in Osteuropa permanent stationieren. Auch die US – Panzer dieses gerade stattfindenden Manövers sollen anschliessend in Osteuropa verbleiben.

Seit 1990 hat sich die Nato massiv bis an die russische Grenze ausgeweitet. Dadurch steigt die Kriegsgefahr gewaltig. So sehen das auch immer mehr Menschen im Lande. Inzwischen sind es nach einer neuesten Umfrage von Forsa für RTL-Nachtjournal ca. 40 %.

Im Sommer 2014 hatte es nur jeder dritte Bundesbürger für möglich gehalten, dass es in Folge des Ukraine-Bürgerkriegs zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen der Nato und Russland kommt. Die Kriegsangst wächst also trotz Minsk II weiter.

Nach einer Forsa-Umfrage für den stern schloßen damals 33 Prozent der Befragten einen Krieg nicht aus. Die Bundesbürger reagieren in einer Forsa-Umfrage auf die steigende Krigsgefahr und befürchten, dass der Kalte Krieg schnell zu einem heißen Krieg werden könnte.

Begründet wird das Manöver der Nato mit einer Medienlüge von eriner angeblichen Bedrohungsangst der Balten vor Rußland.

Eine TV Umfrage des Senders TV 3 aus Litaen ergab jedch, dass 82 % der Litauer diese Meldungen für Lügen der Nato und ihrer Medien halten und sich durch Rußland eben absolut nicht bedroht fühlen.

Immer mehr Bundesbürger haben die Befürchtung, dass die USA hier in der Ukraine-Krise faktisch Europäer gegen Europäer aufhetzt und in einen neuen Krieg treiben könnte.

Quellen:
http://www.stern.de/politik/deutschland/ukraine-krise-ein-drittel-der-deutschen-fuerchtet-krieg-mit-russland-2129136.html
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/40-prozent-der-deutschen-fuerchten-krieg-zwischen-nato-und-russland-468fa-51ca-13-2239839.html