in D/A/CH

Immer mehr Unstimmigkeiten kommen hinsichtlich der Messwerte von Stickoxid und Feinstaub ans Tageslicht. So wurden vergangenes Jahr in Oldenburg in einer Messstation an einer stark befahrenen Straße hohe Stickoxidwerte gemessen; allerdings fuhren an diesem Tag gar keine Autos an der Messstation vorbei. Die Straße war wegen eines Marathonlaufs gesperrt. Dennoch behauptet das Umweltministerium, dass die Apparatur „in der Lage sei, sehr genau chemische Analysen der Luft vorzunehmen“.

Auch in Stuttgart herrscht „Mess-Chaos“. Wegen ihrer Kessel-Lage und den ständigen Staus, gilt Stuttgart als Stadt mit großem Feinstaubproblem. Doch offenbar sind die Apparate für Feinstaubmessungen ebenso wenig zuverlässig, wie die Messstationen für Stickoxide. Wie sich herausstellte, haben im vergangenen Frühjahr Blütenpollen und Blütenstaub die Messwerte der Feinstaubmessungen vollkommen verfälscht.

Die Landesanstalt für Umwelt und Messungen schrieb dazu lediglich: „Bei der Plausibilisierung der gravimetrischen Feinstaubdaten sind verschiedene Unplausibilitäten aufgefallen. Die Daten werden daher seit dem 01.04.2018 nicht veröffentlicht, bis die Ursache für die Abweichungen bekannt und ggf. behoben ist“. Man wolle herausfinden, wie Pollen Messwerte derart verändern könnten. Normalerweise würden größere Partikel von der eigentlichen Feinstaubmessung herausgefiltert. Doch anscheinend hat dieser Mechanismus nicht funktioniert, sagte eine Sprecherin der Landesanstalt für Umwelt und Messungen.

Angesichts dieser Erkenntnisse dürften sich die Tage, an denen man eine Überschreitung der EU-Grenzwerte für Feinstaub gemessen haben will, erheblich reduzieren. Bereits bis Ende März 2018 soll an 16 Tagen der Grenzwert überschritten worden sein. Der Grund für die verfälschten Ergebnisse soll ein „ungewöhnlich“ hoher Pollen- und Blütenstaubflug gewesen sein, so die LUBW.

Angesichts solcher Meldungen muss man sich doch fragen, ob die Stickoxid- und Feinstaubmessungen, die in ganz Deutschland vorgenommen werden, überhaupt stimmen. Auch Lungenfachärzte bezweifeln, dass Menschen aufgrund hoher Stickoxid-Werte erkranken, geschweige denn sterben. Watergate.tv berichtete.

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Kommentar

  1. Ist es nicht so, dass alle Messstationen vom „Eichamt“ geprüft und nur mit Prüfbescheinigung als Rechtssicher eingestuft werden? Ob es sich um eine Fleischwaage handelt oder Personenwaage beim Arzt die mit Plombe versehen wird, oder Blitzerkasten der die Geschwindigkeit der Fahrzeuge misst, alles muss vom Eichamt geprüft und bescheinigt werden. Das bedeutet, dass nicht das Bau- oder Ordnungsamt, nicht das Umweltamt oder der TüV für die Messungen zuständig ist. Nein nur das Eichamt dürfte zuständig sein. Wissen das die Behörden, insbesondere die Richter der Obergerichte?
    Es sollten alle Urteile geprüft werden, die gesprochen wurden. Es sollten alle Messstationen geprüft und insbesondere die Messgeräte der Autoindustrie geprüft werden.

  2. Es wird wohl nicht lange dauern, dann belehren uns die Grünen darüber, dass es sowas wie eine Pollenallergie gar nicht gibt und dass die Fachärzte ’spinnen‘.
    Natürlich muss die Pollenallergie dann in „Feinstauballergie“ umbenannt werden. Und zusammen mit der Hausstauballergie ergibt das dann einen Angriff auf die Menscheit, der gezielt und in pöser Absicht durch Putin oder die AfD oder einen anderen pösen Diktator in Auftrag gegeben wurde.
    Das ist zu weit hergeholt? Na, wartet’s mal ab!
    Der reale grüne Irrsinn eben.