EZB-Chefin Lagarde in Haft? Wer lenkt aktuell die EZB?

Wie wir am Wochenende gesehen haben, ist die US-Notenbank, die Federal Reserve, am Freitag quasi in die US-Regierung eingegliedert, also verstaatlicht worden. Welche Konsequenzen das für die USA hat und womöglich damit für alle Notenbanken weltweit haben könnte, können Sie in unserem Artikel nochmals im Detail nachlesen: https://www.watergate.tv/historisch-nach-ueber-100-jahren-fed-wieder-in-staatlicher-hand/.

Die Europäische Union ist am straucheln, der Zusammenhalt fehlt, wie wir hier berichteten, und Angela Merkel ist seit ihrer (aufgezeichneten) Fernsehansprache am 18.03.2020 nicht mehr live gesehen worden. Vor vier Tagen erschien dann die Nachricht in den Medien, dass sich Christine Lagarde, die EZB-Chefin, „freiwillig in Isolation“ gegeben habe, „nachdem sie im Umfeld einer Corona-Infizierten war“.

Bereits am 10. März 2020 waren laut Medienberichten 100 Mitarbeiter der EZB in Frankfurt unter häusliche Quarantäne gestellt worden, weil, wie es hieß, „ein Mitarbeiter der EZB positiv auf das Virus getestet worden sei“. Daher müssten die 100 Mitarbeiter von Zuhause arbeiten. Just kurz zuvor hatte die EZB genau diesen „Notfall“ erprobt und alle 3.700 Beschäftigten der EZB im Homeoffice arbeiten lassen: „Die Infrastruktur sollte getestet werden“, so die Erklärung. Zufall?

Die Vorsichtsmaßnahme, die Lagarde mit der „freiwilligen Isolation“ zuhause getroffen habe, „habe sie nicht an der Ausübung ihrer Aufgaben gehindert“, so die Medienberichte. Lagarde habe am Mittwoch vergangener Woche eine Notfallsitzung per Telefonkonferenz mit dem 25-köpfigen EZB-Rat abgehalten. Dabei wurden „zur Konjunkturstützung zusätzliche Anleihekäufe im Gesamtumfang von 750 Milliarden Euro beschlossen.“ Auch die nächsten Treffen sollen per Videokonferenz abgehalten werden.

Könnte die EZB, die europäische Notenbank womöglich auch bereits entmachtet worden sein? Weshalb begibt sich Lagarde in „freiwillige Quarantäne“? Ist sie womöglich bereits in Arrest? Wenn das so ist, wer leitet dann aktuell die EZB? Wer hätte dann die Anweisung der EZB gegeben, 750 Milliarden Euro zur Konjunkturunterstützung der Euro-Länder bereitzustellen? Erinnert das Szenario, was sich jetzt hier in Europa abspielt, nicht an genau das, was wir in den USA gesehen haben? Wir untersuchen die Politik der EZB hier – klicken Sie einfach.