Fast niemand möchte Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen ist auf dem Wege dazu, EU-Kommissionspräsidentin zu werden. Die Verteidigungsministerin wirbt derzeit bei der Fraktion der Grünen im EU-Parlament um deren Zustimmung, da die EVP als Fraktion nicht auf die nötige Stimmenmehrheit kommt. Am 16. Juli wird das EU-Parlament abstimmen.

Nur: Die Menschen in Deutschland sind offenbar skeptisch. Die „Tagesschau“, die darüber berichtet, nimmt dies so nicht hin. Sie „ordnet“ das Umfrageergebnis in klassisch journalistischer Aufgabenwahrnehmung ein. Alles nicht so schlimm, so die Botschaft.

Nur 33 % Zustimmung

Für den „ARD-DeutschlandTrend“ ergab eine Umfrage, dass 33 % der Befragten sie als EU-Kommissionspräsidentin haben wollen. 56 % sind der Meinung, sie würde keine „gute Figur abgeben“. Eine hohe Ablehnung – oder nur auf den ersten Blick?

Tatsächlich ordnet die Tagesschau ein: Die Umfrageergebnisse seien gar nicht so schlecht. Denn die Politikerin stehe bei uns in Deutschland ohnehin unter erheblichem Druck. In der Bundeswehr gibt es verschiedene Probleme, die der Ministerin angelastet werden. Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ und dessen Instandsetzung sind wesentlich teurer als gedacht – und die Behörden haben über längere Zeit nicht hinreichend hingesehen.

Zudem sind verschiedene Waffengattungen nicht in hinreichender Zahl und auch nicht in ausreichendem Qualitätszustand bereit. Schließlich lastet eine Berater-Affäre auf der Verteidigungsministerin. Allzu leger hatte sie nach Meinung von Kritikern Aufträge an teure, externe Berater vergeben oder vergeben lassen – von einer früheren Unternehmensberaterin. Auf dieser Grundlage also, so die Tagesschau, sei das Umfrageergebnis zu „berücksichtigen“.

Also alles nicht so schlimm, oder? Tatsächlich ist der Argwohn recht groß. Ursula von der Leyen ist möglicherweise als Problemministerin nun nur aus dem innerdeutschen Blickfeld geraten. Ein kleiner Befreiungsschlag für Angela Merkel, so jedenfalls Kritiker. Diesen Aspekt beleuchtet die Tagesschau in dem genannten Bericht nicht. Wir schon -hier.

7 Kommentare zu "Fast niemand möchte Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin"

  1. Nur keine Panik!
    Die Flintenuschi hat ja bewiesen, was sie so alles drauf hat:
    In kurzer Zeit die Bundeswehr zum kampfunfähigen Kindergarten umgebaut und damit Deutschland wehrlos gemacht.
    Da wird sie es auch schaffen, die EU-Diktatur schnellstens an die Wand zu fahren. Das wird bestimmt lustig…

  2. Gisla Hiltermann | 11. Juli 2019 um 08:30 | Antworten

    Ursula go home! Wie nennt man Leute, die nicht mehr in der Lage sind wahr zu nehmen, dass man sie weder möchte noch braucht?

  3. Norbert Beutel | 11. Juli 2019 um 09:18 | Antworten

    Uschi nach Brüssel abgeschoben – das Best, was der Bundeswehr passieren kann.

  4. Jemand, der Fluganzüge für Schwangere plant, wird in Brüssel einen Auftrag an McKinsey vergeben, Spiegel für die Reflektion der Sonnenstrahlung zu entwickeln.

  5. Ob Sie jemand will oder nicht interresier doch gar nicht. Jemand der nix kann und auch von nix eine Ahnung hat ist genau richtig auf solch einen Posten. Sie muss ja nur das umsetzen was Andere (welche im Hintergrund die Fäden ziehen) von ihr wollen. Sie ist quasi ein Hampelmann von gewissen „Eliten“. Jemand mit Sachverstand und Charakter wird solch einen Posten niemals bekommen.

    • Wolfgang Ebel | 14. Juli 2019 um 01:47 | Antworten

      Danke . . . voellig richtig. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen, denn dienigen welche es zur Kenntnis nehmen sollen kuemmern sich einen Schei . . . benkleister darum.

  6. Siegmund Clos | 11. Juli 2019 um 11:58 | Antworten

    Ich auch nicht, wenn sie gewählt werden sollte, werde ich zu keiner EU-Wahl mehr gehen, so wie teilweise bei früheren Wahlperioden. Mit dieser Person und Frau Dr. Merkel stimme ich überhaupt nicht überein. Beide haben lediglich unsere Steuergelder in Abermilliardenhöhe „verbrannt“ und dann noch das scheinheilige Lächeln, als ob … ……… ……!

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