Ex-Parteivorsitzender BECK bittet um „Nachsicht“ für die SPD-Führung

Die SPD-Basis soll nachsichtiger mit ihrer Führung sein. Darum bittet der frühere Vorsitzende der SPD Kurt Beck seine Partei angesichts des Umstandes, dass er vor nunmehr 10 Jahren von der Parteiführung zurücktreten musste. Kurt Beck war vormalig auch als Kanzlerkandidat gehandelt worden und relativ schnell vom sogenannten Hoffnungsträger zum „Versager“ mutiert. Nun hat der dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gegenüber die Parteibasis indirekt dafür verantwortlich gemacht, dass der Druck und die Erwartungen der Parteispitze gegenüber zu massiv seien. Kritiker weisen allerdings daraufhin, dass in der Regel nicht die Parteibasis die jeweilige Spitze demontiert hatte, sondern dass die politische Ausrichtung der jeweiligen Parteispitze zum „Aus“ führte.

Beck wirbt um Vertrauen

Beck verweist indes darauf, es gebe „keinen Übermenschen, jeder SPD-Chef hatte seine Stärken und seine Schwächen“. Die Partei müsse nun lernen, „mit ihrem Führungspersonal nachsichtiger zu sein, wenn es mal eine Weile nicht optimal läuft“.

Viel wäre gewinnen, würde die Parteibasis ihre Führung begleiten, auch kritisch, vor allem aber mit Vertrauen ausstatten. Dies vermisse er. Damit nimmt er auch Bezug zum aktuellen Umbruch in der SPD, dieser „Erneuerungsprozess“ benötige wiederum Zeit.
Allerdings könne er die Ungeduld an der SPD-Basis, zu der er sich selbst rechnet, verstehen. Denn die Umfragen sind schlecht.

Zur Einordnung: Beck ist aktuell Vorsitzender der „Friedrich-Ebert-Stiftung“. Die Stiftung ist ein gemeinnütziger Verein. Stellvertretende Vorsitzende sind Hannelore Kraft, vormals Ministerpräsidentin in Nordrhein-Westfalen und Michael Sommer, bekannt als früherer DGB-Chef. Zu den Mitgliedern des Vorstands zählen auch frühere Minister wie Dr. Werner Müller, Dr. Barbara Hendricks und der frühere Hoffnungsträger Matthias Platzeck.

Die Stiftung, so diese Redaktion, ist damit kein „Basistreffen“ mehr, sondern selbst so etwas wie ein langer Arm oder Seitenstrang der SPD-Bürokratie. Die „Geduld“, die Beck anmahnt, ist politisch fragwürdig. Die schlechten Umfragen sind für die SPD nur Ausdruck eines anderen Problems: Die SPD hat keine Antworten auf die Probleme ihrer Mitglieder und die Herausforderungen dieser – neuen – Gesellschaft. Schlechte Umfragen nerven nur die, die bei Wahlen aus dem Amt gejagt werden. Deshalb wird die Basis keine „Geduld“ aufbringen.

6 Kommentare zu "Ex-Parteivorsitzender BECK bittet um „Nachsicht“ für die SPD-Führung"

  1. JETZT kommt der größte Lump aller Lumpen – der Verein SPd ist sich aber wirklich für nischt zu Schade , holt den Waffen und Panzerhändler Gabriel – das Pack- aus der Wirtschaft zurück es sollen alle Totalversager und Geldvernichter des Lumpenvereins SPd offiziel sich dem Volke ausliefern.
    Eben Nachrichten :: die USA rüsten in Deutschland massiv auf !!!!Die Weltkriegerin Ursula von der Leyen begrüßt das außerordentlich und stimmt dem Treiben wohlwollend zu.
    Verehrtes Deutsches Volk :
    Diese Bande der Lumpen- Linksfaschisten – Kriegstreiber und Lügner wird auf Deutsche schießen lassen !!
    Am 30 August hat die Antifa zu MORD und BEWAFFNUNG aufgerufen. Nach zu lesen unter Plattform : INDYMEDIA

    Ob der Kommentar durch geht ??

    • Ich denke typisch für die SPD, dass sie jetzt neben all ihren anderen „Trümpfen“ die abgehalfterten Köpfe modernisieren wollen in der Hoffnung das blöde Volk hätte deren Versagen vergessen!

  2. Ja, der Kurt Beck ist immer wieder gut für eine selbst inszenierte Polit-Satire.

    Viel mehr kann er ja auch nicht, ansonsten wäre er nicht in der SPD.
    Nun ist er Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, die wie im Artikel gut hervorgehoben, gar keine Stiftung, sondern ein Verein ist. Schauen wir uns die Vorstandsmitglieder dieses Vereins an, fällt aktuell gleich ein Name auf – Barbara Ludwig.

    Also die Sozi-Oberbürgermeisterin von Chemnitz, die auch schon mal in der Fußgängerzone einen Rollstuhlfahrer überfuhr, der dann an den Folgen starb. Erst jüngst starb ein Chemnitzer an den Folgen ihrer Flüchtlingspolitik.

    Da kommt nun dieser Dauer-Loser Beck und predigt „Nachsicht“.
    Besser sollte er „Vorsicht!“ vor Sozis predigen.

    • „Vorsicht“ ist genau die richtige Verhaltensempfehlung gegenüber der SPD. Schon zum 3. Mal hat sie Merkel zur Kanzlerin „ermächtigt“ und damit dem deutschen Volk das „Schlimmste“ angetan und ihm geschadet. Fürwahr !!
      „Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten, Sozialdemokraten, …. !!!
      Für die SPD und natürlich auch für die CDU/CSU ab sofort keine Wahlstimme mehr, weder eine Erststimme noch eine Zweitstimme !!!

  3. Nachsicht – was soll der Quatsch ? Geändert wird nur etwas, wenn die Basis die Partei verläßt. Das zeigt Wirkung. Die Politiker haben den Boden unter den Füßen verloren und den Bundestag als Selbstbedienungsladen entdeckt.

  4. Nachsicht für Politiker die pausenlos am Volk vorbei handeln? Herr Beck, wir sind froh, dass wir ihre Nase nimmer sehen müssen! Verschwinden Sie in der Versenkung und nehmen alle Politiker mit die uns in der depperten Migranten-Geschichte verarschen, gell?

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