in Politik

Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes, August Hanning, hat im Interview mit Roland Tichy dargestellt, weshalb die SPD so viele Wähler verloren hat. Das klassische Wählerklientel sei nicht wegen der Vernachlässigung des Klimathemas verlorengegangen, sondern weil die SPD das Thema Migration unterschätzt und vernachlässigt habe. Denn die Probleme und Auswirkungen der Migration würden hauptsächlich die traditionelle Wählerschaft der SPD betreffen. Diese Probleme weder ernstzunehmen noch anzugehen sei eine katastrophale Fehleinschätzung der Parteiführung gewesen, so Hanning. Die SPD sei selbst dafür verantwortlich, dass „die Wähler in Scharen zur AfD gegangen seien“.

Die Zuwanderung und die Konkurrenz um günstige Wohnungen habe die Situation beim SPD-Wählerklientel verschärft. Gerade in Ballungsgebieten seien die Mieten explodiert. Einer der Gründe sei natürlich auch die große Zahl der Zuwanderer, die mit einer großen Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt verbunden sei, so Hanning. Zwar würden noch viele in provisorischen Unterkünften leben, doch die Erfahrung habe gezeigt, dass es Migranten vor allem in Ballungsgebiete ziehe. Zudem könnten die meisten Zuwanderer, auch wenn sie nicht als Asylbewerber anerkannt würden, dennoch einfach weiterhin in Deutschland bleiben und mit Sozialleistungen versorgt. Dieses Problem werde die Konflikte in Deutschland verschärfen und den Extremismus verstärken, so Hanning.

Das Sozialsystem sei auf Dauer nicht aufrechtzuerhalten, weil es schon jetzt durch Zuwanderung überfordert werde, so Hanning. Schon fast jeder zweite Hartz-IV-Empfänger habe Migrationshintergrund. Diese Zahl werde noch steigen und schon bald das System überfordern.

Der ehemalige Berliner SPD-Finanzsenator und Buchautor, Thilo Sarrazin (SPD), rät der SPD, sich in der Asyl- und Einwanderungspolitik an den dänischen Sozialdemokraten zu orientieren. Einwanderungskritische Parteien hätten in nahezu ganz Europa ihre Stellung verstärkt und vielerorts das klassische Parteiensystem auf den Kopf gestellt. Besonders SPD und CDU seien davon betroffen. Während die SPD in Deutschland jedoch ihrem Untergang entgegenblicke, weil sie das Thema Migration nie ernst genommen habe, hätten die Sozialdemokraten in Dänemark die Sozialwahlen gewonnen. Sie dänischen Sozialdemokraten hätten sich seit einigen Jahren in der Einwanderungspolitik den Dänischen Volksparteien angenähert. Diese Positionierung in der Migrationspolitik sei der der AfD wesentlich näher, als der von SPD und CDU. Es sei spannend zu sehen, ob die SPD willens sei, etwas daraus zu lernen, so Sarrazin.

Die SPD steht vor der Zerreißprobe – und schon bald werden die Karten neu gemischt. Wir berichten über die Hintergründe.

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Kommentar

    • und weil ihnen das volk egal ist ist gut so das die spd im freien fall ist hoffe cdu linke und grüne folgen das volk kann doch nicht immer blöd sein und weiter diese deutschland hasser und zerstörer wählen das ist unsere heimat das unsere großeltern und eltern nach dem krieg wieder aufgebaut haben und die zukunft unserer kinder und enkelkinder der ganze islam dreck der hier gewalttaten und zerstörung unseres landes begeht so auch unser sozialsystem plündert muss raus die haben hier nichts zu suchen wir haben genug menschen die in armut leben und rentner die kaum genug rente haben zum leben da gehört unser steuergeld hin da muss geholfen werden und nicht nach afrika bei die nigger die sollen ihren arsch heben und arbeiten

  1. Das Migranten-Thema wurde nicht unterschätzt, sondern voll bewusst von der SPD mitgetragen! Damit der Bürger kapiert was die SPD damit meint, hat eine Politikerin von dem Verein den Baseballschläger rausgeholt, und will Migranten-Gegner niederknüppeln. Nun knüppel euch die Wähler locker unter 10% ihr Pfeifen!

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  • Ex-BND-Präsident Hanning: SPD hat Migrationsthema unterschätzt - Leserbriefe 16. Juni 2019

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